Thesen zur Bildung der Zukunft

Sechs Thesen zur Zukunft der Bildung
Initiative cdu2017 12./13. Oktober 2014

„Die CDU muss die starke Verfechterin des Gymnasiums sein. Es ist die erfolgreiche und eminent wichtige Konstante unseres Bildungssystems.“
Hildegard Bentele MdA

„Schule von innen verstehen. Aktuelle neurologische Forschungsergebnisse berücksichtigen.“
Lars von Borstel, Vorsitzender der Schülerunion

„Humanistisches Bildungsideal für die Zukunft fit machen.“
Sascha Brok

“ Die Menschwerdung beginnt nicht erst mit dem Abitur oder dem Hochschulabschluss. Auch wer mit einem Realschulabschluss und einer soliden Ausbildung einen Handwerksberuf erlernt oder Krankenschwester wird, trifft die richtige Wahl.“
Stefan Gruhner MdL

„Integrationspolitik mit Blick auf Sprache, Bildung und Arbeit stärken. Potential der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte besser erkennen. Einführung eines Punktesystems wie in anderen Einwanderungsländern.“ 
Serap Güler MdL

„Wenn alles egal ist, ist alles nichts. Ein Plädoyer für mehr Leistungsanreize.“
Roy Kühne MdB

„Das Leistungsprinzip ist das mächtigste Werkzeug der Emanzipation. Das gilt auch für die Inklusion. Die Vielfalt der Behinderungen braucht daher eine Vielfalt von Angeboten. Dazu gehören neben der Regelschule weiterhin die Förderschulen.“
Michael Kretschmer MdB

„Leistung ist der Schlüssel zu wirtschaftlichem Erfolg und sozialem Aufstieg. Individuelle Begabungen in Vielfalt fördern.“ 
Thomas Kufen MdL

„Qualität statt Strukturdebatten! Eine langfristig angelegte Bildungspolitik zahlt sich aus. Für gemeinsame Standards und Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung.“
Mike Mohring MdL

„Das Kooperationsverbot muss gelockert werden, damit der Bund mehr in Bildung investieren kann.“
Younes Ouaquasse, Mitglied des CDU-Bundesvorstandes

„Mehr Freiheit für Forschung und Lehre, für vielfältige und engagierte Bildung“
Martin Röckert, Bundesvorsitzender des RCDS

„Nur ein mehrgliedriges Schulsystem und binnendifferenzierte Schulen werden der Vielfalt der Begabungen gerecht.“
Claas Rohmeyer, MdBB

„Auf die Lehrer kommt es an! Wie schaffen wir es, dass sich die richtigen für den Lehrerberuf entscheiden?“
Johannes Steiniger MdB

„Wenn Schulen Jugendliche entlassen, die deutliche Schwierigkeiten damit haben, Texte zu verstehen und halbwegs einwandfrei zu schreiben, schafft eine „moderne Unfreiheit“, eine Unmündigkeit.“
Ina Scharrenbach MdL

„Unis und Fachhochschulen – beide haben ihre Berechtigung.“
Tankred Schipanski MdB

„Jeder Schüler braucht ein Tablet und jede Schule ein digitales Netzwerk. Freies WLAN inklusive.“ 
Nadine Schön MdB

„Das Kultusministerium gehört uns! Drei Kultusminister der Union in sechzehn Ländern. Zu wenig, um einem breiten Gestaltungsanspruch zu genügen.“
Jens Spahn MdB

„Nur bundesweit zentralisierte Abschlussprüfungen gewährleisten die Vergleichbarkeit der Abschlüsse und spornen im Wettbewerb der Länder an.“
Astrid Wallmann MdL

„Coden / Programmieren als „Fremdsprachen“-Angebot für jeden Schüler. Ist so wichtig wie Englisch und Französisch.“
Katharina Wolff MdHB

„Die demographische Dividende nutzen – kleinere Klassen durch gleichbleibende Lehrerzahl.“ und „Holt endlich das 21. Jahrhundert und die Lebensrealität in die Schulen!“
Sven Volmering MdB

4 thoughts on “Thesen zur Bildung der Zukunft

  1. Stefan Walther on

    Sehr geehrte Abgeordnete,

    ich möchte Ihnen einen kleine Beitrag aus der Wirklichkeit in Deutschland schreiben:

    Ich verhelfe seid Jahren gewachsenen Start Up Unternehmen zum eignen Rechnungswesen:
    das heißt: ich hole die Buchhaltung ins Haus, strukturiere diese und baue das Controlling auf.
    Meistens fungiere ich auch als Kaufmännischer Leiter.

    Zur Zeit arbeite ich bei einem europäischen Unternehmen in der Nähe von Hannover.
    Wir befassen uns mit dem Monitoring von Windparkanlagen. Zu unseren Kunden gehören
    die Großen der Branche (Enercon, Enel, etc. )

    Das Unternehmen schreibt seid seiner Gründung im Mai 2010 schwarze Zahlen und hat nie Fremdkapital gebraucht. Das Unternehmen unterhält seid seiner Gründung eine Verbindung zur Sparkasse in Stadthagen.

    Aufgrund der Größe der Projekte verlangen unser Kunden Bürgschaften.
    Zur Zeit ist das Aval Volumen ca. 800.000 €. Unsere Hausbank hat bisher 100% Deckung bei 2% Avalprovision verlangt.
    Um das weitere Wachstum zu sichern und in das Produkt zu investieren suchen wir derzeit nach Liquidität.
    So bin ich bei der Sparkasse vorstellig geworden, um die Deckung des Aval Volumen auf 60 -75 % zu erreichen.
    Das wären 300.000 € zusätzliche Liquidität.

    Weiterhin habe ich um eine Kreditlinie gebeten, die bei bedarf mit Kundenrechnungen hinterlegt würde.

    Die Antwort der Sparkasse: dies ist leider nicht möglich, denn Ihre Bonität ist nicht gut genug und in der Eigentümerstruktur sind leider nicht ausnahmslos deutsche Privatpersonen.

    Die Realität in Deutschland!

    Resümee:

    1. Banken „verzocken“ das Geld lieber an der Börse, denn dann haftet der Staat.
    2. Sind Europäische Eigentümer als Ausländer einzustufen?
    3. Jetzt werden wir den Hauptsitz des Unternehmens von D nach Italien verlagern.

    Mit dem Gedanken an eine Startup freundliche Kultur in D verbleibe ich für heute
    und verabschiede mich in den Feierabend.

    Stefan Walther
    Buchhalter und Controller
    (oder CFO für die Wichtigtuer)

  2. Vielen Dank, Herr Walther.
    Das sind die Beispiele aus der Praxis, die wir brauchen. Leider bestätigt das den Eindruck, dass es junge Unternehmen in Deutschland schwerer haben als nötig. Wir werden das in die aktuelle Debatte einbringen und nach konkreten Lösungen suchen.

  3. Gehteuchnixan on

    Genau! Wie immer, wir machen dies und das und am ende wird alles schlimmer in diesem Land. Ich bereue es die CDU mal gewählt zu haben. Ich gebe nun der AfD die Chance, es kann nur besser werden.

  4. Johannes Eschl on

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    können Sie nicht mal richtige Politik machen mit einem Schritt nach vorne und nicht nach hinten? Leider werden die Gardinen zu oft gewaschen oder umgefärbt. Mittlerweile sind sie schon braun geworden.

    Ein Beispiel: Die Hautpschule heisst jetzt Mittelschule in Bayern. Zum Dach regnet es oftmals immer noch rein. Von den Lerninhalten und der Ausbildung der Lehrer braucht man nicht zu sprechen.

    Mittelschule klingt so mittelmäßig. Hauptschule hat immerhin so etwas wie Hauptmann oder Hauptfeldwebel oder Haubitze. Das klingt doch viel besser und würde auch Ihre Sympatisanten bei der Pegida anlocken.

    Könnte man für das Geld für die neuen Schilden nicht die Dächer flicken. In den Schulen marode Heizungen durch moderne BHKW ersetzen? Aber nein: BHKW sind ja keine Lösung, wie Frau Aigner meint.

    Übrigens könnte man BHKW auch mit Braunkohle beheizen damit die Arbeitsplätze erhalten bleiben und man sich das Braunfärben der Vorhänge sparen kann. Mit dem Geld könnte man dann einen Neuanfang des ZDF starten. Ein zweite Sendung mit der Maus z.B. könnte den Abgeordneten oder denen die es gerne mal werden wollen erklären was ein eigener freier Wille ist, das Recht auf Meinungsäusserung , Gewaltenteilung oder warum das Reinheitsgebot eigentlich ein Brotschutzgesetz ist. So ganz im Gegensatz zum Sonntagsbackverbot, welches ja das Aufbacken fördert, dabei aber dieses alte aufgebackene Brot als neues verkauft werden darf???

    Gerne gestalte ich für die CDU 2017 einen Workshop an dem die einfachen Regeln zur Entbürokratisierung etc. kinderleicht erklärt werden. Veilleicht klappt es ja dann mit CDU 2019?

    Auch so einfache Rechnungen, wie Heimat in Afrika sichern ist billiger als Frontex, können anschaulich erklärt werden (nur im Winter wenn es hier nicht nur für Afrikaner zu kalt ist).

    MfG

    Johannes Eschl

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