Heute die richtigen Entscheidungen für 2017 treffen

Am 09.12.2013 tagt der Bundesausschuss der CDU. Dazu stellen wir fest:

Sehen Sie hier die Liste der Unterstützer | Hier können Sie sich die Erklärung downloaden

1. Die Bundestagswahl war ein großer Erfolg für CDU und CSU. Wir sind mit 41,5 Prozent so stark wie seit 20 Jahren nicht. Das Ergebnis zeigt deutlich: Wir können es noch. CDU und CSU sind die einzigen verbliebenen Volksparteien in Deutschland, die ein breites Spektrum an gesellschaftlichen Meinungen und Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung abbilden und in sich vereinen. Unser festes Wertefundament und die Modernisierung der letzten Jahre unter der Vorsitzenden Angela Merkel sind Basis dieses Erfolgs. Wie keine andere deutsche Partei haben wir unsere Basis erweitert und das, was uns eint und zusammenhält, in die Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts übertragen. So erreichen wir heute Menschen aus ganz unterschiedlichen Lebenswelten und -verhältnissen, Menschen aus Stadt und Land, Männer wie Frauen, Ältere wie Jüngere, Arbeiter und Unternehmer, Zugewanderte wie Alteingesessene. Genau das ist der ursprüngliche Gedanke der Union: Einheit in Vielfalt.

2. Die CDU konnte im September generationenübergreifend punkten. Insbesondere bei den jungen Wählern haben CDU und CSU zugelegt. 30% der Erstwähler und 37% der 25 bis 34-Jährigen gaben ihre Stimme der Union. So stark waren wir in diesen Altersgruppen sehr lange nicht. Diese Basis müssen wir festigen und ausbauen, denn das sichert die Mehrheiten von morgen – wer in jungen Jahren CDU gewählt hat, wird es auch wieder tun.

3. Denn anders als noch vor einigen Jahren und anders, als einige Lautsprecher glauben machen wollen, ist die Linke in Deutschland meilenweit von einer gesellschaftlichen Mehrheit entfernt. SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Linkspartei kamen im September zusammen gerade mal auf die Stärke von CDU/CSU. Parteien, die sich ausdrücklich nicht als links definieren, haben bei der Bundestagswahl hingegen deutlich über 50 Prozent erhalten. Und wenn wir als Union es richtig machen, können wir dauerhaft bürgerliche Mehrheiten gewinnen. Nicht nur die Shell-Jugendstudie zeigt seit Jahren sehr deutlich, dass jungen Menschen Werte wie Familie, Zusammenhalt und Heimat immer wichtiger werden. Der Zeitgeist ist konservativ. Diese jungen Menschen können wir mit unserer wertefundierten Haltung, die unaufgeregt und ideologiefrei, aber bestimmt für ihre Position eintritt, erreichen und binden. Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft, das Freiheit bietet, aber auch Bereitschaft zu Leistung und zur Verantwortung für sich und andere einfordert, fällt – richtig vermittelt – ebenso auf fruchtbaren Boden.

4. Die bürgerliche Mehrheit der Stimmen hat sich aufgrund des Wahlrechts nicht in einer Mehrheit im Parlament niedergeschlagen. In dieser Situation ist die Notwendigkeit zum Kompromiss und die Notwendigkeit zur Koalition mit der SPD anzuerkennen. Auch wenn uns manche Kompromisse naturgemäß schwerfallen, stehen wir zu dieser Koalition. Klar bleibt aber: Die Große Koalition ist ein Bündnis nur auf Zeit. Nach vier Jahren gehen beide Partner wieder getrennte Wege. Deshalb wollen wir mit der FDP als unserem verlässlichen Partner in früheren Koalitionen im verbindlichen Austausch bleiben. Ebenso stehen wir für einen aktiven Austausch mit den Grünen, um persönliche Kontakte weiter auszubauen und inhaltliche Gemeinsamkeiten zu suchen. Wir wollen auch nach 2017 eine unionsgeführte Bundesregierung.

5. Mit den anstehenden Entscheidungen schaffen wir die Basis für den Erfolg der CDU bei der Bundestagswahl 2017 – inhaltlich wie personell. Dazu müssen wir auch die Strukturen und Arbeitsweise unserer Partei in den kommenden Jahren so weiterentwickeln, dass wir den Anforderungen an eine Volkspartei der Zukunft gerecht werden. Denn die CDU ist im Wandel von der reinen Mitglieder- zur Mitmachpartei. Starre Parteistrukturen gehören der Vergangenheit an. Wir wollen die besten Köpfe und Ideen, um dauerhaft am Ball zu bleiben. Dazu müssen wir unsere Arbeit noch stärker als bisher offen, dialogorientiert und kampagnenfähig gestalten. Dazu gehört auch der Anspruch, gesellschaftliche Debatten anzustoßen, inhaltlich zu prägen und zu gewinnen.

6. Die Union als die große föderale Volkspartei bezieht von jeher ihre gestalterische Kraft und ihre Bürgernähe aus den Ländern. Zentrales Ziel der gesamten Partei muss es daher sein, bei den anstehenden Landtagswahlen wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dies wirkt sich auch auf die derzeit sehr ungünstigen Mehrheitsverhältnisse im Bundesrat aus.

7. Die CDU ist personell gut und breit aufgestellt. Viele unserer Spitzenpolitiker um Angela Merkel genießen seit vielen Jahren zu Recht das Vertrauen der Deutschen. Für einen anhaltenden Erfolg der CDU ist es zudem auch wichtig, dass junge Köpfe in Partei und Fraktion an verantwortlicher Stelle Profil gewinnen und Themen für die Union besetzen. Das steigert die Wahrnehmung der Partei insgesamt und in viele Lebenswelten hinein. Auch das ist ein Grundstein für einen Erfolg in 2017.

8. Wir werden daran gemessen werden, ob es den Menschen 2017 besser geht als heute. Diese einfache und klare Botschaft der Kanzlerin trifft es auf den Kopf. Die wirtschaftliche Entwicklung ist dafür das entscheidende Kriterium. Die klare Ansage, in den nächsten vier Jahren keine Steuern zu erhöhen und keine neue Schulden aufzunehmen, ist das Fundament dieses Kurses. Wir wollen Wachstum durch Konsolidierung und indem wir den Menschen etwas zutrauen. Nur wenn wir den Menschen Freiräume belassen, kann sich wirtschaftliche Dynamik, Kreativität und Innovation entfalten. Unsere Sorge, dass das vereinbarte Rentenpaket inklusive der abschlagsfreien Rente mit 63 die Erfolge der Rentenpolitik der letzten 15 Jahre gefährden könnte, bleibt. Statt Sozialleistungen auszubauen, gilt es vor allem in Bildung, Forschung, Vorsorge und Infrastruktur zu investieren. In einer Agenda 2020 muss es darum gehen, die Digitalisierung aller Lebensbereiche als Herausforderung, aber auch als wirtschaftliche Chance zu begreifen, hunderttausenden Menschen in Deutschland ohne Berufsabschluss eine Chance zu geben und Vorsorge für die Alterung der Gesellschaft zu treiben, wie es in der Sozialversicherung erstmalig bei der Pflege vereinbart ist. Das sichert unseren Wohlstand auch langfristig. Und an diesen Prämissen müssen sich alle Vorhaben der nächsten vier Jahre messen lassen.

242 thoughts on “Heute die richtigen Entscheidungen für 2017 treffen

    • Uli Knöll on

      Diese Positionen müssen deutlicher als bisher in die tägliche Politik einfließen. Obwohl ich wahrscheinlich von den Rentenplänen als Mittfünziger profitiere halte ich es für sehr kurzsichtig. Ich möchte nicht, dass meine Kinder überfordert werden. Generationengerechtigkeit ist etwas wofür man einen langen Atem und Charakterfestigkeit braucht. Nur damit kann die CDU langfristig erfolgreich bleiben.

    • Stephan Hain on

      mir auch.
      Darüberhinaus habe ich Hoffnung, daß möglichst viele Genossen der SPD dieses Manifestes gewahr werden.
      Dann fällt das fragwürdige Votum der SPD-Mitglieder vielleicht doch „noch“ gegen den Koalitionsvertrag aus.

      • Zwei Auffassungen, CDU und SPD, die sich nicht vertragen.
        Eine falsche Koalition. Ich habe als SPD-Mitglied mit Nein
        gestimmt. Der Brief liegt im Willy-Brandt-Haus in Berlin.

      • Carsten Kilian on

        Ist es nicht lächerlich darauf zu hoffen, daß die Mitglieder einer anderen Partei dagegen stimmen, weil man selbst die Gelegenheit dazu nicht bekommt? Ist es dann nicht so, daß etwas in der eigenen Partei nicht stimmt. Ist CDU 2017 jetzt also so etwas wie eine Gegenveranstaltung zur CDU zu verstehen? Wie weit wollen Sie sich denn für Ihre Überzeugungen einsetzen? Werden Sie im Bundestag gegen die Koalition stimmen? Immerhin zähle ich 33 „Meinungsabweichler“ oder ist dies einfach Ihre Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen weil es wohl offensichtlich in der eigenen Partei nicht gelingt?

        Viele Grüße

    • Hm… Unsere Generation hätte, wenn sie es gesundheitlich schafft und bis 67 Jahre arbeiten könnte, sage und schreibe 52 Versicherungsjahre! Wer schafft das heute noch? Meiner Meinung nach, sollte jeder, der 45 Versicherungsjahre hat ohne Abzug in Rente gehen können, unabhängig vom Alter. Dies wäre dann auch gerecht. Viele die sich über „das Rentengeschenk“ aufregen, schaffen es kaum 40 Versicherungsjahre zu vollenden. Wie denn auch, wenn man mit > 30 Jahren erst in den „normalen“ Berufsalltag eintritt!!
      Darüber sollte man mal nachdenken.

      • Michael on

        Natürlich ist es richtig nach 45 Jahren in Rente gehen zu können. Die Lebenserfahrung widerspricht der Darstellung das Arbeiten mal so eben bis 67 oder wie des öffteren schon zu hören ist mit 70 J noch möglich ist.
        Es scheint so zu sein, dass da wohl oft einfach Selbstüberschätzung im Spiel ist.

      • berkut on

        Das Manifest finde ich inhaltlich, mit Ausnahme der unsäglichen Polemik um die Renten, recht gut und hoffe das es das Papier wert ist auf dem es Geschrieben wurde.

        Es ist keinesfalls in Ordnung, der jetzigen Rentnergeneration damit ein schlechtes Gewissen einzureden, dass sie auf Kosten der Jungen Generation ihren Ruhestand in saus und braus genießen.

        Es ist auch nicht die Mehrheit der Rentner die ein sorgenfreies Altersdasein fristen können.
        Es gibt da Menschen die seit dem 14. Lebensjahr in versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnissen standen und somit praktisch ihr ganzes Leben gearbeitet haben ( mitunter auch mehr als 45 Jahre).
        Und das bei weitem nicht mit den heute möglichen hohen Entlohnungen (also kaum Chancen zur Eigenvorsorge).

        Ich gehe da mit W.M. konform und möchte dahingehend ergänzen, dass es dann auch in der Regel eben diese Alten waren, die die Jungen Menschen geführt und sowohl menschlich als auch beruflich auf das Leben vorbereitet haben.

        Meines erachtens liegt die Ursache des Rentendilemmas in der Verwertung der Rentenfonds, die ja wie man weiß, zur Gesundung ander löchriger Töpfe herangezogen werden.

        Auch kann ich nicht nachvollziehen, dass zunehmend zur Darstellung unseres hohen Lebensstandar-
        des gegenüber anderen Staaten, Länder aus dem Osten bzw. Drittländern bemüht werden.
        Wollen wir dahin???

      • Renate on

        Eine gerechte Rentenreform!
        Ich bin der Auffassung, das jeder nach 45 Versicherungsjahre ungekürzt in Rente gehen kann unabhängig vom Alter.
        Nur was ist mit den Jahrgängen der nach 1941 geborenen Menschen, die nach 45 Versicherungsjahren beim Renteneintrittsalter von 63 Jahren bereits 7,2 % Abschläge in Kauf nehmen mussten? Hier muss die bestehende Vertrauensschutzregelung herauf gesetzt bzw. zum 1.7.2014’wegfallen. Somit wäre es eine gerechte Rentenreform für „Jung und Alt“

      • Kritiker on

        Die einen treten erst mir >40 in Arbeit ein und Andere wie ich haben von 1971 bis 1993 tagtäglich rund um die Uhr gearbeitet und fanden trotz vieler Bemühungen keine andere Arbeit nach 1993 bis 2013 und weiter auch nach 2017 noch. Was meint die heutige Jugend dazu das wir wenigstens die Rentenanteile (welche ja auch um Zuge der Vereinigung gekürzt wurden) aus der meisten Arbeit zu DDR Zeit voll und ganz und ohne Abzüge gewährt bekommen. Bei den jetzigen Vorgaben komme ich auf eine Rente in 3 Jahren (63 Jahre) mit Kürzung auf knapp 500 Euro und nun die Frage: Was will die CDU Jugend da ändern denn aus den Rentenkasse der DDR sind ja viele Gelder in die Rentenkasse der damaligen BRD übergegangen und im Zuge des heutigen unbekannten Standes ist dieses Geld wohl schon ausgeteilt ohne das wir als ehemalige Einzahler aus VOLLBESCHÄFTIGUNG davon was hatten oder in Zukunft was davon haben werden.

      • Kritiker on

        Ein große Koalition sehe auch ich nur als Verrat an demokratische und bürgerliche Grundrechte und Wünsche an. Ziehe ich dazu auch noch den Umstand heran das eine Frau Merkel einstmals neben Herrn Seehofer mal gesagt haben: =Eine große Koalition kommt für sie nicht in Frage = Das war jedoch vor der Wahl. Nun trotz das die FDP als wirtschaftsfreundliche Partei abgesetzt wurde sind die Stimmen (41% für CDU/CSU) wohl kaum als Maßstab auszuloben, das es Bürgerwille sei die CDU/CSU bis 2017 wieder die Regierung übernehmen zu lassen. WARUM NUR DIESE WENIGEN PROZENTE die zwar die Höchste in der Auszählung sind (unbestritten) doch für eine Mehrheit im Bundestag nicht reicht? Das ist des Bürgers Meinung und auch meine als parteiloser Mitbürger. Also auch meinerseits keine große Koalition auf Zeit, sondern klares Wahlverhältnis, den Ruf nach Neuwahlen stimme ich gerne zu, der dann mit Wahlthemen und nicht nur mit Kompromissen und vorhergehenden Versprechungen bestritten wird, wie es die jetzige große Runde der Parteiführungen einer jeglichen Seite für sich als „ERFOLG“ den Bürgern gegenüber verkaufen will. Spekulationen um den wirklichen Zustand in Deutschland wird somit beste Grundlage gegeben. Wo ist nur das Geld geblieben? Die Jugend sollte mal den wahren Geldbestand des Bundes der Öffentlichkeit zugänglich machen lassen, mit „Druck “ auf die „Alten-erfahrenen Politiker“.

    • JU aus BS on

      „Der Zeitgeist ist konservativ“ cdu2017
      „Etwas Bornierteres als den Zeitgeist gibt es nicht. Wer nur die Gegenwart kennt, muß verblöden.“ H.M. Enzensberger
      Löst Euch auf! Danke.

    • Zelur on

      mal ehrlich… zukunftsorientiert ohne nachhaltigkeit, klimaschutz und ressourcenschonung? ich versteh nicht wie man als mensch, der sein leben noch vor sich hat, eine solche erklärung unterzeichnen kann.

    • Leere Luft ohne Visionen
      Sie gehen gleich zu Anfang von einem gewaltigen Irrtum aus: dass Sie „die gesellschaftlichen Meinungen und Menschen aus allen Teilen der Bevölkerung abbilden und in sich vereinen.“ Denn die Menschen, die den Sozialabbau der Agenda 2010 als Fehler ansehen, bilden Sie ganz offensichtlich NICHT ab. Und abgerundet wird der Text durch die Phrase „Wachstum durch Konsolidierung“, welch ein Paradoxon!

      Jede Erhöhung des Rentenalters ist falsch aus zwei Gründen:

      Erstens kann nur derjenige bis 65 oder länger arbeiten, der es irgendwie schafft, an seinem Job festzukleben. Das Glück hat aber nicht jeder. Die Firma, in der ich über 20 Jahre gearbeitet hatte, machte Pleite, als ich 50 war. Jetzt bin ich 60 und bekomme nur noch miese Jobs bei Zeitarbeitsfirmen, schlecht bezahlt und Arbeitsnomade, mal ein Jahr Wochenendpendler mit Zweitwohnung, mal zwei Monate im Hotel wohnen, und immer die quälende Ungewissheit, wie viel zahlt die Firma, für die ich arbeite, und wieviel davon behält die Zeitarbeitsfirma für sich? Und dazwischen monatelang arbeitlos und Bewerbungen schreiben auf Stellenangebote, in denen „wir suchen für unser junges Team…“ steht. Es ist mein sehnlichster Wunsch, dieses elende Nomadenleben hinter mich zu lassen und endlich meinen Lebensabend zu genießen.

      Zweitens wird eins nicht bedacht: wenn jemand in Rente geht, dann wird ein Arbeitsloser sehr glücklich sein, dass die Stelle endlich frei wird. Wenn derjenige seine Rente zwei Jahre später antreten darf, dann muss der Arbeitslose noch zwei Jahre länger warten. Wenn 1 Million Menschen gezwungen werden, zwei Jahre später in Rente zu gehen, dann nehmen sie dem Arbeitslosenheer 2 Millionen Mannjahre Arbeit weg, was mit sozialer Gerechtigkeit wohl kaum etwas zu tun hat.

      Eine Erhöhung des Rentenalters ist realitätsfern, weltfremd und schädlich. Und eine Rentensicherung durch Kaputtsparen ebenso. Mir kommt so vor, als ob die Verfasser dieser Seite ihre Augen davor verschließen, dass sie selber auch mal Rentner sein werden.

      Ich wünschte mir, hier kämen mal Visionen auf den Tisch. Ganz neue Konzepte, neue Systeme. Denn man sieht doch an allen Ecken und Enden, dass es mit den alten Rezepten nicht weiter geht. Das Rezept „Wachstum“ hat ausgedient. Weiteres Bevölkerungswachstum ist weder machbar noch wünschenswert, und ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum oder steigende Zinsen sind eine Illusion. Ich weiß noch, wie viele Schmetterlinge in en 50-er Jahren über die Blumen flatterten, wie in den 60-er Jahren noch niemand von überfischten Meeren sprach oder wie leicht man in den 70-er Jahren noch einen Parkplatz am Straßenrand in der Innenstadt fand. All das haben wir dem Wachstum geopfert, damit muss endlich Schluss sein. Die Renten können also nur dadurch gesichert werden, indem mehr in die Rentenkasse eingezahlt wird, das ist alternativlos.

      Aber was rede ich hier… neue Konzepte und Visionen erwarte ich von anderen, aber nicht von Konservativen.

    • Torsten Widder (Stadtrat Zella-Mehlis) on

      Ich bin sehr froh darüber, dass es verantwortliche „Jung“Politiker in unserer Union gibt, die für nachhaltige Entscheidungen eintreten und Profil haben.

    • Paul Zeidler on

      Hier erkennt man die wahren Angsthasen vor der Zukunft. Das sind die, die kaum im Leben richtig körperlich und geistig gearbeitet haben, manche sogar vom studieren auf den Abgeordnetensessel gefallen sind ohne im studierten Beruf gearbeitet zu haben (also 0-Berufserfahrung=verschobene Lebenserfahrung, die nichts mit dem wahren Leben zu tun hat).

    • Polit-Aktivist on

      Die JU muss weiterdenken, das ist richtig. Doch im Unterschied zu den JUngliberalen sollte die Jugendorganisation der letzten deutschen Volkspartei auch soziales Profil haben. Sicher sind die an ein Alter gebundene Leistungen des Sozialstaates diskussionswürdig. Die Leistung gemessen in Beitragsjahren und -höhe und die Elternleistung sollten im Mittelpunkt stehen. Auch die Gleichbehandlung der Ost- und westdeutschen sowie die Beibehaltung der paritätischen Beitragsfinanzierung in der Sozialversicherung wären Themen, die der JU gut anstehen. Den Neoliberalismus mit kopfpauschalen und flat taxes sollten wir anderen überlassen.

    • Walter on

      Schnell die Argumente der AfD übernehmen bevor es Andere machen. Auch die jungen CDU ler haben die echten Probleme nicht erkannt.

      • Peter Hülss on

        Erfreulich, dass sich innerhalb der CDU Widerstand formiert – wenn auch sehr zurückhaltend- gegen die im Koalitionsvertrag sich dokumentierende fortschreitende Sozialdemokratisierung der Partei.
        Ich empfehle jedem politisch Interessierten den Artikel “ Ausverkauf der Freiheit “ von Markus Somm , Chefredakteur der „Baseler Zeitung“ zu lesen ( erschienen in der WELT am 3. Dez.13 ). Besser als M. Somm kann man nicht kommentieren was dieser Koalitionsvertrag aus einer angeblich konservativen und liberalen CDU macht : “ Sie ( die CDU ) hat mit dem Verlierer SPD keinen Koalitionsvertrag unterzeichnet . sondern ist der SPD beigetreten . „

        • Erstens sehen die JUSOs das genau umgekehrt: dass die SPD der CDU beigetreten ist.
          Und selbst wenn es so wäre, wie Sie es beschreiben, dann wäre das nur ein gerechter Ausgleich dafür, dass Schröder mit der Agenda 2010 lange genug schwärzeste CDU-Politik betrieben hatte – wofür er vom Wähler dann konsequent abgewatscht worden war.

          • Peter Hülss on

            Mit der Agenda 2010 haben Schröder & Co. einen wichtigen Beitrag zur Zukunftssicherung des Standortes Deutschland geleistet und sich mutig über Zeitgeist und Ideologie hinweggesetzt. Hier ist ein Politiker nicht auf Stimmenfang gegangen sondern hat das Gemeinwohl zur Maxime seines Handelns gemacht . Statt diesen Weg konsequent fortzusetzen werden vernünftige Maßnahmen wieder verwässert ( z. B. Rente mit 63 ) und zusätzliche soziale Wohltaten versprochen, die die junge und zukünftige Generationen über Gebühr belasten werden. Mich wird es auf Grund meines Alters nicht mehr betreffen. Erstaunnlich finde ich , das die JUSOS ( steht doch für jung ?? ) scheinbar nur in 4- Jahresperioden denken , den demographischen Wandel ignorieren und sich keine Gedanken machen wie der sich weiter aufblähende Sozialstaat in Zukunft finanziert werden soll. Merke : Verteilen kann man nur was vorher erarbeitet wurde . Und letzteres setzt eine im internationalen Vergleich wettbewerbsfähige und freie Marktwirtschaft voraus. Auch in der Union scheint dies in Vergessenheit zu geraten. Möge daher die Initiative CDU 2017 aufrütteln.

      • Kritiker on

        Man wer macht denn alles an Partei und Richtlinien und Parteien selbst fest! Das ist falsches Denken.Tatsache ich der Arbeitsmarkt wird bestimmt nicht von irgendwelchen Parteien sondern von der Wirtschaft. Die Wirtschaft ist somit ein Staat im Staate und hier muss der Weg von der Jugend gefunden werden die Wirtschaft neben der erwartete Steigerung der Leistungen, Sicherung der Einkommen auf Unternehmensseite und Wettbewerbswirtschaft dazu überreden kann, (oder auch erzwingen) das durch Arbeit auch Menschen ihren eigenen Lebensalltag bestreiten können. Ich als parteiloser Mitbürger erwarte von der Jugend (unabhängig welcher Parteizugehörigkeit) das sie für die Bürger mehr macht als nur für Wirtschaft und Innovationen jeglicher Art. Denkt an ALLE BÜRGER = GEBT DEN ARMEN MEHR UND NEHMT ES VON DEN REICHEN (Der Minderheit mit dem meisten Geld) Alles Andere ist nie als Bürgernähe zu verstehen wie sich die Jugend hier präsentieren will.

  1. Frank Meyer on

    Hau, wir haben gesprochen. Es kommt mir vor wie Pfeifen im dunklen Wald. Man kann die Dinge auch anders, kritischer sehen und dabei trotzdem nicht sein Selbstverständnis (als Mensch und Politiker) gefährden.

    • So sehe ich es auch! IIF und solche Sachen nicht verheimlichen! Ihr zieht den Karren immer tiefer in den Dreck!

  2. Peter Tornow on

    Lustige Truppe…wie lange kommen die ohne eigene Agenda, Alternativen und Programme aus? Erfolgreiche und nachhaltige Parteiarbeit setzt mindestens drei Kernkompetenzen voraus: …-Arbeit, …-Arbeit, …-Arbeit

  3. Stefan Vögele on

    Endlich! Ich hoffe dass diese Erklärung etwas in Gang setzt und zwar für die Generationen gerechte Entwicklung dieses Landes und nichts Nachteiliges für die Unterzeichner/innen.

  4. Sebastian Honscheck on

    Die Zukunft unseres Landes wird maßgeblich von den Gestaltungsmöglichkeiten der nachkommenden Generationen abhängen, um so wichtiger ist es, junge CDU-Politikerinnen und Politiker in die Verantwortung einzubeziehen. Die vorstehende Erklärung erhält meine vollste Zustimmung.

  5. Paolo Gonzales on

    Sind die Unterzeichner zu einer Diskussion in Ihrer Partei nicht in der Lage? Das Ganze erscheint mir als Trotzverhalten bockiger Kinder oder aber Wichtigtuerei. Ich meine nicht den Inhalt, den kann man diskutieren, sondern die marktschreierische Art sich hervorzutun. Peinlich!

    • Dr. Bruno Hollnagel on

      Solange die CDU mündigen Bürgern Denkverbote erteilt („Der Euro ist alternativlos“), das Vermögen der Staatsbürger verpfändet (Bürgschaften, Haftungsgemeinschaften) und ganz im Gegensatz zu Ludwig Erhard („Wohlstand für Alle“) marktwirtschaftliche Prinzipien in eklatanter Weise verletzt (Verursacherprinzip – sollte auch für Banken und Manager gelten!) ist sie nicht geeignet die Interessen der Staatsbürger zu wahren!

      • Denkverbote? Bitte lösen Sie sich von den Klischees, die Sie in Ihrem Kopf mit sich rumtragen. Auch in der CDU gibt es Abgeordnete die den derzeitigen Eurokurs kritisch sehen oder ihn sogar ablehnen. In einer großen Volkspartei wie der Union gibt es nämlich genau das Gegenteil: Meinungsvielfalt. Darum starten wir ja auch jetzt diesen Aufruf!

        • Paolo Gonzales on

          Wenn Sie eine neue (eigene) Partei gründen wollen, dann tun Sie es. Wenn Sie innerhalb der CDU zur Meinungsbildung beitragen wollen, dann tun Sie es. Wenn Sie sich nur wichtig machen wollen, bleiben Sie bei diesem Stil. Dieser Auftritt ist mehr oder minder nur Populismus.

          • Laura Rebuschat on

            Mit Wichtigtuerei hat dieser Aufruf nichts zu tun. Wenn man sich nur ein bisschen mit dem politischen Geschäft auskennt, weiß man, dass man seine Forderungen auch öffentlich kommunizieren und verkaufen muss! Nur innerhalb der Partei rumnörgeln bringt nichts. Ich teile als junge Frau die Ansichten der Unterzeichner und hoffe, dass „wir jungen“ gehört werden!

          • Dr. Hollnagel on

            Ich hatte mich nüchtern und sachlich geäußert. Die hier zu lesenden Erwiderungen („Populismus“ Gonzales „Wichtigtuerei“ Rebuschat) auf meine Anmerkungen zeugen leider nicht von Bereitschaft zu einem sachlichen Diskurs – schade.

        • Paolo Gonzales on

          „„Das war ein hartes Stück Arbeit – aber das Ergebnis kann sich sehen lassen“, kommentiert der heimische CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Peter Tauber den seit Mittwoch vorliegenden Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD….“
          Das wäre dann noch ein Zitat von Ihrer Website, lieber Herr Dr. Tauber, weiterlesen ist interessant – was gilt nun?

          • D.h., dass der Vertrag gut ist im Rahmen dessen, was Durchsetzbar war, nicht aber, dass es nichts zu verbessern gibt!

          • Tom Hübner on

            Ich sehe es ähnlich wie Paolo Gonzales… Es ist wichtig, auch mal andere Standpunkte und Sichtweisen aufzuzeigen und diese ausführlich zu diskutieren, das sieht Herr Tauber ja anscheinend auch so. Aber zum jetztigen Zeitpunkt und in dieser Art und Weise? Das ist mehr als billiger Populismus. Wenn den Unterzeichnern ihre Positionen so wichtig wären, dann hätten sie dafür stärker im Rahmen der Koalitionsverhandlungen kämpfen müssen. Davon ab sage ich zu den Mißfelders und Co: Guten Morgen, endlich aufgewacht? Warum kommen Sie alle erst jetzt mit Ihren Forderungen um die Ecke? Sind die Themen, die hier genannt werden und denen ich inhaltlich zumindest teilweise durchaus zustimme, erst jetzt vom Himmel gefallen?

            Herr Dr. Tauber schreibt in dem Artikel abschließend: Es geht ums Land – selten war diese Aussage zutreffender.
            Das sehe ich genau so. Und deshalb erwarte ich jetzt keine Gedankenspiele, was 2017 sein könnte, sondern ich erwarte von der CDU, dass sie sich JETZT an die Arbeit macht und die Probleme des Landes löst, anstatt dauernd zu betonen, dass CDU und SPD sich 2017 wieder trennen werden. Es klingt, als würde man bis dahin am liebsten in einen Winterschlaf verfallen. Leute, ihr habt einen Vertrag ausgehandelt, der natürlich auch Kompromisse beinhaltet. Aber statt nun immer rumzujammern, wie traurig ihr seid, wieviel besser die Welt ohne die SPD wäre, versucht doch mal das Beste unter den derzeitigen Rahmenbedingungen rauszuholen!

  6. Jürgen Merschmeier on

    Bravo! Ein gutes Papier.
    Insbesondere ist die Forderung zu unterstützen, „die Strukturen und Arbeitsweise unserer Partei in den kommenden Jahren so weiterentwickeln, dass wir den Anforderungen an eine Volkspartei der Zukunft gerecht werden.“ Das gilt insbesondere für die Meinungsbildung innerhalb der Partei wie auch für die Kommunikation nach außen. Angstfreier innerparteilicher Diskurs und offene Gesprächs- und Dialogstrukturen nach außen sind das Gebot der Zukunft. Interne Mitgliederversammlungen, in denen die ersten 45 Minuten damit zugebracht werden, die ordnungsgemäße Einladung festzustellen sowie einen Sitzungsvorstand sowie eine Wahlprüfungs- und eine Stimmzählkommission zu wählen, sollten nur noch stattfinden, wenn das Parteiengesetz es zwingend vorschreibt.

    Zu begrüßen ist ferner die Absicht er Autoren, „gesellschaftliche Debatten anzustoßen, inhaltlich zu prägen und zu gewinnen“. Die in dem Papier genannten Ziele sind samt und sonders zu unterstützen.

    • Bernd on

      „“die Strukturen und Arbeitsweise unserer Partei in den kommenden Jahren so weiterentwickeln, dass wir den Anforderungen an eine Volkspartei der Zukunft gerecht werden.”

      Wie wissen wir schwerfällig und ignorant das System geworden ist. Ich wünsche mir viel mehr Energie, Kampfgeist und Änderungswille statt weicher Formulierungen. Was nicht mehr mit dem daher Holzhammer kommt, erlangt leider kein Gehör mehr.

    • „Angstfreier innerparteilicher Diskurs und offene Gesprächs- und Dialogstrukturen nach außen sind das Gebot der Zukunft“
      Das ist eine komische Forderung.
      Gibt es das nicht? Denn wenn es das gibt, dann auf Wiedersehen, Volkspartei….

  7. Generation alters harz4 on

    Endlich wacht mal jemand auf. Die Politik verschiebt immer mehr auf die Generation noch nicht geboren. Ich frage mich inzwischen auch wofür oder warum ich diesen Staat unterstützen soll.
    Nur leere versprechen und lügen.
    Leistung wird zunehmend zu strafe.
    Nur Politik + Eu schaufeln die Kohle hin und her.
    Wie werden denn die Pensionen der eu Pfosten in ein paar Jahren Bezahlt………………

    Tolle Zukunftsaussichten

  8. Bernd on

    Es muss eine klare Ansage der U50 Generation geben, statt vager Formulierungen. Wir können nicht die Zukunft einer Generation der Ü50 in Wahlen und Geschenken überlassen, die nur noch Früchte ernten wollen. Das Feld muss dauerhaft neu bestellt werden. Das ist der wichtigere Teil des Generationenvertrags, den U50 leisten muss. Die Weichen müssen endlich neu gestellt werden!

    • neue Weichen - gern! on

      Also, ich habe nichts dagegen, wenn jede Generation für sich selbst sorgt. Dann fangt ihr Jungen schon mal damit an, die Kosten eurer Aufzucht und Ausbildung zurück zu zahlen. Danach könnt ihr dann für euer eigenes Alter sparen. Das Vermögen der Alten fließt unterdessen in deren Rente. Zu erben gibts dann für euch von den Alten verwöhnte Pinkel nicht mehr. Das wär doch eine prima Lösung – oder?

      • Kritiker on

        Das ist ja nun eine sehr schroffe Interpretation der Zukunft. Woher sollen die Jungen Leute jetzt /heute ohne Zustimmung der Wirtschaft mit Arbeitsplätzen, Arbeit und eigenem Einkommen dann das Geld für ihr Alter hernehmen? Es ist aber im Prinzip so das junge Politiker ERST EINMAL die Grundlage erschaffen müssen die Wirtschaft auf ihre Verpflichtung gegenüber den Bürgern ALLEN BÜRGERN nachhaltig ohne Ausnahme ermahnen sollten und ggf. auf erzwingen, erst Arbeit, Einkommen für Bürger zur Alltagsgestaltung und dann erst Gewinne und Wohlstandselitenunterstützung (was wenige sind) noch verteilen. IHK wird dies als Planwirtschaft verunglimpfen und als Motor zum Arbeitsplatzabbau bezeichnen dann hat die Jugend die Pflicht auch hier grundsätzliche Vorgaben zu erarbeiten und unmissverständlich den Unternehmen darzulegen!

  9. Derek Bertram on

    hmm… jeder kann seine Statistiken so auswerten, wie er will…
    Ich würde die Zahlen so interpretieren:
    Die CDU ist gewaltig nach links abgerutscht, betreibt einen gehörigen Teil linker Politik (dort nennt man das „die Mitte“, andere nennen das Profillos“) und ist für viele ehemalige SPD Wähler nun wählbar geworden in einer Zeit, in der sich die anderen etablierten Parteien permanent zerfleischen. Dass das konservative Lager in D größer 50% sein soll, würde ich demnach nicht sagen.
    Die CDU hat dabei eine starke und geschickte Vorsitzende, welche den Laden auch auf Kosten anderer CDU-Größen zusammenhält. Des Weiteren trägt die CDU dem aktuellen Wahlvolk eine Wohltat nach der anderen an, auf Kosten kommender Generationen, welchen sie immer weitere Belastungen auferlegt.
    Fr. Merkel hat geschickt erkannt, dass die Masse ungefähr von 12 bis Mittag denkt, der alle vier Jahre zur Wahl stehende Politiker eben maximal diese vier Jahre.

    2017 kann interessant für die CDU werden, wenn:
    – kolportiert werden wird, dass Fr. Merkel keine weiteren 4 Jahre mehr macht
    – die anderen etablierten Parteien wieder wählbar werden (nicht derart zerstritten sind, Inhalte werden oft überschätzt; es geht um Köpfe!)
    – das Wirtschaftswachstum weltweit gestört ist.
    – die Wähler doch mal kritisch hinterfragen, ob das unsinnige übermäßige Anheizen des Wirtschaftswachstums zwecks Kompensation unterlassener Hausaufgaben so gut für Ressourcenverbrauch, Umwelt, Live-Balance ist

    Ach ja, an den Autor: Ich habe seit meiner Jugend CDU gewählt, ca. 20 Jahre. Seit der ersten großen Koalition habe ich nie wieder CDU gewählt. Das „frühe Jungwähler an sich binden“ birgt auch das Risiko, diese Lebenslang zu enttäuschen.

    • Alfred Laut on

      Gratuliere, da denkt jemand ein bisschen weiter und tiefer als von 12 bis Mittag!

  10. S. Schaefer on

    Solange (Honeckers Rache) Merkel hochgelobt wird und Schäuble am Ruder ist, wirken die Thesen wie ein Rufen in die Brandung.
    Was wirklich passiert, wird nicht verhindert: Ausraub der nachfolgenden Generationen zu Gunsten der gutsituierten Alten. Ausverkauf deutscher Interessen an die uns finanziell ausbeutenden südlichen Nachbarn und sogen. Finanzmärkte. Schleichende Aufgabe der nationalen Souveränität an einen eurokratischen Moloch. Autokratische koalitionsoptionale Vernichtung von Volksvermögen durch eine sogen. Energiewende die gesamtheitlich nur 20% des Energieverbrauchs und nur max. 40% des Stromverbruchs = 8% des Gesamtenergieverbrauchs umfasst. Ein Armutszeugnis für die selbsternannten „Jungen Wilden“!!!!!! Wo waren sie bei all den Beschlüssen, unter Muttis Schreibtisch?

    • Kritiker on

      Nun ein bisschen hochtrabend und für viele wenig verständlich. Frau Merkel ist nicht Honeckers Rache kann ich als früher, wie heute, parteiloser Bürger nicht nachvollziehen. Arbeit war bis 1989 der Maßstab aller Dinge. Mit Arbeit hat man Einkommen. Mit Einkommen hat man Geld zum Leben auch wenn es ein bescheidenes Leben war. All das fehlt heute!!! Es gibt nur Reich / Mittelmäßig und immer mehr Armut. Die Kosten / Ausgaben der Bürger steigen und Politiker treffen einmal zu oft falsche Entscheidungen oder überblicken die Folgekosten nur unzureichend. (Ökostrom und Wende) Frau Merkel ist in dieser Welt von Wirtschaft, Wettbewerb und Gewinnerwartungen durch Privatinvestitionen nicht angekommen. bzw. hat als Politiker hier bei der Unternehmerschaft nichts zu melden/reinzureden. Auch die Jugend der CDU /CSU hat dies ebenfalls noch nicht erkannt, wenn man den Inhalt ihrer Vorstellungen folgt.

  11. hans lang on

    Werte Damen und Herren der “ sehr späten Geburt „,
    wie sehen Sie die Lage der Menschen, die nach 1945
    dafür gesorgt haben, dass sie heute “ wohlversorgt“
    in die Zukunft schauen können.
    Fragt ein 91-jähriger Rentner !

    • Kröger on

      Werte Damen und Herren der „frühen Geburt“,
      ich sehe die Sache so:
      Einige von denen, die dieses Land nach 1945 wieder aufgebaut haben sind durchaus mit dafür verantwortlich, dass es überhaupt in Schutt und Asche lag. Seit den 50er Jahren wurde Jahr für Jahr mehr Staatsverschuldung angehäuft und an die kommende Generation weitergegeben. Insofern finde ich, der gebetsmühlenartig wiederholten Floskel „wir haben dieses Land wieder aufgebaut“ fehlt der Zusatz „und ihr bezahlt den dafür aufgenommenen Kredit ab“. Und was ihr Frühgeborenen, in den 80er Jahren häufig früh verrenteten Landaufbauer auch gerne vergesst:
      Ihr habt nur einen Teil des Landes wiederaufgebaut.
      Den anderen Teil bauen wir seit 1990 auf und bezahlen mit Solidaritätszuschlag, längerer Lebensarbeitszeit, Lohnzurückhaltung und der Gewissheit, dass wir mehr Geld in die Rentenkasse einzahlen werden als wir herausbekommen. Ihrer Generation werden die gezahlten Beiträge sogar noch ganz manierlich verzinst.
      Von wegen wohlversorgt in die Zukunft schauen!
      Wir bezahlen ihre Rente, wir bezahlen ihre Schulden, wenn man die DDR als Kriegsfolge sieht, zahlen wir für den Krieg den ihr geführt habt, wir müssen für unsere Rente selbst sorgen und da erwartet ihr ernsthaft noch Dankbarkeit und Lobhudelei für euer „wir haben das Land wiederaufgebaut“.

      • "Armer Youngster" on

        Zahlen Sie die staatlichen Leistungen, die Sie in reichem Maße erhalten haben, zurück und wandern Sie aus. In Afrika und Asien können Sie sich am Aufbau eines Landes beteiligen, statt hier flotte Sprüche loszulassen und sich auf den Leistungen früherer Generationen auszuruhen. Vergleichen Sie mal das Vermögen das von den Altvorderen vererbt wird mit den Staatsschulden und hören Sie, so ein dummes Zeug von sich zu geben. Die Staatsschulden haben übrigens nicht die Rentner verursacht sondern die Politiker. Ich war übrigens bei Kriegsende 3 Jahre alt und kann auf 48 volle Beitragjahre zurückblicken.

        • Kröger on

          Vielen Dank für die gut gemeinten Ratschläge. Da will ich mich doch gerne mit einem guten Ratschlag revanchieren: Halten Sie besser den Mund wenn Erwachsene miteinander kommunizieren, Sie machen sich sonst nur lächerlich.

      • Kritiker on

        DDR-Zeit haben Arbeiter in ihre Rentenkassen eingezahlt um am Lebensabend finanziell abgesichert zu sein. Wo ging dieses Geld hin mit der Wiedervereinigung??? In eine subversive Rentenkasse der damaligen BRD, (später vereintes Deutschland) BRD wo ja nun Arbeitslosigkeit schon immer ein Thema war und finanzieller Reichtum sich schon früher auf Wenige verteilte im Gegensatz zur DDR. Sicher Parteigrößen der SED hatten ihren Reichtum aber bei weitem nicht so viel wie gleichzeitig im anderen Teil von Deutschland (BRD) die ebenfalls mit alter Generation am Krieg nicht unschuldig war. Wer hat nach den Besatzungsmächten die Reparationszahlungen im Osten aus der damaligen russische Besatzungszone geleistet. Jene die Sie hier verunglimpfen und Menschen die Aufbauleistung hüben wie drüben geleistet haben. Warum muss der Osten Deutschlands aufgebaut werden Herr oder Frau Kröger? Weil es zu DDR Zeit als Billigproduzent für BRD und Welt gut genug war, aber trotz alter Technik vielleicht mehr als ein Konkurrent als ein Partner für bestehende Wirtschaft angesehen wurde. Also wer hätte mehr zu verlangen? Die Alten von früher oder die Jugend von heute.

        • Kröger on

          Zunächst einmal, wenn die DDR so super war, warum ist sie dann (total heruntergekommen und pleite) untergegangen? Sie fragen, also wer hätte mehr zu verlangen? Also von den unter 50 jährigen wird heute verlangt, dass sie die Renten der 50+ Generationen erwirtschaften, dass sie die Schulden der vorangegangenen Generationen abzahlen und selbst keine Schulden machen (Schuldenbremse), das sie eine Sonderabgabe zur Bewältigung der Kosten der Wiedervereinigung zahlen, dass sie Steuern zahlen und zusätzlich diverse Gebühren und z.B. Behandlungskosten selbst bezahlen, die für vorige Generationen noch kostenfrei waren. Dafür haben die 50- dann ab 67 Anspruch auf eine Rente auf Hartz IV Niveau, die häufig nicht einmal die gezahlten die Höhe Beiträge insgesamt erreicht. Wer verlangt da wohl mehr?

          • Kritiker on

            Hatte (Ganz) Deutschland nach dem Krieg unter den entsprechenden Besatzungsmächten nicht die gleiche Chance? Sichere Antwort =ja!. Dann was haben alliierte Besatzungstruppen für Hilfen an den späteren westlichen Teil Deutschlands ausgegeben. Warum wurde die Amerikanische Besatzungszone südlich der Elbe an die Russen abgegeben? Wegen einen Teil von Berlin! Was hat dagegen der Osten (sprich die russische Besatzungszone) hier dann den Deutschen Bürgern gegeben? Nichts! Nur genommen. Und wer hat daraus die DDR aufgebaut mit soviel wie nichts? Technik, Menschenwürde und nicht zuletzt die Reparationszahlungen der Kriegsfolgen ALLER Deutschen, die ja bekanntlich den Krieg angezettelt und verloren haben, fuhren gen Osten! Wo waren da Gelder (Anteile zu den Reparationszahlungen) aus dem späteren Westen? Die Nachfolger und die Bürger der russischen Besatzungszone (Später DDR) haben bis in die 80iger Jahre daran zu knabbern gehabt, was in dieser Zeit alles nach Ost und West gegangen ist für Billigpreis versteht sich!!! Während zur gleichen Zeit in der späteren BRD sich auf der einen Seite schon wieder der Wohlstand einiger weniger und die Arbeitslosigkeit ihren Weg bis heute bahnte. Das ist die Antwort auf Ihre Frage: Warum die DDR „ausgeblutet war“ (Sie sprechen von pleite), aber auch im anderen Teil West Deutschland stand es auch mit den Finanzen nicht so gut weil wie heute schon wieder viele Millionen DM bei einigen wenigen Wohlstandsbürgern „eingebunkert“ waren. Wäre die Bürgerbewegung von Ende 1988 zu 1989 noch ein paar Jahre später gekommen dann würde es vielleicht ganz anders aussehen! Sicher mag sein das die Kosten der Wiedervereinigung von jenen übernommen wurden die das Geld dafür hatten und noch heute wie man sieht den Osten als verlängerte Werkbank der Wirtschaft, des Wettbewerbes missbrauchen, wie auch schon vor 1989 nur die Grenze ist weg, das ist der einzige Unterschied, welcher zählbar ist. Also nicht den Wert der Arbeit und die damit übernommenen Renten der DDR Bürger vergessen, denn diese Gelder sind sicherlich schon an jene verteilt die eigendlich dafür nicht viel getan haben und das westdeutsche Rentenrecht eben auf Kosten späterer Generationen aufgebaut war im Gegensatz zur DDR, wo auch ich für MEINE Rente = Altersversorgung einzahlte und nicht das später den Kindern überlassen werden sollte. Imso nachhaltiger will ich nun hoffen das die Jugend, die jungen Politiker dazu den Weg finden, den sie bedürfen um nicht wieder/nochmals ein Land und seine Bürger zu verraten für das finanzielle Wohl Weniger und die finanzielle Armut Vieler = sehr vieler!.

  12. Wahlen können in Zukunft nicht mehr gegen die Majorität der Rentner gewonnen werden! Politökonomisch wäre es daher als Partei richtig, diese Wählerklientel zu bedienen.

    Was vielleicht politökonomisch richtig ist, ist jedoch verheerend für die nachfolgende Generation, die die Leistungen für die Rentner erwirtschaften muss. Deshalb verdient diese Erklärung meine volle Unterstützung.

    • Georg Kiss on

      Majorität der Rentner?
      Leider als Respektgröße in der heutigen Politik unsichtbar.
      – Da ist die Rentenerhöhung West 2013 das beste Beispiel.
      Während volkswirtschaftlich noch immer das gros des Sozialprodukts im Westen der Republik erwirtschaftet wird, bekommen die Ostrentner noch immer viel größere Rentenerhöhungen, mit der Begründung, deren Renten seien viel kleiner. Ist ja als Gerechtigkeitsstandpunkt vertretbar.
      – Nur, wenn z. Bsp. die Fremdrenten betrachtet werden, dann sieht man das Rentner, die 20 Jahre hier im Westen eingezahlt haben und in die neuere Rentengenerationen „hineingewachsen“ sind, noch immer nach der Ostrentenbasis ihre Renten bekommen, und davon wird dann bei der Fremdrente 40% abgezogen.
      Wo bleibt dann die Gerechtigkeit? Diese Renten werden auf Basis der Ostrenten berechnet, die Erhöhung erfolgt aber nach Wohnsitz, mit den Prozentzahlen der Westrentner….

      Das Argument, „die haben für diese Jahre keine Beiträge hier geleistet“ stimmt ja. Aber dieses Argument stimmt ja ebenfalls für die Rentengeneration aus der DDR! Sind die „bessere Deutsche“ als die, die in Ihrer Mehrheit enteignet, in die Sowjetunion verschleppt und nachher auch noch im eigenen Land vertrieben worden?

  13. P. L. on

    „Wachstum durch Konsolidierung“

    Betriebswirtschaftliche Denke für Volkswirtschaftliche Probleme…

    Wohin das führt, sieht man in unseren europäischen Nachbarstaaten. Verelendung, Aufstieg rechtsextremer Parteien, Armutsmigration.

    Aber der Deutsche Weg (Austerität) muss ja per Definition richtig sein, nicht wahr?

    Es ist traurig, wie viele Menschen auf die Phrasen neoliberaler Lautsprecher hereinfallen. Es ist ja auch nicht einfach, selbst zu denken, Dinge ständig zu hinterfragen und zu reflektieren. Insbesondere aber, wenn die Selbstüberschätzung größer ist als der Erfahrungshorizont, wie bei den großen Deutschen Volksparteien.

  14. Frank Hoffmann on

    Das ist doch eine Ansammlung von alten Sprüchen und Selbstverständlichkeiten. Wo ist da der Neuigkeitswert? Das ist meiner CDU unwürdig. Die JU war mal Speerspitze der Weiterentwicklung der CDU. Heute schläft sie.

  15. Wenn es „die Alten“ nicht tun, müssen halt „die Jungen“ Profil zeigen. Ohne eine vernünftige Wirtschaftspolitik ist keine eigene Mehrheit erreichbar. Nur mit Sozialgeschenken im linken Lager zu fischen reicht nicht.

    Zeigt Kante! Weiter so.

    Nils aus Siegen

    • Kritiker on

      Vernümftige Wirtschaftspolitik hat dahin zu gehen das die Bürger, die Arbeitnehmer auch für ihre Arbeit richtig bezahlt werden und nicht nur die Investoren mit privatem Geld unter der Voraussetzung einen entsprechenden Gewinn erwarten zu können. Dieses Reichtumsdenken /=Ich will mehr haben als die Anderen um es auch der Welt dann zeigen zu können, wieviel es an Wohlstand im Lande Deutschland gibt=/ ohne selbst dafür gearbeitet zu haben, führt für viele andere Bürger mehr und mehr in die Armut. Ich vermisse in der Erklärung hierzu klare Positionierung der kommenden Generation von Politikern.

  16. Karsten on

    Na endlich denkt mal jemand nicht nur kurzfristig. Die langfristigen Ziele und das Leben, eben nicht auf Pump, das gefällt mir.

    Die junge Generation spielte da bisher eh zu lax mit.

  17. Siegfried Baumeister on

    Über diese Initiative freue ich mich sehr! Als 67jähriges CDU-Mitglied will ich mich nicht schon bald vor der Frage sehen, aus der Partei auszutreten zu müssen, weil ich mich mit dem sich in ihr – wenn auch nur ansatzweise merk(e)lich – breit machenden Sozialismus nicht identifizieren kann! Deshalb hoffe ich auf Euch! Bleibt dran, auch wenn es in die Abstimmungen geht!

    • Barbara on

      Genau so sehe ich das auch! Ich bin 68 Jahre alt, seit 40 Jahren Mitglied der CDU, aktiv im Ortsverein.
      Was uns nun mit dem Koalitionsvertrag zugemutet wird, treibt uns die Tränen in die Augen! „Mütterrente“, von der auch ich profitieren werde, hört sich gut an; „Mindestlohn“ und „Rente mit 63“ ebenso. Aber wer soll das alles bezahlen? Wenn ich mir vorstelle, dass meine älteste Tochter, die als Palliativ-Schwester schwer kranke, sterbende Menschen mit viel Idealismus und Hingabe betreut, mit kargem Lohn ihren Lebensunterhalt verdient und auch noch selbst für ihr Alter vorsorgen soll, werde ich mehr als zornig!
      Ich wünsche mir ganz viele junge Leute, die sich gegen all diese „Wohltaten“ wehren und den ihre Interessen in den Vordergrund rücken! Ich jedenfalls wünsche mir ein faires Miteinander der Generationen.

      • an Barbara on

        Wir Alten haben den Jungen viel zu viel Zucker in den Hintern gepustet. Bisher haben die nur Leistungen empfangen. Wenn sie jetzt für die Gesellschaft soziale Verantwortung übernehmen sollen, zeigt sich, dass wir sie zu totalen Egoisten erzogen haben, die nur Anspruch haben. Wie karg war unser Lohn in der Nachkriegszeit? Wer hat uns gefragt, ob wir 60 Stunden in der Woche arbeiten wollen. Die Jungen erben ein intaktes Land in gutem Zustand – wir hatten damals nur Trümmer. Wieso haben die heute keine Perspektive? Und noch eins, Lernwillen kann man nicht mit noch so viel Geld herbeizaubern. Noch nie ist für die junge Generation so viel Geld ausgegeben worden wie heute.

      • Kritiker on

        Wer soll das bezahlen? Nun es war genug Geld und Geldmenge im Umlauf und nur einige Wenige haben sich damit ihren Reichtum „ergaunert“ und können immer noch nicht genug davon haben. Dort kann das Geld durchaus hergenommen werden denn allein die Steuerhinterziehungen einiger „Zeitgenossen“ der höheren Gesellschaftschichten würde sicher Millionen an Euro einbringen wenn man als Politiker den Mut hat hiergegen auch konsequent vorzugehen. Jeder unversteuerte ins Ausland verschleppte Cent ist ersatzlos einzuziehen und wie am Ende wäre das auch eine Warnung an jene die in Zukunft weiterhin denken auf Kosten der Bürger, der Arbeitnehmer und nicht zuletzt der Rentner ihren Reichtum weiter zu vermehren auch wenn dem Rest der Bürger das Wasser (sprich die Verschuldung) bis zu den Haarwurzeln reicht. Nur für solche Zukunft werden Menschen gebraucht die auch etwas Wagen und sich gegen die Elite durchsetzen.

  18. Jörg Gastmann on

    Das ist Realitätsverweigerung. Der neoliberale Partner ist krachend gescheitert, einige zur FDP verirrte Stammwähler sind zurückgekehrt, und 30% aller Wähler haben der Politik den Rücken gekehrt. Mit einer neoliberalen Agenda2020 wird die Union untergehen.

  19. Armin on

    Konkret wird gefordert: mehr junge cdu abgeordnete in wichtige posten.
    Alle anderen Forderungen bleiben allgemein, keine konkreten politischen Ziele.
    Immer vage bleiben, dann kann einem keiner was!
    Lustig fand ich, 70% der jungwahler bzw. 63% der anderen Gruppe haben nicht die Union gewählt..
    Wer fordert, dass die junge Generation nicht stärker belastet wird muss ! Eine antwort auf die Altersarmut, auf prekäre Beschäftigung auf ungleiche Bezhlung für Frauen geben, sonst bleibt es doch nur Geschwätz.

  20. Das Papier klingt soweit gut. Mir fehlt allerdings das klare Bekenntnisse zu unseren christlichen Werten. Man darf dabei nicht vergessen, was uns geprägt hat. Hier wird oft von Union geschrieben – wurde bewusst das C wie christliche Union weggelassen?

  21. Stefan Schmette on

    „Fortschritt“ ist eng verbunden mit „vorschauschauendem Denken“…..im „Mittelstand“, dem Motor für Wachstum und Beschäftigung für alle, ist es unerlässlich vorausschauend zu denken und zu planen und von daher ist es auch jetzt schon ganz wichtig an Morgen und Übermorgen….und 2017 zu denken….denn so weit ist das gar nicht mehr entfernt!

    Die Wähler und Wählerinnen hatten am 22.September ganz unmissverständlich gezeigt, dass sie den Kurs der CDU befürworteten und unterstützen und sie diese Politik nicht nur für Deutschland, sondern auch für Europa für richtig empfinden!

    Leider gab es unglückliche Umstände, die nicht die Fortführung der schwarz-gelben Koalition in Berlin ermöglichten, aber dies war keine Niederlage der bisherigen Politik, sondern ist der Beginn einer Neuaufstellung bei den konservativen Parteien in Deutschland rund um dem Mittelstand und fern der Sozialdemokratie!

    Die kommenden Jahre werden uns wahrscheinlich politisch mit der großen Koalition in Deutschland nicht wegweisend weiter bringen, aber der Koalitionsvertrag beinhalten große Einflüsse und Ansichten der CDU…..und auch der bisherige Koalitionspartner hat sich gestern auf seinem Bundesparteitag nicht nur neu aufgestellt, sondern wird es unter der neuen Personalführung auch wieder in den nächsten Bundestag schaffen…..denn auch dort ist das Potenzial an Stammwählerschaft immer noch vorhanden und die Meinungen und Ansichten immer noch aktuell!

    Schauen wir uns nun also an, was in den kommenden Wochen aus der großen Koalition wird und bereiten uns inhaltlich und innerlich schon mal auf die nächste Bundestagswahl vor….damit es dann am Ende aus gut für eine bürgerliche Regierung reichen wird!

    • Kritiker on

      FDP und neue Kräfte = Neuaufstellung,dass ist sicher gut,nur es reicht nicht wenn alte Konzepte wieder neu aufgewärmt werden. Eine Partei,ob alt oder jung,hat nur eine Chance bei den Bürgern, wenn sie für diese Bürger sich positioniert. Man macht sich dann zwar keine Freunde in der Wirtschaft aber hier heißt es dann, Arbeit ist Grundlage für Einkommen und dies ist Grundlage für das Leben und nicht nur allein für den Reichtum und dessen Vermehrung.Einer Wirtschaft muss diese Verantwortung unmissverständlich klar gemacht werden! Es sei zu erwarten das die Jugend den Weg hierfür finden wird egal welcher Partei sie angehört! Ein Gleichgewicht schafft,was nicht auf der einen Seite Deutschland als Wohlstandsland in der Welt dastehen lässt, obwohl in diesem Land die Armut einer zunehmenden Zahl von Bürgern immer mehr zum Tragen kommt und irgendwann in der Zukunft, in der möglichen Zeit und Verantwortung der heutigen Jugend-Verfasser der Erklärung liegen wird und dann nicht mehr verschwiegen oder beschönigt werden kann.

  22. Christian G. on

    Als jüngeres CDU Mitglied unterstütze ich diesen Antrag ausdrücklich! Ein starkes Signal einer jungen Generation, die sich endlich bemerkbar macht und langfristig denkt! Weiter so!

    • „Ein starkes Signal einer jungen Generation, die sich endlich bemerkbar macht und langfristig denkt?“ Ja, vor allem an sich selbst. Welch ein Glück, dass nicht noch mehr von diesen Egoisten gezeugt worden sind. Wahrscheinlich werdet ihr nach euren Eltern auch noch eure Kinder ausnehmen. Ihr seid eine Generation die nur Ansprüche kennt aber keine soziale Verantwortung.

  23. Weite Teile des Rentenkonzeptes, das jetzt gegeißelt wird, war wesentlicher Bestandteil des Wahlprogramms. Ich finde es etwas unredlich, jetzt vor den Folgen dieses Konzeptes zu warnen – erst recht, wenn man bedenkt, dass es die Versprechen an die Rentner waren, die zu dem grandiosen Wahlsieg geführt haben.

    Dass das Rentenkonzept ein Geschäft zu Lasten Dritter – nämlich der kommenden Generationen! – ist, ist zweifellos wahr. Allein: Die Union hat es so gewollt und sie ist deswegen gewählt worden.

    Was mich viel mehr betrübt ist, dass im Koalitionsvertrag an alle gedacht wird – Rentner, sozial Schwache, Ausgegrenzte und Benachteiligte. Es ist nichts dabei für junge Familien, nichts für ganz normale Arbeitnehmer, nichts für Menschen, die jeden Morgen aufstehen, zur Arbeit gehen und Steuern zahlen. Steuervereinfachung taucht nur noch einem dürren Halbsatz auf, die überfällige Abmilderung der Kalten Progression wird überhaupt nicht erwähnt und ein echtes Konzept zur Begrenzung der horrend steigenden Energiekosten fehlt ebenfalls. Die arbeitende Mittelschicht muss sich damit zufriedengeben, dass ihre Steuer- und Abgabenlast (vorerst) nicht wächst.

    Ich finde, dass das etwas wenig ist…

  24. Prof. Michael Gaßner on

    Unsere Hoffnung liegt auf Euch, den Vertretern der jungen Generation. Wehrt Euch mit Macht gegen das, was gerade durch falsche rentenpolitische Entscheidungen zu Lasten Eurer Generation verpulvert wird. Jetzt haben wir seit 20 Jahren Studien und Projekte zum Thema „Demographie“ gemacht, um dann mit solchem rentenpolitischen Blödsinn wie dem in der Koalitionsvereinbarung die Rolle rückwärts in den Problemsumpf zu schlagen.

    • Sind Professoren nicht Beamte? on

      Beamte sind eine bessere Klasse von Menschen, denn sie „dienen“ dem Staat. Dafür werden sie auch mit allem versorgt – auf Steuerzahlers Kosten. Belastet das etwa nicht die jüngeren Generationen? Eine Debatte über die „reichen“ Rentner lenkt bestens davon ab. Behandelt die „Pensionäre“ endlich wie die Rentner. Dann möchte ich deren und speziell Ihren Kommentar lesen, Herr Professor

      • Walter Heinrichsmeier on

        Bravo, genau meine Meinung. Aber nicht nur die Beamtenpensionen betrifft es, sondern auch die üppige Abgeordnetenversorgung. Kein Wort wird hierpber verloren. Dadurch wirkt das Papier in meinen Augen unglaubwürdig.
        Ich bin 73 Jahre alt, habe 47 Jahre in die Rentenkasse einbezahlt, davon 41 Jahre Höchstbeiträge. Meine Rente kann sich nicht annähernd mit der Versorgungsleistung von gleichgestellten Beamten oder Abgeordneten vergleichen.
        Das GEjammere der jungen CDU-Abgeordneten geht mir auf den Geist!!

      • Eckhard on

        Es gibt überhaupt keinen Grund (mehr) für einen Beamtenstatus. Damit wäre dann auch die unsinnige und ungerechte Pension abgeschafft. Das wäre ein positiver Schritt in die Zukunft der heutigen Jugend.

    • Kritiker on

      Herr Professor: Soll Ihr Kommentar heißen das Rentner keinen Anspruch auf Rente haben oder wie ist das zu verstehen? Erinnern wir uns an (DDR) Vollzeit-Arbeit und diese Rentenbeiträge sind von Arbeitern eingezahlt um nicht der kommenden Generationen auf der Tasche zu liegen, weiterhin zusätzliche Rentenversicherung und das konnte man wenn man Arbeit SICHER hatte. Wo ist das alles hier und heute hin???? Es ist den wenigen Reichen noch zusätzlich in ihr Vermögen eingeflossen und es konnte gern so weiter gehen für diese Spezies Mensch, nur leider wird die Armut vieler (zunehmend) Bürger in Deutschland bald nicht mehr verschwiegen werden können und das im Gegensatz zu dem durchaus bestehenden Reichtum weniger. Als parteiloser Bürger wage ich dies zu unterstellen und erwarte das die Jugend sich in dieser Sachlage klar positioniert. In der Erklärung finde ich nichts handfestes dazu LEIDER!

  25. Alex holtzmeyer on

    Interessant. Auch in der CDU wächst der Unmut über die Pläne der großen Koalition. Noch klingt das alles sehr schwammig und nicht zu Ende gedacht. Man ist ganz offensichtlich noch dabei, zu üben. In der CDU war es bisher ja auch nicht Tradition, gegen die Parteispitze zu denken. So ist z.B. die Bedeutung der Energiewende auch bei dieser Gruppe junger CDU-Politiker noch nicht erkannt worden. Ebenfalls wird die bisherige und längst überholte Definition des Begriffs „Wachstum“ noch nicht hinterfragt. Der Wille, sich den Grünen zu öffnen kann aber als Bereitschaft gewertet werden, auch im diesem Punkt dazu zu lernen. Dass eine große Koalition maximal nur vier Jahre halten wird und um dieser Zeit nichts sinnvolles dabei heraus kommen wird, hat man schon erkannt.
    Wenn diese Gruppe den Mut hat, weiter zu denken, können dabei noch interessant Statements heraus kommen.

  26. Lars Witte on

    Ich habe die CSUCDU nicht gewählt wegen:

    Eurer Vetternwirtschaft bei der CSU
    Eure PKW Maut für Ausländer steht bei mir im Verdacht mehr Kosten zu verursachen als Einnahmen und mehr ein Ausbau des Überwachungsstaat zu sein
    Eure Frau Aigner hat in Warngau geschönte Arbeitslosenzahlen referiert, die vorne und hinten nicht stimmen konnten und die 7 Mio Arbeiter im Niedriglohnsektor vergessen
    Insbesondere die CSU (aber auch die CDU) hat das Anti-Korruptionsabkommen noch nicht ratifiziert und Permanent Probleme mit Korruption und Selbstbedienung
    Die CDU leht Volksentscheide ab, obwohl diese ein gutes Mittel wären um polarisierende Fragen wie Nichtraucherschutz zu entscheiden

  27. Adrian Liebert on

    Eine absolut richtige und wichtige Erklärung. Die Basispolitik in unserer Partei muss sich ändern um endlich junge und ambitionierte Menschen an uns zu binden. Der Linksruck in unserer Partei und die dauerhafte „Ausgrenzung“ der Basis wird unsere Partei noch schwer schaden, sollte sich das nicht verändern.

  28. Collet Gerhard on

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Es freut mich, dass es in der CDU noch jüngere Abgeordnete gibt, die endlich eine neue Linie in die CDU-Politik bringen wollen. Es kann so nicht weitergehen mit der Kanzlejasagerclique!!!
    Dieser unsinnige Koalitionsvertrag verspielt die Zukunft Deutschlands!!!
    Aber Sie müssen sich endlich durchsetzen und nicht wieder von der Parteispitze zum Schweigen bringen lassen.
    Ich gehe auf meine 79 jahre zu und wohne in Frankreich, aber die deutsche Politik lässt mich jedoch nicht los. Die franz.und europäische Politik ist ebenso kathastrophal wie die
    deutsche.
    Nur einige Stichworte:
    Steuerreform (die jetzigen Gesetze stammen noch aus der Nazizeit!)
    Energiewende wird stümperhaft angefasst
    Neustrukturierung der Bundesländer (Reduzierung der Zahl, Finanzausgleich erneuern!)
    Infrastruktur im Westen
    Endlich Ansiedlung von Unternehmen in den neuen Ländern fördern
    Berlin unter Kuratel stellen, einschliesslich neuer Flughafen!
    usw,usw
    Mit freundlichen Grüssen
    G.Collet

    • Genau so sehe ich das auch, wir müssen an unsere Kinder und Kindeskinder denken , Ich bin selber sehr viele Jahre in der CDU tätig, mein Eindruck ist aber , WIR !!!!!!! sind der Wahlsieger und werden durch die SPD bestimmt , das gefällt mir aber überhaupt nicht. Ich wäre für Neuwahlen mit einer sehr starken CDU

      • Wähler on

        Wenn die liebe Mutti und ihr Anhang Mut gehabt hätten,warum nicht eine Minderheitsregierung?Denken Sie mal an die Euro- Rettung.Die grünen und die SPD haben Merkel zur Mehrheit verholfen.Inwichtigen Fragen würde es jetzt auch so sein.Die Frau hat es gern bequm+

  29. Ist das nicht ein wenig sehr dünn für dieses sehr ambitionierte und gute Papier?

    „Ebenso stehen wir für einen aktiven Austausch mit den Grünen, um persönliche Kontakte weiter auszubauen und inhaltliche Gemeinsamkeiten zu suchen.“

    Da geht doch mehr…

  30. Heiko Sprang on

    Sehr gute Positionen! Das Land ist in der Mehrheit konservativ. Sie müssen aber weiter gehen. Deutschland muß in Berlin regiert werden und nicht in Brüssel. Die EU muß komplett neu verhandelt werden. Der Euro muß auf den Prüfstand. Werfen Sie die Glaubenssätze über Bord, daß das alles alternativlos ist. Geben Sie in der Gesellschafts-, Familien- und Zuwanderungspolitik nicht ständig Ihre Positionen preis. Sie brauchen eigentlich nur die Stimme des gesunden Menschenverstandes gegen die linke Mainstream-Ideologie erheben. Wenn Sie es nicht tun, wird es die AfD machen.

    • Kritiker on

      Alternative für Deutschland. An den Wert der ehemaligen DM als ehemalig gute Währung am Weltmarkt zu denken ist Vergangenheit!! Das es Alternativen geben könnte sei nicht bestritten ABER: was bringen diese Alternativen wenn Deutschland zu einer anderen oder neuen Währung übergeht? Das Grundproblem ist Armut und Reichtum oder Viele die nicht wissen was Arbeit heißt und demnach auch kein oder wenig Geld haben, während andere nur Geld arbeiten lassen um mehr Geld einzunehmen. Bürger die Arbeit haben mit geringen Löhnen abgespeist werden während Finanzinvestoren aus dem Lager der Reichen erst nach den Gewinn fragen, dann nach Investitionshöhe und dieses dann auch für ihre Investitionen als verbindlich ansehen. Wird diese Erwartung nicht erreicht haben Arbeitnehmer dafür mit Arbeitsplatzverluste zu bezahlen. Hat die AfD dafür eine Alternative dann lassen sie es den Bürger wissen und setzen sie diese auch um dann bekommen sie auch die Stimmen der Menschen.

  31. smykey on

    Treffende Analyse und wichtige Denkanstöße für die konkrete Arbeit der Partei in den kommenden Jahren! Bitte dranbleiben!

  32. Heinrich Gröber on

    Ich bin CDU-Mitglied, 75 Jahre alt. Und finde das sehr gut – insbesondere finde ich, dass Vorhaben, die auf Kosten der jungen Generation ‚Geschenke‘ für die ältere Generation machen, absolut unverantwortlich.

    • Kritiker on

      Immer wird von Geschenke an die ältere Generation gesprochen, die zu Lasten der kommenden Generationen gehen. Im Grunde sollte man das Wort =GESCHENKE= nicht zu oft missbrauchen,denn die ältere Generation,vielleicht haben auch Sie dafür irgendwann mal gearbeitet und möchten akzeptieren das ich (59) für meine Arbeit und den Renten aus anderer Zeit (Zeit der Vollbeschäftigung) wenigstens ein bescheidenes Leben im Alter leisten kann. Knapp 500 Euro reichen mal gerade für die steigenden Nebenkosten und geringen persönlichen Ausgaben nur es trägt nicht der Tatsache bei das mit dem Alter auch mehr andere Kosten auf uns zukommen. Mehr Arztkosten, Krankheiten, und wenn gar Pflegekosten. Ich kann mir keine private Pflegevorsorge leisten aus Leistungsbezug und der nur weil immer die Arbeitgeber das letzte Wort sprechen über Einstellung oder nicht. Mit Alltagsbedarf angemessener Entlohnung von 7,50 Euro/h aus Arbeitstätigkeit + Hilfe vom Amt kann man nicht auf Einstellungen hoffen. Auch hierüber ist in der Erklärung der Jungen CDU-Partei nichts handfestes zu erkennen.

  33. Gerold Proes on

    Na da bin ich ja mal gespannt ob die Basis der Roten die jetzt vor die Wand fahren lässt!!!!!!! Gut das unsere Basis sowas nicht abstimmen muss weil ich den Gabriel nicht ausstehen kann als Niedersachse der wird hoffentlich an die kurze Leine gelegt der Nichtsnutz und Schuldenmacher!!!!!!! Mein Wahlkampf ist erst vorbei wenn wir Bayerische Verhältnisse haben!!!! Und nichts anderes!!! BASTA MFG LG GP

    • Kritiker on

      Der Rest Deutschlands wird niemals bayrische Verhältnisse haben. Aber interessant zu lesen das die Basis der CDU/CSU nicht abstimmen braucht. Ist es eher das die Basis nicht gefragt wird? Nun hoffe das die Jugend es besser macht als die Alten. Mit Gruss aus Sachsen-Anhalt von einen parteilosen Mitbürger (59)

  34. Anke Brandt on

    Wir sollten eine Altersgrenze (vor Erreichen der beginnenden Alterssturheit) einführen für führende Positionen und diese nur noch als begleitende Berater einsetzen ohne Leitungsbefugnis. Maximal 60 Jahre. Älter darf niemand mehr im Amt sein. Somit kommen die Jungen zum Zuge und die neue Ideen. Gute Idee. Durchsetzbar. Die CDU ist eh total überaltert. Die jetzige Generation an der Spitze lebt immer noch im Zeitalter der Nachkriegszeit. Ich weiß wovon ich rede, ich seh es auf den Versammlungen. Das macht keinen Spass, wenn 80jährige nicht von Pommern und Co. abrücken wollen und dies zum Bestandteil der Diskussion wird und wir jungen nicht angehört werden und sogar verspottet werden mit unseren Ideen. Da bleibt man lieber fern.

  35. Peter on

    Ich bin 72 und von der politischen Grundeinstellung Sozi. Aber was in dem K-Vertrag geschrieben steht könnte ich nie und nimmer unterschreiben.
    Mütterrente – wozu denn der Blödsinn. Gebt den Müttern mehr Rente die weniger als 850 € haben.
    Gesundheit – Führt endlich die KV für alle, also Beamte, Selbstständige und Spitzenverdiener ein.
    Rente – Das gleiche gilt auf für den Rentenbeitrag.

  36. Gute und richtige Initiative! Die Bedürfnisse der jungen Generation sind in der Vergangenheit leider allzu oft nur unzureichend berücksichtigt wurden.

  37. Martin on

    die Union hat bei der Wahl fast doppelt so viele Stimmen bekommen wie die SPD. Der Koalitionsvertrag stellt genau das Gegenteil dar. Daher finde ich es vernünftig dass Ihr gegen den Vertrag opponiert. Aber bitte mit mehr Mut. Diese Manifest ist harmlos.
    Es zeigt dass Ihr Angst vor Mutti haben. Ihr habt die Hosen voll.
    Mein Aufruf: Kämpft für Eure Überzeugung. Kämpft für Eure Wähler.
    Wenn sich diese linke Politik aus dem Koalitionsvertrag in den nächsten 4 Jahren durchsetzt und fortsetzt wird es er Union ergehen wie der FDP. Sie wird abgewählt weil sie Ihre Wahlversprechen nicht umgesetzt hat.

  38. Carlo on

    Wenn sich die Herren Mißfelder, Spahn usw. über die Zukunft der Renten äußern, bleibt meist nur Hohn und Spott für die schwerarbeitenden Generationen der Aufbauzeit in der BRD.
    Diese Politiker deren Studium von der Allgemeiheit finanziert wurde, um danach gleich ihre „Diäten“ als Listenpolitiker abzuholen und sich gleich Lobbyistenverbänden der Wirtschaftsverbände anzuschließen.
    Die Übereinkommen des Koalitionsvertr. 2013 werden nicht nur ansatzweise die Kürzungen und Zuzahlungen in RV und KV seit 1990 wettmachen.

    • Martin on

      Hallo Carlo
      dass die Nachkriegsgeneration schwer gearbeitet hat steht ausser Zweifel. Aber ohne Zweifel arbeitet auch diese Generation hart. Auch schon nach dem Krieg wurde Schule und Studium öffentlich finanziert. Also auch das Studum der heutigen Rentner war frei von Studiengebühren.

      Fakt ist, dass die Kürzungen und Zuzahlungen in der RV und KV auch die künftigen Rentner treffen, Nicht nur diese Rentnergeneration. Denn Leistungssteigerungen wird es künftig nicht mehr geben. Da sorgt die Demographie dafür.
      FAkt ist, wer sich auf ein Umlagefinanziertes Rentensystem verläßt, muss aktzeptieren, dasss die Leistungen für die Beitragsempfänger sinken wenn die Beiträge der Leistungszahlenden weniger werden. Jeder der heutigen Rentner wusste schon vor jahrzenten dass der Baby-Knick kommt. Im Grunde sind die heutigen Rentner selbst schuld. Sie sind es die weniger Kinder gezeugt haben. Sie auch -Carlo?

      • Carlo on

        @Martin
        Ihre Argumente stimmen nur zum Teil. Seit 1990 wurden der RV eine Menge versicherungsfremder Leistungen aufgebürdet, die ich Im Detail nicht aufführen möchte.
        Dass, gerade Politiker wie Mißfelder (Hüftgelenke) oder J.Spahn ( bis vor kurzem Beteilligung an Lobbyistenfirma)
        die Meinungsführer der Rentenkürzungsdebatte und Lebensarbeitszeitdebatte führen, spricht für deren Doppelmoral.
        Egal welche Generation, wer 40-45 Jahre einzahlt sollte abschlagsfrei eine Rente bekommen von der man leben kann.
        Von diesen Herrn habe ich noch nie gehört, dass die Bezüge von Spitzenmanagern zu hoch wären, 850 Euro sind in deren Augen aber viel zu hoch. Ein Bundespräsident bekommt mit 50 Jahren 217.00 € Ehrensold lebenslänglich.
        Zu der Geburtenentwicklung soviel: dem Staat ist seit den 70 er Jahren bekannt, wo die Demographische Entwicklung in der BRD im Jahre 2020 steht.
        Zudem, wo sollten weiter 10-20 Millionen Menschen außer im Niedriglohnsektor bei späteren Niedrigrente beschäftigt beschäftigt werden.

        • Kritiker on

          Guter Beitrag! Auch ein Hinweis an die Jugend CDU/CSU und auch jede andere Partei, das sie sich hier klar positionieren muss. Also eine weitaus nachhaltigere und handfestere Erklärung ist gefragt. Vor allem hoffe ich als parteiloser Bürger auf einen solchen Weg. Fazit aus Ihren Beitrag: WER IST SCHULD? Der Wettbewerb, die Wettbewerbswirtschaft und letztendlich daraus hervorgehend geringe Entlohnungen, wenn überhaupt an Arbeit und Arbeitsplatz zu denken ist. Und nun mein Kommentar: Nicht die Rentner sind Schuld am Nachwuchsmangel ,sondern die fehlenden Grundlagen einer Vollzeitarbeit aus der man als Bürger und Mensch leben kann. Das haben die Bürger früherer Zeit weitaus eher erkannt als die Politiker von Gestern oder heute, auch ich, mit 2 Kindern vor der Wende 1981 / 1986 (leider) geboren und ich kann verstehen das diese Kinder keine weiteren Kinder (also für mich Enkel) in die Welt setzen möchten. Geld ist genug da, darüber sollte man nicht streiten nur leider an den falschen, den wenigen Reichen, verteilt. Somit sollten die Jungen Politiker dies als Anregung ansehen es besser zu machen als die Alten.

  39. Pablo on

    Diese Erklärung ist ein richtiger und wichtiger Schritt!
    In der Union müssen endlich auch die Stimmen der jüngeren Generation vertreten und gehört werden.
    Es braucht eben keine Rentengeschenke – und reformen, die sich jetzt positiv auf das Wahlverhalten der Senioren auswirken und später auf Grund des gesellschaftlichen Wandels in einem unfinanzierbaren Fiasko enden.
    Es braucht auch junge, kritische Stimmen, die bei aller Sympathie für die CSU, auch einmal dagegen halten, wenn wenig hilfreiche Dinge wie das Betreuungsgeld, aus falschem Stolz durchgesetzt werden und wichtige Vorhaben, wie eine Vereinfachung des Steuersystems oder der Abbau der kalten Progression, auf unbestimmt vertagt werden.

    Die Deutschen Unternehmen brauchen eine Politik, die sie unterstützt und keine Politik, die ihnen hirnrissig vorgibt, wie sie ihre Führungspositionen zu vergeben haben.
    Nur durch eine unternehmerfreundliche Politik kann es den deutschen Unternehmen gelingen, weiterhin ihre überragende Stellung auf dem Weltmarkt zu halten, trotz den hohen sozialen und steuerlichen Abgaben hier.
    Solange es den Unternehmen wirtschaftlich gut geht, geht es auch den Arbeitnehmern gut.

    Ich habe Bedenken, ob diese Erklärung wirklich etwas bewegen wird, doch jeder Schritt in die richtige Richtung ist besser, als der Stillstand oder gar der Rückschritt.

    • Kritiker on

      Ist der führende Stand auf dem Weltmarkt mehr wert als die Armut der Menschen im eigenem Land, wo wenige sich in Reichtum ahlen, nie genug bekommen können, und viele die am „Hungertuch“ bald nagen werden? Eine merkwürdige Auffassung von Demokratie. Es gibt ja Trost. Wenn ein Land dem falschen öffentlich publizierten Wohlstand absagen muss können Reiche und Wirtschaft sich ja in anderen Ländern der Erde so oder so wieder ansiedeln. Zurück bleibt die Armut oder mit anderen Worten: Verbranntes, kein Gewinn mehr versprechendes Land, was einmal Wohlstandsland Deutschland hieß, Wohlstand hatte weil Armut verschwiegen wurde und nun …….

  40. rolf maul on

    Gott sei Dank, regt sich hier keiner auf!
    Wäre auch unnötig, denn wo ein Herr Missfelder mitmacht, steht meistens nur heisse Luft. Dass die CDU sich um „Ihr“ rotes Problem mal kümmern sollte, ist allerdings überfällig.

  41. Maximilian Scholten on

    Sehr gut. Die Stimmung in der Union ist gerade super, daher ist es genau richtig dies zu nutzen um langfristige Dinge auf den Weg zu bringen.

  42. Nicole Molinari on

    Ich freue mich über diese Initiative und die klare Ausrichtung, Neuausrichtung, unserer CDU.
    Je länger die Verhandlungen zum Kooperationspapier weilten, desto größer wurden meine Bedenken und meine Sorge um die Inhalte unserer Partei.
    Wer glaubt, dass das Papier die Handschrift der CDU trage, verschweigt, dass die SPD das Diktat geführt hat…

    DIe MIT hat die Marktwirtschaftliche Ausrichtung reklamiert – daher unterstütze ich die Erklärung!

  43. qwert on

    acht gründe niemals die cdu zu wählen. danke dafür. (hatte ich eh nicht vor. aber so schön wird das ja selten zusammengefasst…)

  44. Joachim Limberger on

    Ich kann nur hoffen, dass sich diese Strömungen in der CDU durchsetzen werden – dieses Wertefundament ist der Grund, weshalb ich Mitglied bin! Weiter so – und vor allem auch viel Durchsetzungsvermögen !

  45. Martin on

    @CDU :Punkt 7: ..Für einen anhaltenden Erfolg der CDU ist es zudem auch wichtig, dass junge Köpfe in Partei und Fraktion an verantwortlicher Stelle Profil gewinnen und Themen für die Union besetzen…

    Jugend ist kein Argument. die FDP hat bewiesen dass „Junge Köpfe“ mehr schaden als nutzen. Frau Schröder war ebenfalls kein Erfolgsmodell. Insofern ist es sinnvoll nicht auf das Geburtsjahr zu schauen, egal ob jung oder alt. Die Qualität als Minister ist entscheidend. Ist eine Person in der Lage ein Amt auszuführen und die Partei zu repräsentieren. Das zählt.

    • Frank Handrek on

      Wenn Jugend kein Argument ist, sondern Erfahrung, dann ist ein Parteibuch erst recht kein Argument.
      Mir wären Minister mit Sachverstand echt lieber und ich hätte weniger Bauchschmerzen.
      Beispiel der Verteidigungsminister, weder Militär noch Rechner, bestellt weniger Hubschrauber, aber zu fast gleichen Preis. Ist nur das jüngste Beispiel und deshalb in Erinnerung.
      Sollte also ein junger Kopf, egal ob Mann oder Frau, fähig sein, dann soll er die Arbeit machen.
      Nur die deutschen Regierungen der letzten Legislaturperioden brauchen immer mehr Berater.
      Dies zeugt also nicht unbedingt von Fachkompetenz der Regierenden.

  46. Als Grüner sehe ich diese Bewegung mit Interesse. So richtig klar wird (außer mehr Macht für Jüngere) eigentlich das tragende Moment dieses Aufrufs ist. Allein schon „konservative Werte“ und „Ideologiefreiheit“ in einen Absatz zu packen, zeugt doch vom hohlen Kern des Unterfangens. Eine sich – von der CDU-Basis ernsthaft mitgetragen – Modernisierung der CDU würde diesem Land guttun.

  47. genau meine meinung,lieber neuwahlen und nochmal alles riskieren als diesen
    vertrag mit der spd einzugehen,
    es ist nicht auszuhalten wie viele wahlversprechen geopfert wurden nur um mit
    den roten ins bett zu gehen,hier wird die zukunft der jungen generation verfrühstückt
    und die chance aufgegeben ein bündniss mit den grünen zu versuchen,
    ich kann nur an alle cdu mitglieder appellieren gegen diesen koalitionsvertrag ihren
    unmut eine stimme zu geben und angela merkel auffordern diesen vertrag nochmal
    im sinne der cdu mehrheit zu ändern

  48. Frank Handrek on

    Diese Papier spiegelt vordergründig die Angst einiger jüngeren Unionsmitglieder wieder, ihre vermeintlichen Pfründe zu verlieren. Es zeigt auch, dass sie nicht gerade hoch motiviert sind, Solidarität mit der Masse des Volkes zu üben.
    Gerade ihr Widerspruch zu der Rente mit 63 nach fünfundvierzig Beitragsjahren zeigt dies überdeutlich. Vielleicht sollten diese Parteimitglieder einmal sich ein oder zwei Jahre auf dem Bau, in Schichtarbeit auch an Feiertagen, im Krankenhaus, der Energieversorgung, Polizei oder Feuerwehr üben. Dann wüssten sie,warum sich viele über diese Rentenmaßnahme freuen.
    Auch der Mindestlohn ist lange überfällig, aber sie meinen sicher, soll doch der Steuerzahler für die Subventionierung der Arbeit aufkommen. Natürlich nicht die Konzerne, diese kennen ja gute Anwälte, Steuerberater und alle möglichen Tricks, dieser Belastung zu entgehen.
    Vielleicht hinterfragen sie einmal bei ihrer Parteiführung, warum wir immer die Welt retten müssen. Es geht nicht darum, dass wir eventuell mit der D-Mark Nachteile hätten. Es geht darum, dass die Unternehmen ihr Vorteile behalten. Früher, zu Zeiten Ludwig Erhardts mag es schon richtig gewesen sein, geht es der Firma gut, geht es mir gut. Heute geht es der Firma gut und dem Arbeitenden immer schlechter.
    Ihre gelben Freunde sagten vor vier Jahren „mehr Netto vom Brutto“, aber meinten mehr Steuern und Abzüge vom Michel.
    Deshalb glaube ich ihnen nicht, dass sie es noch ehrlich meinen.
    Der Amtseid lautet wohl „Schaden vom deutschen Volk abwenden, so wahr mir Gott helfe“
    Von welchem Teil des Volkes?
    Können sie darauf antworten?
    Sie rufen nach Fachkräften, diese sitzen daheim, dafür sollen es Ausländer richten. Ich wünsche ihnen auch ausländische Ärzte, welche sie nicht verstehen und welche nicht verstehen, was ihnen fehlt.
    Im Alter sollen sie von ausländischen Pflegekräften versorgt werden, die mit ihnen nicht sprechen können, weil sie nicht deutsch sprechen. Lösen sie diese Probleme und berauschen sich nicht an den Zahlen der Beschäftigung. Von Minijobs und vakanten Stellen kann keiner leben.
    Nur einmal wählte ich CDU, ich wollte sehen, wie Kanzler Kohl die Einheit vermurkst, die blühenden Landschaften in Deutschland blieben aus, aber eine Steppe sieht ja auch ganz nett aus. Egal ob in West,- Nord ,-Süd oder Ostdeutschland. Einige Inseln machen sich ja auch ganz nett und wer auf seiner Insel wohnt, wird von den Stürmen über der Steppe nicht so betroffen sein.
    Vielleicht ist die Aufregung ja auch umsonst und die Sozialdemokraten sagen nein, dann hoffe ich auf Neuwahlen. Allerdings birgt dies die Gefahr Weimarer Verhältnisse in Deutschland.

    • Wenn es Neuwahlen gibt:
      1) kommt die FDP wieder in den Bundestag
      2) wird sich die „neue“ SPD zur Zusammenarbeit mit der Linken bekennen.
      3) kommt vielleicht auch die AfD in den Bundestag
      In jedem Fall werden die Karten ziemlich neu gemischt,
      vor allem, wenn sich eine Mehrheit der Bundesbürger nicht mehr
      nur nach Meinungsführern und -machern ausrichtet,
      sondern nach Gewissen und Verstand entscheidet

      • Kritiker on

        Zu 1) unglaubwürdig, die FDP-Jünger haben erstmal Aufbauprobleme und die Alten werden nicht wieder kommen wenn sie einmal ihre Ruhe und das entsprechende Geld für Nichts-tun bekommen.
        Zu 2.) Die „neue SPD“ hat die gleichen Probleme wie die FDP,da man nicht von Null oder neu gleich in die höchste Stufe der Gesellschaft wechseln kann.
        Zu 3.) Mit dem was die AfD als Programm präsentierte ist auch kein Lorbeer zu gewinnen denn was einmal vergangen ist kommt nie wieder. Also wer bleibt? Die Großen Alten und das dann hoffentlich mal in einem klaren Bürgerverständnis ohne Anmaßungen von Kompromissen um sich so oder so in die Regierung einzukaufen. Auch der Punkt im eigentlichen Beitrag des Herrn Handrek mit den Verhältnissen aus der Weimarer Zeit hier in Deutschland sehe ich als Bürger ohne Parteibuch oder P.-Überzeugung als überholt an. Unser gesamtes Land wird schwere Zeiten entgegensehen wenn es so weiter betrieben wird. Noch liegt es an die Bürger sich so oder so zu entscheiden und die junge Generation sollte nicht die selben Fehler machen wie ihre Vorgänger von Herrn Kohl über Herrn Schröder bis hin zu Frau Merkel. Das ist mein größter Wunsch.

  49. Dietmar Rentzsch on

    Ich währe mir nicht so sicher, dass die CDU zukünftig ähnliche Wahlergebnisse erzielen kann wie bei der letzten Bundestagswahl. Das vereinbarte Rentenpaket ist eine längst überfällige Korrektur. Das betrifft die Mütterrente ebenso wie die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren. Das scheint aber die Unterzeichner dieses Papiers gar nicht zu interessieren. Hauptsache sie kommen nicht zu kurz.

  50. Gedächtnis auffrischen on

    Wie kann man nur so ehrvergessen gegenüber den Alten sein. Wer hat denn für die Aufzucht und Ausbildung der „Jungen“ gesorgt, die Alten. Und wer finanziert heute noch weit überwiegend unseren Staat: Na jedenfalls Menschen, die älter sind als diese Brunnenvergifter. Zwischen Kreissaal, Hörsaal und Plenarsaal hätte denen mindestens ein Jahr schwere körperliche Arbeit bei mäßigem Einkommen gut getan. Dann wüssten sie, was harte Arbeit ist und wie sich Armut anfühlt. Stattdessen wird wieder einmal gegen Rentner (aber nicht gegen Pensionäre!) polemisiert. Die verdrängen, dass die heutigen Rentner über viele Jahrzehnte sehr hohe Beiträge für ihre Rente gezahlt haben. Und wenn sie für die später Geborenen magere Rentenansprüche beklagen, dann liegt das nicht an den heutigen Rentnern sondern an einer unsozialen Rentenanpassungsformel. Tja, Intelligenz ist eben nicht mit Klugheit gleichzusetzen und mit christlich schon gar nicht.

    • Ro ist zwar schon 60, hat aber noch nicht vergessen, dass der Rentenbeitrag 1928 auf damals dramatische 5,5 % angehoben wurde, nach dem Krieg bis 1955 dann 10 % und dann langsam schleichend bis über 20 % anschwoll, jetzt etwas zappelt, um in Bälde auf 23 % festgezurrt zu werden. Leider haben die heutigen Alten vergessen, auf welch niedrigem Niveau sie die damals Alten am Wohlstand teilnehmen liesen. Nach dem Krieg gab es zwar viele Kinder, aber die arbeitsfähigen Jahrgänge waren schwer dezimiert. Von daher war mit 14 % Rentenbeitrag weniger Beitragszahler 1967 nichts mit Fettlebe für die Alten. Was ich persönlich aber durchaus für gesund empfinde. Als bekennender Antikommunist halte ich eine einheitliche Grundsicherung im Alter von 850 Euro für völlig ausreichend. Für mehr darf der Staat nicht zuständig sein! Der Rest ist Privatangelegenheit und möge bitte jedem selbst überlassen bleiben. Auch die Investition in eigene Kinder ist Privatangelegenheit und darf nicht weiterhin Rentenpfründe kinderloser Unbeteiligter sein.

      • Bitte nicht so einseitig! on

        Lieber Ro, Sie waren 1967 14 Jahre alt. Haben Sie damals die Schule verlassen, um in die Lehre zu gehen. Dann müssten Sie eigentlich wissen, dass damals (und noch mehr in Jahren davor) die Löhne ebenfalls sehr niedrig waren – insbesondere für junge Menschen. Auch für die gab es keine Fettlebe. Die Altersstaffeln in den Tarifverträgen waren unendlich lang und in den 50er Jahren Arbeitszeiten von 60 Stunden keine Seltenheit. Jugendschutz gabs nur auf dem Papier. Diese jungen Menschen, zu denen ich auch gehöre, wurden damals wirklich ausgebeutet. Wir wurden auch nicht gefragt, ob es uns recht ist, dass uns hohe Rentenbeiträge abverlangt wurden; die Politik versprach dafür eine Vollversorgung. Und für die Krankenversicherung mussten die Rentner damals gar nichts zahlen, das mussten die in Arbeit Stehenden leisten. Und heute – Nullrunden – eine unsoziale Rentenanpassungsformel höhlt das Rentenniveau aus. Nur die Beamten, die sind davon ausgenommen. Für deren Pensionsansprüche werden ggf. die Steuern erhöht.

      • an RO on

        1967 waren Sie 14 Jahre alt. Sind Sie damals in die Lehre gegangen? Dann müssten Sie doch wissen, dass auch die Löhne damals (und noch weniger davor) etwas mit Fettlebe zu tun hatten. In den 50er Jahren war eine Arbeitszeit von 60 Stunden keine Seltenheit. Der Jugendschutz stand nur auf dem Papier. Und gerade junge Menschen durften sich ausgebeutet fühlen, denn die tariflichen Altersstaffeln waren unendlich lang. Keiner wurde gefragt, ob er die hohen Rentenbeiträge zahlen möchte. Die Politik versprach dafür Vollversorgung. Und die Krankenversicherung der Rentner bezahlten damals die Aktiven. Die Rentner waren beitragsfrei versichert. Heute müssen z.B. aus Betriebsrenten 15,5% an die KV abgeführt werden. Eine hübsche Rentenkürzung, nicht wahr!?
        Sie sind für eine Grundversorgung für alle in Höhe von 850 Euro. Hoffentlich schließen Sie sich da ein. Oder sind Sie etwa Beamter?

    • Mittlerweile bin ich über 70. Wenn die Jungen heute beklagen, wenig in die Politik einbringen zu können, so war das bei uns auch nicht andes. Wir haben die Kriegsjahre erlebt, die Nachkriegsjahre gehungert und das zerstörte Deutschland aufgebaut und damit das Fundament für den Wohlstand der folgenden Generation gelegt. Der Dank dafür ist, das wir im Arbeitsleben und sonstigen Leben an den Rand als ‚alt‘ und ‚unkreativ‘ behandelt werden. Man soll mal die Renten mit den Pensionen vergleichen: 30% vom Endgehalt für die Rentner, 70% für die Pensionisten. Obendrein ist mir aufgefallen, dass eine Reihe von Jungpolitikern über Jungorganisationen ins Parlament driften, ohne jemals eine aktive Rolle zur Steigerung des BIP beigetragen haben. Nur der, wer einmal Sand gefressen hat, weis was der Bürger braucht. Und da tut es wohl, wenn die Jungen ihre Kompetenz durch Leistung beweisen.

  51. Günter on

    Wenn die CDU schon gut aufgestellt ist, warum müssen dann jüngere CDU-Mitglieder im politischen Alltag noch Profil gewinnen? Nette Absichtserklärungen nach dem Motto: „wir müssen, wir sollten und so weiter und so fort! Auch sonst sind alle wichtigen Buzz-Wörter im Text verteilt: Wachstum, Innovation, Menschen, Freiräume….. und viele mehr. Wen soll das begeistern? Wer wird sich durch einen Aufruf dieser Art mit derartig allgemeinen Absichtserklärungen für die Zeit nach 2017 jetzt schon vom Hocker reißen lassen.
    Das kommt dabei raus, wenn man einen Text mit über 50 Verfassern zusammenschraubt.

  52. Florian Lorenzen on

    Eine gute und nicht minder notwendige Initaiative! Ihr habt meine volle Unterstützung!

  53. Rudolf on

    Keiner der Antwortersteller wünscht sich die Einführung der Demokratie in Deutschland.
    Keiner der Antworteinsteller möchte auf Teile seiner Beute verzichten,
    zugunsten der Zuführung der zweckfremd entwendeten Rentenbeiträge in die Rentenkasse.
    Keiner der Antwortesrsteller fordert die Beachtung des Grundgesetzes bezüglich der Gewaltenteilung.
    Das sind schon merkwürdige Verhaltensweisen.

  54. Karolin Heindl on

    Ich waere beeindruckt wenn die Unterzeichner gleichzeitig die Kuerzung der exorbitanten Pensionsansprueche der Bundestagsabgeordneten gefordert haetten. So ist das ganze wieder nur ein auf sich selbst bedachter egoistischer Vorschlag.
    Wie immer ist auch keine Rede von den Beamtenpensionen, man tut sich ja selbst nicht weh.

  55. Frank Hartmann on

    Die CDU muss aufpassen, dass es keine wirtschaftspolitische Gerechtigkeitsslücke gerade für unseren Mittelstand gibt. Alle sozialen Wohltaten müssen bezahlt werden. Wenn die Leistungsträger unserer Gesellschaft ständig weiter finanziell belastet und reglementiert werden, wird es einen Rückgang an Arbeits- und Ausbildungsplätzen geben. Und dann? Soziale Gerechtigkeit darf sich nicht reduzieren auf reine Verteilungsgerechtigkeit. Auch die Leistungsgerechtigkeit muss einen festen Platz in der Politik bekommen.

    • Kritiker on

      Leistungsträger unserer Gesellschaft / die Wirtschaft??? Mal langsam,da gibt es noch andere ich denke da an die Milliarden-Euro der Steuerbetrüger, die übersättigten Gehälter der höheren Gesellschaftsmitglieder bis hin zum Bundeskanzleramt. Bekommen Bundesrichter mehr Geld will auch die Führung Deutschland´s mehr Geld weil ja wohl sonst bestechlich oder geldgierig wegen der Erhaltung und Fortführung hohen Gesellschaftsanforderungen mehr im eigenen privaten als auf bürgernahen „Tagesgeschäft“. Man will ja seinen Lebensstandart halten und weiter verbessern und als Kanzler(in) steht man ja in der Weltöffentlichkeit und kann schlecht zugeben; Mir und der Elite Deutschland´s geht es gut auch wenn es den Bürgern immer schlechter gehen wird. Wie war des mit dem Wohlstand für alle? Meine Fortführung dieses Spruches: Für alle die schon genug haben müssten doch immer noch mehr wollen. Es ist eben so ein Teil der Edikette. Dieses Denken sollte die Jungen Politiker garnicht erst annehmen wenn sie bei den Bürgern auf Erfolg hoffen!

  56. JU aus BS on

    „Der Zeitgeist ist konservativ“ cdu2017
    „Etwas Bornierteres als den Zeitgeist gibt es nicht. Wer nur die Gegenwart kennt, muß verblöden.“ H.M. Enzensberger
    Löst Euch auf! Danke.

  57. Hungerrentner on

    Unverschämtheit, den Hungerrentnern nicht „Das Schwarze“ unter den Nägeln zu gönnen.

    Ein Volksvermögen von x-Billionen hinterlassen, dafür aber Hunger und den Neid auf Hüftgelenke ertragen.

    Schwarze Mamba

  58. Walter on

    Natürlich habt ihr genau die richtige Meinung zum rentenproblem. Aber was haltet ihr von einer Erbschafts- und Schenkungssteuer für Alle!!!!!!, denn ihr geldgierigen Typen profitiert doch davon. Zumindest die Meisten von euch. Die Alten haben diesen Staat aufgebaut und dann kommen die jungen Herrschaften daher wollen das Erbe und die Rente runterdrücken bravo

  59. Dr. Christian Baumann on

    Die Mahnung der jungen Verantwortungsträger ist richtig und wichtig.
    Lieber wird heute realistisch angesichts der Demographie geplant,
    Als dass morgen aufgrund unhaltbarer Versprechungen individuelle
    Lebensabendplanungen zusammenbrechen.
    Ich halte die Abkehr von den logischen und erforderlichen Einschnitten
    Im Rentensystem für Unehrlich und unverantwortlich gegenüber Jungen und
    Älteren. Künftige Generationen werden die Versprechen nicht halten (können).

    • Kritiker on

      Individuelle Lebensabendplanung, sicher für viele ein Thema nur nicht für jene die jahrelang ohne Arbeit sind oder zu DDR Zeit voll gearbeitet und mit oder nach 1989 als nicht mehr vermittlungsfähig unfreiwillig aus dem Arbeitsleben verabschiedet wurden mit 30 aufwärts versteht sich! Diese Menschen brauchen keine Lebensabendplanung, denn sie leben dann nur noch von der Hand in den Mund, wenn es wenigstens dazu reicht, das Geld meine ich, nicht die Gesundheit. Die Jungen sollen „in Angriff nehmen die Eintreibung“ hinterzogenem Geldes einer Elite, die für mich Betrüger sind und waren, wenn sie für ihre Millionen (Euro´s oder Dollar´s) und mehr, nicht einmal eine Schraube in die Hand genommen oder selbst dafür schwer gearbeitet haben.

  60. Silvia Hofmann on

    Die Rentenpolemik finde ich nicht gut. Bitte arbeiten Sie daraufhin, dass das Renteneintrittsalter ganz entfällt und 47 Beitragsjahre (dazu dürfen nur echte Beitragszahlungen durch versicherungspflichtige Tätigkeit und pro Kind 5 Jahre Kindererziehungszeiten!!!) zählen. Dann wäre das Problem gelöst und es würden nicht immer wieder die Rentner als Zerstörer der Zukunft der jungen Menschen hingestellt.
    Außerdem kann dann jeder selbst entscheiden: Fange ich früh an mit der beruflichen Tätigkeit und gehe dann früher in Rente (also mit 18 Jahren Arbeitsbeginn und mit 65 Jahren Rente oder mit 25 Jahren Arbeitsbeginn und mit 72 Jahren Rente).

  61. Peter Brennig on

    Vernünftige Initiative! Was ich nicht verstehe: wie konnte es soweit kommen, dass Mutti die CDU links von Gerhard Schröder positioniert? Das politische Koordinatensystem in Deutschland ist heute dermaßen nach Links verschoben, dass einem unweigerlich der Gedanke kommt, in die Schweiz oder die USA auszuwandern. Wir brauchen keine Mutti, sondern politische Führer vom Kaliber Strauß, Thatcher oder Reagan.

  62. Peter Kriechel on

    Wir müssen aufpassen, dass wir nicht zu sehr dem Wirtschaftsflügel folgen. Die können es sich kaum vorstellen – und manche Unterzeichner wohl auch nicht – was es heißt, 45 Jahre körperlich schwer zu arbeiten. Sich für den Mittelstand kaputtzuschuften und dann noch mit Rentenabschlägen bedankt zu werden. Nein, diese Entscheidung ist richtig.
    Falsch finde ich nach wie vor, dass am Spitzensteuersatz nichts geändert wird, die kalte Progression jedoch Otto Normalverbraucher immer mehr belastet. Man also auch ohne formale Steuererhöhungen mehr Steuern einnimmt.

  63. Tobias on

    Ihr Schönredner von der CDU-Mindestlohn – klar aber warum erst 2016 und nicht
    sofort ?
    Euer ganzes Manifest ist nichts wert-nicht mal das Papier auf dem es geschrieben
    wurde-fehlerhafte Investitions-und Steuerpolitik,stümperhafte Finanzpolitik usw usw

    Wacht endlich auf ihr Pappnasen-Deutschland braucht das eigene Geld hier-und nicht
    in Griechenland oder sonst wo

  64. jens griesswein on

    Endlich fängt jemand an sich zu bewegen. allerdings viel zu spät. Ihr von der jungen Union hättet es noch bevor der koalitionsvertrag so weit fortgeschritten war vielleicht noch geschafft etwas in Umstimmung zu bringen.
    Es gibt nur eine Zukunft mit schwarzgrün, auch einige Grüne sich noch zieren. Ich denke aber nachdem was jetzt im Koalitionsvertrag der großen Koalition steht und nach der Zusammenarbeit in Hessen stellen sich die Grünen auch um, Das muss die CDU allerdings auch tun und ist mit Merkel leider nicht zu machen.
    Die CDU ist derzeit und ganz besonders mit dem Vertrag jetzt gezeigt ,doch nur noch eine
    SPD-light und gibt auch nur noch Sozialleistungen aus für die wir kein Geld haben weil die Zukunft der Jugend damit jetzt schon verspielt wird.

    Auch die Grünen merken, dass es falsch ist sich auf die SPD festzulegen. In der SPD hält man nur an altbewahrtem fest: Das Geld anderer auszugeben und kein Leistungsgedanke. Die Grünen sind der CDU näher als man denkt, denn sie verstehen mehr von der Wirtschaft und der Zukunft als die Arbeiterpartei SPD…..
    Allerdings müssen in der CDU auch noch einige über ihren Schatten springen, deshalb ist es richtig die Führungriege zu verjüngen dann gibt es schwarzgrün auf lange Zeit und unsere Kinder haben endlich wieder eine Chance

    • Kritiker on

      Schwarz-Grün mit Ökostrom und Mehrkosten für die Bürger wie weitere Entlastung für die Wirtschaft. Das dann auf lange Sicht. Eine grausige Vorstellung. Jede Partei sollte zusehen ihre eigene Politik im Sinne der Mitmenschen zu verbessern und statt Versprechungen liebe sagen was sie umgehend erledigen wollen. Z.Bsp. Da Ökostrom für Bürger immer teurer werden wird unterstützen wir die Anschaffung von Stromerzeugern im eigenen Haushalt oder um ökologisch zu bleiben. Jeder der sich eine Solaranlage setzt, der kann in erster Linie seinen eigenen Bedarf KOSTENLOS decken und dann den Rest „verkaufen“ und finanzielle Verbindlichkeiten in diesem Zusammenhang (sprich Kredite) mindestens abzuzahlen. Da bedarf es keine großen Überlandleitungen von Nord nach Süd oder von Ost nach West. Kosten die gespart würden! Wenn diese Leitungen für die Wirtschaft wichtig sind dann bitte zahlt auch dafür werte Arbeitgeber ohne es in Form von Mehrkosten,höhere Preise oder weniger Lohn bzw. Arbeitsplätze auf die Mitbürger umlegen zu können. Viele weitere Punkte gäbe es noch von meiner Seite her anzuführen denn ich bin nur ein Bürger, wie hunderttausend Andere.

  65. Dietmar G on

    Endlich! Deutschland braucht eine Zukunft und keine zwei sozialdemokratische Parteien. Es ist doch beschämend das man, wenn man ehrlich ist, die gegenwärtigen Erfolge Deutschlands letztendlich Gerhard Schröder zuordnen muß. Es muß endlich wieder eine wählbare konservative kraft in Deutschland geben, die die Zukunft kommender Generationen sichert. Schickt die große Verwalterin endlich in Rente.

  66. Michael on

    Was glaubt Ihr, wenn einer bis 67 Jahre in der Industrie körperlich schwer arbeitet, der soll es bis 67 schaffen, der körperlich kaputt und hat die Nase voll. Der ist mehr beim Arzt als auf Arbeit und kostet den Arbeitgeber nur. Ihr mit Euren Posten im Büro solltet lieber bis 87 arbeiten oder mal ein Jahr in der Schwerindustrie arbeiten, dann würdet Ihr anders denken und Verständnis haben für die Menschen die Werte schaffen. ..Mein Vorschlag Angestellte, Beamte arbeiten länger für die Rente und Arbeitnehmer mit körperlicher Belastung 63 bei 45 Jahre Beitragszahlung aus Arbeitsverhältnissen. Den wer 45 Jahre einbezahlt hat .Glück gehabt , nicht das Arbeitsamt von inne zu sehen oder hat sich bemüht um Arbeit.

    • Hallo Michael, Lügen werden auch durch ständige Wiederholung auch nicht wahr. Als die Rente eingeführt wurde, war das Renteneintrittsalter 70 Jahre. Und damals hatten im Gegensatz zu heute noch viele Menschen wirklich schwer gearbeitet. Seitdem ist die Arbeit gerade in der Industrie relativ leicht gewurden, niemand trägt mehr 100 kg-Säcke! Die Lebenserwartung steigt ständig und die Gesundheitsprobleme beruhen heute überwiegend auf Genussmittelmissbrauch, Überernährung, Bewegungsmangel und übertriebenen Sport. Wir haben nur ein Problem, bei jungen Menschen (die das Geld eigentlich brauchen) steigt das Einkommen mit steigender Erfahrung und Routine, aber warum darf es bei alten Menschen (die schon alles haben) mit sinkender Leistung nicht wieder sinken? Das würde sehr viel Druck herausnehmen. Und wir haben noch ein Problem, die innere Kündigung, die betrift aber nicht nur alte Menschen.

      • Kritiker on

        Ro: Renteneintrittsalter 70 Jahre????? Wann soll das gewesen sein und vor allem wo??? Ich kenne Vorruhestand mit 58 Jahre Rente zu DDR-Zeit mit 60 Jahre. Man sollte Renteneintritt nicht an Jahre festmachen sondern es jedem Menschen selbst überlassen in Rente gehen zu wollen wenn die entsprechenden Rentenbeiträge eingezahlt sind können diese auch nur zur Verfügung gestellt werden. Das kann auch die Jugend mal mit in ihre Erklärung einfließen lassen. Unterschiedliche Arbeiten und Belastungen fordern auch ihren Tribut bei jenen Menschen, die gearbeitet haben.

  67. Frederik Weiss on

    Welcher Teufel hat die Missfelders, Spahns, usw. geritten, während des SPD-Mitgliederentscheids eine solche Aktion anzuzetteln. Ich verstehe den Missmut von Spahn und Missfelder, nachdem sowohl Aussenpolitik, als auch Gesundheit an die SPD gehen werden und so weitere Karriereschritte ziemlich verbaut sind.
    Aber geht es um die Karriere Einzelner? Es wurde eine Wahl -mit unvorhersehbar gutem Ergebnis- gewonnen. Zugegeben, die Koalitionsbildung schleppte sich. Die Bürger/Wähler/Steuerzahler sahen diesem endlosen Verhandlungsschauspiel zähneknirschend zu. Der Bundesausschuss (?) der Union wird dem Vertrag wohl zustimmen. Danach könnte endlich -nach fast 3 Monaten- wieder regiert werden. Koalitionsverträge sind doch keine Begrenzung für Themen und schon gar nicht für neue, weitere Ideen. Inzwischen sind viele Abgeordnete derart unflexibel, dass sie verinnerlicht haben, Koalitionsverträge seien für 4 Regierungsjahre unveränderbar.
    Politik ist ein fliessender Prozess und wird manche Festlegung im Koalitionsvertrag kippen.
    Kurzum: Bevor sich die „jungen Abgeordneten“ (wie die Medien sie bezeichnen) über 2017 Gedanken machen, sollte JETZT, 2013, mit dem Regieren begonnen werden.

  68. Gert B. on

    Ziele kann man immer schön formulieren, die Worte hör ich wohl …. aber lasst doch auch mal Taten sehen!
    Bislang kann ich nur feststellen, dass auch alle „jungen Wilden“ in der CDU bisher nur brav den Vorgaben der Parteiführung widerstandslos gefolgt sind.

    Das letzte Wahlergebnis sollte nicht zu optimistisch interpretiert werden, von mehreren Übeln wählt man das kleinere …

  69. Renate on

    Abschlagsfreie Rente
    Das Rentenpaket ist längst überfällig. Abschlagsfreie Rente nach 45 Beitragsjahren für alle. Aufhebung der Vertrauenschutzregelung für Rentner nach 1942 geborenen. D. h. zum zum Stichtag 1.7.2014 haben auch die Menschen Anspruch auf eine abschlagsfreie Rente die auf Grund der Vertrauenschutzregelung der Rente mit 67 bis dato Abschläge in Kauf nehmen müssten. Das wäre eine gerechte Rentenreform für Jung und Alt. Ansonsten wird eine weitere Ungerechtigkeit hergestellt.

    • Hallo Renate, nicht jeder mit 45 Beitragsjahren hat auch wirklich 45 Jahre etwas geleistet. Und dann gibt es Leute, deren Tätigkeit zu ihrer Zeit sehr gefragt war und sehr gut honoriert wurde und heute in die Arbeitslosigkeit führt, d.h. die Leistung von damals hat heute (in Deutschland) keinen Wert mehr. Und dann gibt es tausend Gründe in denen aus einer Sozialkasse oder durch eine Betriebsvereinbarung für Zeiten ohne Tätigkeit in die Rentenkasse eingezahlt wird. Dieses Dilema ist nur mit einer einheitlichen Grundversorgung für alle auf relativ niedrigem Niveau zu lösen und der Rest ist Privatvorsorge. Ach ja, da fällt mir noch was ein: Bei Doktoranden ist es reine Glückssache einen rentenversicherungspflichtigen Anstellungsvertrag oder ein beitragsfreies Forschungsstipendium zu bekommen, die leisten aber in den MINT-Fächern oft ganz erhebliches für unseren Wohlstand, im Gegensatz zu so manchen Gehaltsempfängern. Von unbezahlten Praktikas ganz zu schweigen.

      • An RO on

        Sie schreiben ziemlich wirres Zeug. Sie sollten mal offenlegen, was Sie für einen beruflichen Hintergrund haben. Sind Sie vielleicht Beamter? Haben Sie mal darüber nachgedacht, was ein Doktorand die Gesellschaft bis dato gekostet hat? Und die Gegenleistung ist er der Gesellschaft zunächst noch schuldig! Rentner haben dafür gezahlt, dass sie heute Rente bekommen. Die Anfangsrente ist vom Umfang der Beitragszahlungen abhängig und genießt Eigentumsschutz (Bundesverfassungsgericht).Und die Rentner sind auch nicht schuld daran, wenn der Doktorand nicht sofort ins gemachte Bett fällt. Das wartet auch nicht auf den einfachen Arbeitnehmer.

  70. Dorothea54 on

    Eure Haltung zur Rente mit 63 ist einfach nur eine Frechheit!
    Ich hab mir mal ein paar Biograpien angeschaut. Jung, Abitur, studiert, wenige Arbeitsjahre und dann in den Bundetag gehockt für fettes Geld. Bei uns daheim sieht das so aus: Mann, Jahrgang 53, mit 14 auf Arbeit, Frau, Jahr 59, mit 17 auf Arbeit, 2 Kinder und immer noch auf Arbeit. Die Kinder sind erwachsen, dafür kümmern wir uns jetzt um die Eltern.Derzeitiger Rentenanspruch meines Mannes nach 46 Jahren Arbeit: ca. 1450,– Euro, mein derzeitiger Rentenanspruch nach 37 Jahren Arbeit (Immer in die Rentenkasse eingezahlt) ca. 730,– Euro.. Für diese Geld haben wir gearbeitet!!
    Wenn mein Mann mit 63 in Rente geht, hat er 49 Jahre gearbeitet!
    Wem wollt Ihr eigentlich ein schlechtes Gewissen einreden? Wenn Ihr wüßtet, wie es in der Arbeitswelt zugeht, würdet Ihr nicht solch einen Stuss zu Papier bringen.
    Klotzt mal 45 Jahre ran, dann könnt Ihr wieder die Klappe aufreisen.
    Ach übrigens: Was gebt Ihr denn von Eurer fetten Alterversorgung ab?

  71. Ich gehöre dem gleichen Jahrgang wie die die Kanzlerin. Die Forderung der jüngeren Generation mehr
    Verantwortung auf Ministerebene zu geben unterstütze ich alleine schon aus Gründen der Kontinuität. Als Vater und vermutlich irgendwann auch einmal als Großvater will ich, dass die Generationen, die nach mir kommen, ebenfalls eine vernünftige Lebengrundlage haben. Ich würde mich schämen und fände es ungerecht auf deren Kosten zu leben.
    Eine junge Generation definiert sich aber nicht allein über das Lebensalter sondern vor allem über geistige Agilität Ich erwarte hier, dass die junge Generation mehr Willen und Durchsetzungskraft entwickelt, neue Wege zu gehen, z.B. zu den lange verschleppten Reformen auf Bundes- und Landesebene. Es reicht nicht mehr aus in Deutschland etwas weniger schlecht zu sein als die anderen Staaten; das „taktisch Durchmogeln“ muss ein Ende finden; Hier erwarte ich, dass die nächste Generation denMut entwickelt vermehrt dass zu tun was als notwendig erkannt wurde, statt immer nur auf die nächste Wahl zu schauen. Eine reine Proliferation alten Denkens in die nächste Generation reicht nicht. Und hier erlebe ich schon wieder (zu)-viele 40-jährige Mentalgreise.

  72. Walter Stillner on

    Das ist durch und durch altes Denken! Die CDU/CSU hat doch tatsächlich diese Bundestagswahl katastrophal in den Sand gesetzt. Falsche Ego-Strategie, bei der zum Schluss zwar eine vermeintlich starke Union erreicht wurde, aber auf Kosten der bürgerlichen Mehrheitsfähigkeit. Und: Keiner weiß mehr, wofür diese Partei steht. Mit dem, was auf dieser Seite steht, würde sie auf keinen Fall eine Mehrheit finden. Mit dem, wofür Merkel steht, findet sie eine Mehrheit, aber nur, weil sie die Kunst, für nichts zu stehen, wie niemand sonst beherrscht.. Das einzige, wofür die Union positiv noch steht, ist die Erhebung von Mautgebühren, die Herdprämie und die Mütterrente. Armseliges Programm!
    Wo bleiben die Antworten auf die steigende Arbeitslosigkeit in der EU? Wo bleibt ein gesellschaftlicher Entwurf für die Einwanderungsgesellschaft, mit der wir es in Zukunft zu tun haben werden?

  73. Steffen Flick on

    Grundsätzlich gehört zu den oben genannten Punkten aus vielen Gründen das solidarische Bürgergeld.

  74. Dr. Louise Köblitz on

    Bitte unbedingt aufnehmen:
    Nutzung aller Arbeitskräfte. Stop der Akademiker und Facharbeiter Abwanderung. Dann gibt es keinen Fachkräfte Mangel. Oder gibt es gar keinen Fachkräfte Mangel??

  75. Würpel on

    Die ganze Debatte ist doch nur ein Scheingefecht. Wer 45 Jahre Rentenbeitragseinzahler und nicht nur 45 Jahre Rentenberechtigter ist, d.h. Ausfallzeiten Zählen nicht, befindet sich doch in einer kleiner Minderheit. Hier wird doch wieder mal nur die Hälfte dessen was man beschließen will bekannt gegeben.
    In unserer heutigen Gesellschaft erreichen durch längere Schule und Lehrzeit ( Ausfallzeit ) doch kaum noch Berechtigte diese Werte.
    Fazit: Viel Lärm um nichts!

    • Kritiker on

      Auch ich sehe es so mit meinen 59 Jahren. 18 Jahre (71-89) regulär rund um die Uhr gearbeitet (abgesehen von Ferienarbeit wie es bei uns Ostdeutschen oft gang und gebe war wenn man sich was leisten wollte oder ein Finanzziel hatte) Zusatzrenten eingezahlt bis 1989 und letztendlich noch bis 1993 in einem privaten Unternehmen bis zur Schließung weiter gemacht. Das war kein Zuckerschlecken und nun erst mit 45 Jahre Beitragszahlungen uneingeschränkt ohne Abzüge Rente beziehen dürfen ist schlicht eine Schweinerei. Wo sind die ganzen Gelder der Rentenkassen nach der Wiedervereinigung aus dem DDR Rentensystem? Sind sie in die Wirtschaft, in Subvensionen eingeflossen oder bei den Reichen über Umwege gelandet? Gerade der Schäuble Vorstoß wieder einmal ggf. Rentengelder in die Wirtschaft pumpen macht mich hier sehr stutzig und ich begrüße den allgemeinen Aufruhr dagegen. Waren Gelder früher auch schon dazu verwendet worden dann nur die früheren Worte des Herrn Kohl: Die Renten sind unantastbar. Die Wirtschaft wurde doch erst mit niedrigeren Rentenkassenbeiträgen belohnt weil sonst erpresserisch wieder einmal Arbeitsplätze in Frage gestellt werden sollten. Das selbe bei Mindestlohn. Fragt die Wirtschaft nicht einmal, ob die Bürger die Preissteigerungen (iniziiert von Unternehmen selbst mit dieser oder jener Begründung) überhaupt noch stand halten kann? Die Bürger sollten aus geringeren Rentenbeiträgen wohl mehr für den Eigenbedarf haben nur einmal wird dieser Eigenbedarf durch Preissteigerungen aufgebraucht und zum Anderen fehlt dieses Geld am Ende des Arbeitslebens bei den Bürgern im Rentenbezug. Ich erwarte soweit kann man als Bürger wohl denken und rechnen. Es sei zu hoffen das die Jungen dies auch rechtzeitig erkennen das die Bürger nicht so dumm sind wie sie nach den jetzigen Politikern sein sollten. Wer soll privat für sich von den Eigenbedarf noch Rentenvorsorge betreiben? Das Ergebnis kann sich jeder mit Verstand selbst vorstellen.

  76. Ulrich Schröder on

    obwohl ich mit 57 nich zu den jungen in der CDU gehöre, halte ich die Initiative für richtigt und wünsche ihr viel Erfolg. Macht weiter so und laßt Euch nicht unterkriegen. Vor allem Schulden abbauen und Wachstum durch Konsolidierung müssen sich in der täglichen Arbeit der Partei wiederfinden.

  77. Nadine S. on

    Ich freue mich über diese Stellungnahme zu diesem so wichtigen Thema!
    Es ist realitätsfern zu erwarten, dass das Renteneintrittsalter (im System des Generationenvertrages) bei steigender Lebenserwartung (seit 1960 ist sie um gut 10 Jahre! gestiegen) und demographischem Wandel dauerhaft auf dem gleichen Wert (für die Geburtsjahrgänge 1851 bis 1946 war dies 65 Jahre) gehalten oder sogar wieder gesenkt werden könnte. Alternativ müsste der Beitrag zur RV ständig erhöht werden (1949 bis 1955 betrug er 10%).

    Einige Gedanken einer Anfangdreißigerin:
    1. Natürlich ist zu bedenken, dass es viele Menschen gibt, die über Jahrzehnte schwere körperliche Arbeit geleistet haben und das irgendwann eine Grenze erreicht ist, die nicht überschritten werden kann/darf. (Aber auch nicht-körperliche Arbeit bringt Menschen an diese Grenze und darüber hinaus.)
    2. Die (meiner Wahrnehmung nach nicht gerade selten vorhandene) Ansicht, dass Arbeit ein reiner Kostenfaktor ist, muss sich dringend ändern (Stichwort Humankapital). Desweiteren dürfen Menschen nicht nur als reine Arbeitskraft gesehen und „verheizt“ werden. (So mancher müsste hier mal einen Blick auf Artikel 1 des GG werfen.)
    3. Wenn das Rentenalter 67 ist, kann den Menschen 50+ nicht gesagt werden, dass sie zu alt sind um nach einer Entlassung wieder eingestellt zu werden oder sich ggf. auch neu zu orientieren. Ich befürchte das oft vergessen wird, dass Alter auch (wenn auch nicht immer) Erfahrung und Wissen mit sich bringt bzw. das E&W zu wenig Wert beigemessen wird oder das der wahre Grund nicht „zu alt“ sonder „zu teuer“ ist.

    Damit die/alle Menschen den Beitrag leisten können, der geleistet werden muss, müssen Politik & Wirtschaft neue Konzepte und Wege finden. Ja liebe Kritiker, ich habe keine Musterlösung parat. Ich bin aber bereit mich auf die Diskussionen einzulassen und meine Energie darauf zu verwenden Lösungen für diese Probleme zu finden. Deshalb bin ich politisch engagiert, als Mitglied der CDU – und an die gerichtet auf die es zutrifft: motzen am Esstisch / Stammtisch / per Kommentar im Internet etc. kann jeder. Engagieren Sie sich gefälligst selbst, es muss ja keine politische Partei sein, es gibt auch NGOs, Verbände, Vereine etc.

    Bedauernswert finde ich die geringe Anzahl (6) weiblicher Unterschriften. Auch dies ist ein Thema das die CDU und JU im Auge behalten müssen um zukunftsfähig zu sein. Wir brauchen nicht nur mehr junge Köpfe an sich, wir brauchen junge weibliche Köpfe – außerdem (so blöd das jetzt auch klingen mag) „die Mischung macht’s“ – jung und alt, Frauen und Männer!

    • Kritiker on

      Sie sind engagiert und verweisen darauf das „Nicht-Politiker“ sich in Vereinen und Hilfegruppen einbringen möchten. Nun ich gehöre auch einer solchen Gruppe als Fürsprecher und Helfer in der Not an, aber von politischer Bühne wird diesen Gruppen nur minimale Aufmerksamkeit geschenkt. Einmal zu oft wird vom Sinn des Großen und Ganzen gesprochen, aber dazu dann auch die kleinen in Not geratenen anzuhören, das geht den Damen und Herrn Politikern (höflich ausgedrückt) kaum etwas an. Einen Gossenspruch hätte ich dafür, mit entsprechenden Körperteil, aber das lass ich mal. Sei zu hoffen das die Jungen Politiker mehr in sich gehen und solche Konflikte besser lösen als „die Alten“. Dazu bedarf es aber erst einmal eine tiefgreifender Erklärung als jene die hier bekannt ist.

  78. Die CDU ist die einzige verbliebene wahre Volkspartei. Wir müssen für eigene „bürgerliche“ Mehrheiten ohne Sozis und Grüne kämpfen. Mit Linken, Kommunisten und Kommunisten-Freunden ist kein Staat zu machen…

  79. Max Herrenknecht on

    Die Erklärung trifft in keiner Weise den Kern des Problems: Der Koalitionsvertrag ist ein Dokument verantwortungsloser Politik. Er müsste jeden Wähler mit Zorn erfüllen und zum Protest veranlassen.
    Ich werde die nächste Wahl dazu benutzen

  80. George on

    Kurzum: Die Starken ihre Profite noch stärker sichern und die schwächer Gestellten noch mehr Druck von Oben aufhalsen. So ließt sich das für mich! Im übrigen: Phillip Missfelder ist einer der führenden Köpfe der Altersdiskriminierung. Nur was macht die Union ohne ihrer älteren Anhänger.? Dann ist sie nicht mehr viel größer als die Sozen! Jüngere Wähler wählen oft unterschiedlich.

  81. Johannes von 'Faber on

    Bin inzwischen 76 Jahre alt. Wurde mit 65 zwangspensioniert, obwohl ich noch gerne weitergearbeitet hätte. Übe jetzt eine gewerbliche Tätigkeit halbtags aus. Ein Eintritt in den Ruhestand mit 67 Jahren ist jedem, der es gesundheitlich noch schafft, zuzumuten!

    • Eckhard on

      Was meinen Sie, unter welchen Zwängen diejenigen stehen, die keine fette Pension sondern nur eine Rente bekommen. Diese können sich keine gewerbliche Tätigkeit danach leisten.
      Sie sollten Ihre körperliche und geistige Fähigkeit besser EHRENAMTLICH einbringen und damit wenigstens einen Teil Ihres nicht verdienten Privilegs zurück geben.

    • Sie schreiben sie worden zwangspensioniert. Hier liegt die Ungerechtigkeit des Systems. Beamte zahlen keine Beiträge zur RV werden aber mit 50 „zwangspensioniert“ (wie z.B. Bundespräsident Wulff). Arbeiter die Rentenbeiträge zahlen und bei Wind und Wetter einen deutlichen körperlichen Verschleiß schon mit 60 spüren, ist es aber zuzumuten
      bis 67 (laut Mißfelder sogar bis 72) zu arbeiten.
      Die Republik Östereich hat ein Schwerarbeitergesetz geschaffen, dazu sind die „Mißfelders“ der CDU aber nicht fähig.

  82. Claudia Franz on

    Meine Steuergelder und Solidarabgaben werden in diesem Koalitionsvertrag verfrühstückt. Freibier für alle, zählen tun die, die noch nicht wählen dürfen.

  83. Christoph Hochstätter on

    Eine CDU, in der „Sozialisten-Mutti“ nichts mehr zu melden hat, würde ich auch wieder wählen. Habe von 1982 bis 2004 CDU oder CSU (je nach Wohnsitz) gewählt. Seit 2005 nicht mehr.

  84. Sebastian on

    Ist demnächst Wahl ? Es liest sich so. Gab es das Thema denn im Sommer noch nicht ? Oder war das nur die berühmte Ruhe vor der Wahl ?? Verstehe, erst mal ohne Inhalte aber mit ’ner Raute die Wahl gewinnen und dann draufhauhen. Geniale Taktik , Respekt! Die „Alten“ haben Euch Euren Wohlstand heute ermöglicht. Lasst sie in Frieden nach 45 Jahren Maloche in Rente gehen! Wer weiss wer das von Euch noch schafft. Aber am Computer und Handy ist das natürlich machbar…. Die Renten für Mütter oder Witwen in Bayern und im Osten sind für Betroffene schon heute ein schlimmes Trauerspiel, als das man sie ihnen was neiden sollte oder auch nur könnte. Enwickelt eigene Ideen für Eure Zukunft,denkt selbst und schreibt nicht alles was vorgesetzt wird. Warum sucht ihr Euch mit sowas immer nur die schwachen Gegner ?

  85. Florent Gausbert on

    Das Ergebnis der Koalitionsverhandlungen: Mehr Geld für Kitas, mehr Geld für Ganztagsschulen. Eltern dürfen hingegen von ihrem Einkommen nicht mehr behalten und bekommen kein höheres Kindergeld. Das Wort „Ehe“ kommt im dem fast 170 Seiten langen Koalitionsvertrag übrigens genau einmal vor. Der Kampf gegen die „Transphobie“, die es laut Duden gar nicht gibt, findet hingegen im schwarz-roten Text gleich zwei Mal Erwähnung. Dieser Koalitionsvertrag ist schlecht.

  86. Alexander Meyer on

    Hoffentlich haben die Unterstützer den Mumm und die Macht, den Rentenwahnsinn aus dem Koalitionsvertrag zu beenden.

    • Peter Koik on

      Es gibt kein Rentnerwahnsinn,es gibt nun mal einen Generationsvertrag.
      Was können die Alten dafür wenn die junge Generation zu bequem ist für den nötigen Nachwuchs zu sorgen!
      Damals nach dem Krieg als es noch kein Kindergeld,Betreuungsgeld u.s.w. gab,da klappte es komischer Weise mit dem Generationsvertrag.
      Aber dann kam die Pille,die Weltreise, 30 Tage Urlaub und jede Menge anderer Dinge die die Leute davon abhalten ein oder mehrere Kinder in die Welt zu setzen.
      Die Kommentare sind teilweise ziemlich heuchlerisch,die hier abgegeben werden.
      Und nochwas .wer im Bergbau oder auch sonst körperlich schwer gearbeitet hat, ist froh wenn er heil aus der Arbeitswelt heraus kommt.

  87. Frederik Weiss on

    Zu 1.
    Weder der Bundestag, noch die Fraktion der CDU/CSU bilden die Bevölkerung ab. Das wird sich auch nicht ändern, solange Nominierungen von Parlamentskandidaten weitestgehend „gesteuert“ werden. Momentan sind die Bundestagssitze besetzt und ein „Spekulieren auf 2017“ bedeutet verdeckten Stillstand. „Einheit in Vielfalt“ ist ein frommer Wunsch, solange „Einfalt in Vielstimmigkeit“ praktiziert wird.
    Zu 2.
    Auf die „Wiederholungswähler“ wartet die SPD seit 2 Bundestagswahlen, die FDP war durch interne Grabenkriege selbst für ihre früheren Gelegenheitswähler nicht mehr wählbar. Die Linke verliert auf biologischem Wege beständig Wähler, während die Wähler der Grünen inzwischen bemerkt haben, dass inzwischen Unmengen von Schwertern zu Pflugscharen gemacht wurden und die letzte grüne Bastion, die von Rot-Grün mäßig vororganisierte Energiewende, nicht finanzierbar ist. In Zeiten der sekundenschnellen, breit gestreuten und vor allem „medial-gewichteten“ Informationen hat die Vermutung aus der Zeit der Kiesingers, Brandts, Schmidts und Kohls, betreffend „Scheinstammwählern“ mit dem 21. Jahrhundert nichts zu tun.
    Zu 3.
    Warum sollte der Zeitgeist „konservativ“ sein? Was ist „konservativ“? Dieser Punkt 3 könnte von der durch maßlose Selbstüberschätzung gekippten FDP-Elite stammen. Überschrift: „Leistungsträger machen Dampf“.
    Zu 4.
    Was bitte ist eine „bürgerliche Mehrheit“? Eine stark schwankende Gruppe, die sich selbst in „der Mitte“ verortet? Wo ist die „Mitte“? Koalitionen sind immer ein Bündnis auf Zeit. Aber – muss man schon vor dem Vertrag für die bevorstehende Legislatur an die „getrennten Wege“ in 4 Jahren herangehen? Und das in dieser Form? Der Wähler tut sich schwer, dies zu begreifen, zumal die Unterzeichner –bis auf einige Nobodys- seit Jahren Funktionen in dieser „gut aufgestellten Volkspartei“ haben.
    Zu 5.
    Welche Zeitgenossen interessiert die Struktur der CDU? Die Wähler gar nicht, die Mitglieder am Rande, die Funktionäre naturgemäss stärker. Den Wandel von der Mitglieder- zur Mitmachpartei hat die Union längst verpasst. Die SPD erlebt als Mitgliederpartei derzeit eine Zitterpartie. Die Funktionäre haben keinerlei Einschätzung, wie der Mitgliederentscheid ausgeht. Das liegt unter anderem daran, dass die wesentlichen Entscheidungen (u.a. Nominierungen von Parlamentskandidaten) im Delegiertenmodus getroffen werden. Der echte ständige Kontakt der Orts-, Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundes-Funktionäre zum Großteil der Basis ist dort –auch wenn das keiner zugibt- längst verloren gegangen.
    Wo haben die Unterzeichner der CDU2017-Erklärung bisher gesellschaftliche Debatten angestossen, geprägt und gewonnen? (Sehen wir mal von den „echten Klopsen“ ab, die sich manche der Unterzeichner –aus welchen Beweggründen auch immer- geleistet haben)
    Sind die Unterzeichner alle in echten Mitgliederveranstaltungen auf das Wahlkreisschild gehoben worden? Wo ist abgewogen worden, ob es Sinn macht den 134. Juristen in das Parlament zu schicken, oder den 60. Lehrer nach Berlin zu „entsenden“, der dann auf 40 BlaBla-Masters und 50 -Bachelors of Anything trifft, um die Situation der „kleinen Leute im Wahlkreis“ zu erörtern.
    Zu 6.
    Der Wunsch nach anstehenden Landtagswahlen Regierungsverantwortung zu übernehmen, ist für jede halbwegs passable Partei eine Selbstverständlichkeit.
    Zu 7.
    Wo läuft wem die Zeit weg? Wer sieht sich „vernachlässigt“ und konnte an verantwortlicher Stelle bisher kein Profil gewinnen? Das Prädikat „jung“ trifft auf viele der Unterzeichner nicht mehr zu. Teilweise kann man -schon beim Querlesen der Unterschriftenliste- auf etwas angegraute Zeitgenossen stossen. Keine Panik: Es spielt doch überhaupt keine Rolle, wie alt Menschen sind, die Themen erkennen, diskutieren und auf die Tagesordnung in ihrem Umfeld setzen. Es spielt auch keine Rolle, in welcher Quote man sich als politisch Interessierter wohlfühlen kann. Die einzige Quote, die definitiv zählt ist die Kompetenzquote. Nur sie bringt das Land weiter.
    Zu 8.
    Dieser Punkt ist das Sammelbecken für alle noch nicht „gesetzten“ Stichworte: Wahl 2017, keine Steuererhöhung, keine neuen Schulden, Rentenabschlag, Bildung, Forschung, Vorsorge, Infrastruktur, Digitalisierung, Ausbildungsabbrechervermeidung. Was „Vorsorge für die Alterung der Gesellschaft“ sein soll, erschliesst sich nicht. Könnte das der demografische Wandel und die damit verbundenen hohen Zahlen von alten Menschen sein? Diese Menschen leben hier schon seit 60, 70, 80, oder mehr Jahren. Wer das nicht beachtet hat, sind viele Verantwortliche in der Politik.

    Kurzum: Es nutzt wenig, kurz vor der Koalitionsbildung einen „Alarmversuch“ zu initiieren. Es gilt, Erfahrungen, Fähigkeiten, also Kompetenzen INTERN in die politische Arbeit einzubringen und nach außen vertretbare und umsetzbare Politik zu gestalten. Den Wähler interessiert kein Gerangel, kein Endlosprofilierungstheater – es interessieren nur nachvollziehbare Ergebnisse, die Sicherheit in Alltagsthemen bieten. Das bedarf keiner neuen Internetseiten, keiner 5-Zeilen-Meldungen in den Medien und keiner Stichwortsammlung. Es bedarf nur der Anwesenheit in den entsprechenden Gremien, den Willen etwas positiv zu verändern und vor allem ein Begreifen, dass Karriere nicht alles ist. Der Wähler erwartet, dass seine Probleme und Themen nicht im Strudel der Ämter-, Profilierungs- und Pöstchenjagd untergehen.

    • Herbert Rieger on

      Ja, Herr Weiss !
      Bereits unter Pkt. 1 nennen Sie einen wesentlichen Grund für den andauernden Stillstand.
      So lange im Bundestag mehr als 600 Leute sitzen und entsprechend einer Fraktionsmeinung gemeinsam abstimmen – so lange wird sich kaum eine positive Entwicklung ergeben. Auch nach einer Neuwahl nicht, es hocken dann vorwiegend die gleichen Leute auf ihren Stammplätzen.
      Es war einmal Brauch, daß die Tätigkeit im Bundestag eine ehrenvolle Aufgab war. Daraus ict ein gutes Geschäft geworden, die beste „Altersvorsorge“ in unserer Wachstumsgesellschaft. Von der sozialen Marktwirtschaft sind wir längst in einen ekelhaften Kapitalismus abgeglitten.
      Dieses System zu erneuern, das wäre die Aufgabe einer „Jungen Generation“.
      Davon ist aber nichts zu sehen.

  88. Reinhold on

    Ich bin 1951 geboren und seit mehr als 45 Jahren berufstätig. Unsere Generation hat Deutschland nach dem Krieg aufgebaut, hat Reparationen an die Siegermächte und Israel bezahlt. Wir haben die Renten der Eltern der beiden Weltkriege aufgebracht und die Kosten der Wiedervereinigung getragen einschließlich aller Aussiedler. Wir hinterlassen eine der besten Infrastrukturen, die es auf der Welt gibt und hinterlassen unseren Erben in der Regel auch noch ein schönes Erbe. Und da sprechen die Generationen nach uns von Generationengerechtigkeit!
    Ihr habt keine Ahnung, wie unser Leben in den Anfängen aussah und mit welchen Startbedingungen wir klar kommen mussten.
    Bringt erst selbst mal was zustande, was unserer Lebensleistung entspricht und dann weint über euer hartes Schicksal weiter. Viel Spaß beim Leben!

    • Eckhard on

      Ach Sie ärmstes Wirtschaftswunderkind. Als Sie in angewärmte Windeln gelegt wurden, hatte ich bereits mein erstes Leblensjahrzehnt hinter mir. Als nicht lebensfähig auf die Seite gelegt, kaum was zu essen, alte Schuhe von der Straße, keine Schulmaterialien. Deshalb muß man doch nicht mit Lebensleistung aufrechnen!

  89. Dieter B. on

    So reden Leute wie Herr Missfelder und Herr Spahn , die in ihrem Leben noch nie richtig gearbeitet haben. Wasser predigen und Wein trinken.

  90. Ottmar Schmidt on

    Mir fehlt eine klare Aussage zum C im Parteinamen. Ein klares Bekenntnis zum Gottesbezug und zum Christentum kann ich so leider nicht finden. Des Weiteren müssen wir Familien und Mütter heute dahingehend stärken,, daß Mütter auch wirklich Mütter sein dürfen. Die veröffentlichte Meinung und daraus resultierend, daß Kinder heute als Armutsrusiko Nr 1 diskutiert werden, das ist menschenverachtend bis aufs Letzte.

    • Kritiker on

      Menschenverachtend für bestimmte Schichten dieser Gesellschaft, aber leider auch in dieser gleichen Gesellschaftsschicht LEIDER Alltäglichkeit. Vorschulkosten, Bücher für Schulbedarf und vor allem Kosten für Transfers über Kilometern vom Wohnort der Erstklässler bis zur Schule sind gleichermaßen zu betiteln. Nur weil irgendwelche Politiker entweder keine Kinder im schulpflichtigen Alter mehr haben und meinen das nur gewisse Quoten zu erbringen sind, die dann wohl die Schulleistungen verbessern helfen sollen. Welch ein Unfug. Was haben die Kinder heute noch von ihrer Freizeit und was denkt man als Politiker danach, wenn diese Kinder einmal zu Wählern werden, wem sie dann wohl ihr Kreuz zukommen lassen, gesetzt den Fall sie gedenken zur Wahlurne zu gehen. Geld einsparen, effizient einsetzen sind nicht des Weisen Stein. Alternativangebote rückblickend auf die Jahre vor den Kriegen sollte hier für das Schulsystem durchaus mal in Erwägung gezogen werden. Ich meine hier die Dorfschulen der damaligen Zeit ggf.wegen geringen Nachwuchs und dank der technischen Fortschritte sind dann auch Computer ein guter Helfer bei den schulischen Erkenntnissen, der Bildung und Kinder hätten mehr Zeit in Familie,bei ihren Eltern sich geborgener zu fühlen als im Bustransfer über Stunden. Abschließend sind diese damaligen Menschen, einstmaligen Schuleleven am Ende nicht dümmer gewesen als heute, sonst würden sie den Wiederaufbau nicht geschafft haben.

  91. Stefan aus Paderborn on

    Ja, die Deutschen wollen nicht links regiert werden, da sie die Erfolge nicht-linker Politik spüren.

    Für 2017 muss man festhalten, dass ein vorzeitiger Wechsel Merkels aus dem Kanzleramt ein Grund für die SPD wäre, die Koalition platzen zu lassen. Ein Wahlkampf Kandidat gegen Kandidat 2017 ist aber schwerer ohne „Kanzlerbonus“. So ist sogar eine weitere Kandidatur Merkels vorstellbar.

    Progression im Steuerrecht, MWSt-Reform, vernünftige Energiepolitik, Kontinuität in Europa etc. sind aber wichtig und müssen angegangen werden. Das alles geht kaum mit SPD oder Grünen. Es ist ein Jammer, dass 16% der Wähler ihre Stimme in den Müll geworfen haben, indem sie AfD oder FDP gewählt haben, statt die Union mit der Absoluten Mehrheit auszustatten. Daher ist die Große Koalition wohl das geringste Übel, es sei denn, es gäne Neuwahlen…

    • Kritiker on

      Alles was mit Grünen und SPD nicht machbar sein soll geht auch nicht mit der CDU/CSU. Neuwahlen und in Abwägung wirklich erbringbare Umsetzung von Versprechungen, das sollte hier zum Ziel erklärt/gesetzt werden. Ich stehe als parteiloser Bürger dafür das jedes Ministerium jede Kanzlerbesetzung, wie sonstige Ämter DIREKT VOM BÜRGER zu wählen ist. Ein Bewerber auf ein Ministerium unabhängig von Parteizugehörigkeit oder parteilos hat sich den Wählern vorzustellen und seine Ziele zu offenbaren. Dann wenn er die Zustimmung der Bürger hat das Amt auszufüllen wird er an Umsetzung und Versprechen zu bemessen sein was ein Politiker kann. Sollte er/sie seine/ihre Versprechungen nicht einlösen dann ist er/sie nach 365 Tagen wieder abzuwählen in Form eines fehlenden Vertrauensbeweises oder als Folge unzufriedener Wähler die dann Versprechen und Umsetzung gut auszuwägen haben. So etwas nenne ich dann wirkliche Demokratie und nicht wie gehabt. Wählern werden Versprechungen vorgegaukelt in der Hoffnung auf das kleine Kreuz unter Partei, Kanditat und zuletzt bestimmen doch nur die Politiker wer in welches Amt zu gehen hat. Am Ende sieht es so aus wie jetzt hier in Deutschland und der Koalitionsvertrag ist hierbei keine Ausnahme sondern eher Realität. Für Bürger unzumutbar, aber für Politiker wohl der erkaufte Freifahrtschein zur Macht / zur Regierungsgewalt. Warum fragt man dann noch die Bürger?

  92. Hans-Josef Vogel on

    Keine Idee, nirgends (Martin Reeh).

    Keine Zivilgesellschaft

    Altes Denken. Alte Sprache. Alte Rituale.

    Altpolitik mit Akzentverlagerung auf Belange junger Wählerinnen/Wähler. Kann man schätzen, aber viel zu wenig.

    Reine Innensicht, begeistert nicht. Keine Vision.

    Ziel: Wahrung und Absicherung von Besitzstand.

  93. Senioren und junge Generation: Einig in den Grundzügen

    Auf grundsätzliche Zustimmung bei den Senioren in der CDU stößt das von jungen Mandats- und Funktionsträgern der Partei aktuell veröffentlichte Papier CDU 2017.

    Prof. Dr. Otto Wulff, Bundesvorsitzender der mit rd. 57000 Mitgliedern zweitstärksten CDU-Vereinigung, hebt ausdrücklich den generationsübergreifenden Erfolg bei der Bundestagswahl 2013 hervor, fügt allerdings ergänzend hinzu, die ältere Generation ab 60 habe dazu mit knapp 50% der Stimmen für die CDU beigetragen.

    „Wir teilen die Sorgen der Jungen, die sich Gedanken um eine zukunftsorientierte Rentenpolitik machen. Auch wir Älteren in der CDU sehen in der abschlagsfreien Rente mit 63 keine nachhaltige Lösung“, stimmt der Chef der Senioren-Union zu.

    Als gemeinsames Ziel unterstreicht Wulff die Forderung, alles daran zu setzen, bei den anstehenden Landtagswahlen wieder Regierungsverantwortung zu übernehmen. Dass junge Leute in Partei und Fraktion sich dabei stärker einbringen und Profil gewinnen wollen, sei ein verständliches und begreifliches Anliegen.

  94. muss es ja der (Finanz)Industrie erst einmal viel besser gehen. Deshalb wie immer auch gleich ein bisschen Klientelpolitik im Koalitionsvertrag. Nur das es diesmal nicht die Hotelbranche ist, sondern die großen Energieversorger. Leider ist es ja auch sonst ein sehr laues Papier – vergleichbar mit einem Heißluftballon, der groß und majestätisch am Himmel schwebt und auf dem man ausgezeichnet Werbung unterbringen kann (Rechts CDU, links SPD und unten noch ein bisschen CSU). Drinnen ist allerdings nur heiße Luft und er treibt wohin der Wind ihn weht.
    Aber tolle, dass alle Ihre Ziele erreicht haben, Ihre Handschrift erkennbar ist und für die 95 Prozent Normalbürger so viele tolle Sachen erreicht wurden.

    Andreas Fey
    P.S. Ich überlege gerade noch, wo bei so einem Ballon rechts und wo links ist. Zumindest ist unten klar definiert 😉

  95. Prof. Harald Kopp on

    Es ist richtig, sich gegen dir Rente mit 63 nach 45 Versicherungsjahren auszusprechen.

    Es fehlt mir aber Kritik an der „Mütterrente“. Das Argument mit der Gerechtigkeitslücke trifft auch die Jüngeren, die eine geringere Hinterbliebenenrente bekommen und mit ihren Beiträgen, die jetzt geplanten Wohltaten bezahlen werden. Deshalb kommen mir die Mahnungen der Unterstützer zu spät und sie gehen nicht weit genug!

    • DEPELEFF on

      ABER HERR PROF KOPP

      meine Kinder haben alle studiert und mein Schwiegersohn ist ein Kollege von Ihnen in Zürich. Icn bin selbst Ing und habe gerne und viel gearbeitet – aber immer im trocknen und i m m e r nen Kaffee auf Befehl. Dagegen mussten unsere MONTEURE in Wind und Wetter schuften . Die Lehre haben sie mit 15 begonnen + 45 = 6o JAHRE Darüber sollten S i e nachdenken GRUSS DEPELEFF

  96. Willi Hofmeister on

    Eine zukunftsweisende Erklärung, die belegt, dass entgegen der kritischen Pressekommentare der vergangenen Wochen, die CDU sehr viel inhaltliche und personelle Substanz besitzt, um auch in Zukunft unser Land mit frischen Ideen und kompetenten Leuten zu regieren. Weiter so!

  97. Stefan Ullmann on

    In meinen Augen gibt es in Deutschland leider keine Volkspartei mehr!
    Warum? Nun hier nur ein paar Punkte, die mich in den letzten Jahren immer mehr zu dieser Erkenntniss kommen ließen:
    Sämtliche Parteien (auch und gerade die CDU) predigen Wasser und saufen Wein. Dem Bürger wird Sparen, Eigenverantwortung, Initiative und Fleiß abverlangt und gleichzeitig gerade dieses „bestraft“.
    Beispielsweise die private Vorsorge. Vor Jahren bspw. noch von Norbert Blüm („die Rente ist sicher“… ja seine!) und seinen Nachfolgern immer gepredigt: PRIVAT vorsorgen. Nun seit ein paar Jahren: Steuern auf Lebensversicherungserträge, Steuern auf Renten, usw.
    Thema Sparen: Ständige Verringerung des Sparerfreibetrages und Senkung der Zinsen durch amoklaufende Banken hat auch diese Säule der privaten Vorsorge sturmreif geschossen.
    Private Krankenversicherungen sind im Alter kaum noch bezahlbar und eine sinnvolle Bürgerversicherung (weil ALLE einzahlen müssen) wird von der „Volkspartei“ CDU/CSU permanent torpediert.
    Die Zweiklassenmedizin wird immer schlimmer; die Erhöhungend er Beiträge einseitig auf die Bürger abgewälzt.
    Thema Fleiß: Durchimmer höhere Abgaben werden Erwerbstätige immer mehr geschröpft, während Unternehmen und Banken Milliardengewinne einfahren, durch Tricks Steuern ohen Ende sparen und so die Kommunen und Länder an den Bettelstab bringen.
    Auch fällt immer mehr auf, dass die meisten neuen Regelungen immer nur das „normale“ Volk betrifft, während sich die Politiker fein diverse Ausnahmen und Schlupflöcher schaffen.

    Von den üblichen Wahlversprechen (kommt bei allen Parteien von „versprechen“) gar nicht zu Reden… Muttis Autobahnmaut-Aussage ist da nur eine von vielen Lxxxx (ja was denn wohl…).

    Obwohl ich konservativen Werten sehr nahestehe und vom Sozialismus der 70er a’la SPD nichts halte, ist die CDU für mich schon lange keine Volkspartei mehr, sondern nur noch Erfüllungsgehilfe einer maßlosen Industrie- und Bankenlobby, die ohne Rücksicht auf Verluste Land und Volk ausplündert!

    Auch die zunehmende Entrechtung des Bürgers durch die undemokratische Eurokratie ist für mich ein Beweis dass die CDU (und die anderen angeblichen Volksparteien) den Bezug zum eigentlichen Souveränd (dem Volk) längst verloren haben.

    Ich mahne Sie daher dringend an! Finden Sie wieder zurück zu alten Tugenden. Verstehen Sie sich wieder als Interessenvertretung des (deutschen) Volkes und machen Sie dass, wozu Parteien geschaffen wurden:
    Den Interessen und Nutzen des eigenen Volkes zu schützen und zu mehren!

    Dazu wurden Parteien ursprünglich nach einer bösen dunklen Zeit der Diktatur geschaffen.
    Leider haben das viele schon vergessen.

    Wenn es in Deutschlands politischer „Kultur“ so weitergeht, werden (Ver)Führer und Demagogen immer mehr Zulauf bekommen und die Zukunft wird sich von dieser dunklen Vergangenheit nicht mehr unterscheiden!

    In diesem Sinne, hoffe ich, dass ein Umdenken statt finden wird und neue Generationen sich wieder auf die ursprünglichen Werte besinnen.
    Jagen Sie die Lobbyisten, Raffzähne und machtgeilen Egomanen zum Teufel!

  98. Dieses Positionspapier kann ich nur befürworten. Wenn man die aktuelle Berichterstattung verfolgt, könnte man meinen, nicht dei CDU, sondern die SPD hätte die Bundestagswahl gewonnen und der SPD-Mitgliederentscheid wäre jetzt noch dazu da, darüber abzustimmen, ob die SPD die Wahl auch annimmt…

  99. bernd kissel on

    Für eine Neuauflage der CDU haben Sie meine Unterstützung. Dazu gehört die wirkliche Aufnahme a l l e r Bevölkerungsschichten. Wir hatten vor zwei Jahrzehnten noch eine funktionierende Volkswirtschaft, welche ohne das Konstrukt der Globalisierung ausgekommen ist. Deutschland mit einem funktionierenden Binnenmarkt muss sich nicht durch einen Wahn von Globalisierung seine Wirtschaftskraft für alle kaputt machen.

    Wir müssen weg von einer Politik, welche sich nur an den Bedürfnissen von Konzernen und Banken ausrichtet. Wir brauchen Banken, welche der Wirtschaft und den Menschen dient, nicht umgekehrt.

    Wir brauchen ein Europa, was den Menschen dient; nicht ein paar Funktionären in Brüssel!

    Wir müssen uns unsere Demokratie wiederholen, welche wir die letzten Jahre unter zweifelhaften Methoden vor allem nach Europa abgegeben haben.

    Wir brauchen ein Europa der Menschen, nicht ein solches der Rettungsschirme.

    Wir brauchen auch nicht unbedingt Angela Merkel; ich habe hierzu extreme Zweifel!

    mit freundlichem Gruß

    Bernd Kissel

  100. Weiss on

    Als langjähriges CDU nun Ex-Mitglied sage ich euch: ihr habt EU Europa als Modell der Vergangenheit und den Welthandel als unser Modell der Zukunft vergessen. Schöne Grüße von einem neuen AfD Unterstützer!

  101. schallmey on

    die formel ist doch ganz einfach: mehrwertsteuer um ein vielfaches erhöhen, benzin- und diesel genauso, alles durchforsten, wo steuern auf alle umgelegt werden können und dann ist es schon lange überfällig, dass alle arbeitsfähigen personen in die rentenkasse einzahlen.
    in rente gehen zu können, wer 45 beitragsjahre hinter sich hat, hat das mindestens verdient, nicht zu vergessen ist noch, dass die jenigen, die jetzt in rente sind oder bald gehen diejenigen unterstützt haben, die schon jahrzente in rente sind und dazu gehören auch die urgroß- und großeltern dieser jungen cduler!
    ich habe niemals theater gemacht, wenn ich meine gelder der rentenkasse zufließen ließ, obwohl ich im öffentlichen dienst war und auch meinen opulus in die arbeitslossenkasse
    einfließen lassen musste, allerdings mit der option, niemals arbeitslios zu werden und noch was : wer viel gearbeitet hat und dafür viele entbehrungen auf sich nehmen musste egal ob in ideller oder materieller art hat die RENTE mehr als verdient, da müsst ihr jungsporne erst einmal hinkommen und denkt daran beizeiten sparen, das mache ich schon seit 50 jahren und habe mir nicht mal eine etw oder ein haus leisten können

  102. Spassvögel,allesamt pensionsberechtigt,an den renten der arbeiter und angestellten dreht ihr gerne,aber eure eigenen und die der beamten sind euch heilig.ohne auch nur einen cent dazu bei zu tragen.

  103. Mechthild Maria K. on

    Ich lehne als CDU-Mitglied – 39 Jahre lang – dieses Papier ausdrücklich ab. Es ist traurig. wie der CDU-Nachwuchs – die obigen 52 Mitglieder – über Mütter und langjährig Berufstätige denkt.
    Schämt Euch………
    Ein paar Drinks weniger, und eine evtl. Steigerung der Rentenbeiträge in einigen Jahren sind auch von jungen Leuten locker zu finanzieren.
    Als Handwerker – z.B. Fliesenleger – kann keiner bis zum 67 Lebensjahr wirklich arbeiten. Eine Unterteilung von Müttern in vor und nach 2002 ist ebenfalls richtig ungerecht. Gerade die Mütter, die nach dem Krieg Kinder hatten, haben mehr geleistet – als die heutigen Mütter. Dann soll ein Rentenpunkt doch drinn sein.
    Gerade Herr Missfelder hat ja auch schon früher unsoziale Dinge verkündet – ich erinnere an die Debatte über die Hüftgelenke.
    Nochmal an alle 52 ——– Schämt Euch – und das ganz , ganz doll.

    Auch 2017 bitte nicht mit den Grünen – auf gar keinen Fall.

    • Janßen on

      „Ein paar Drinks weniger, und eine evtl. Steigerung der Rentenbeiträge in einigen Jahren sind auch von jungen Leuten locker zu finanzieren.“ Interessant, wie unvoreingenommen so mancher doch jüngeren Leuten gegenübertritt. Betonung liegt auf „evtl. Steigerung“ 🙂

      Eine pauschale Rente mit 63 ist ein Schlag ins Gesicht der kommenden Generationen. In anderen Berufsgruppen sind die Leute auch noch mit 70 voll arbeitsfähig und das ist in Deutschland die breite Mehrheit. Ich glaube, wenn man eine individuelle Rente einführen würde, die sich am Gesundheitszustand der Menschen orientiert, dürfte kaum noch jemand unter 75 in Rente gehen, außer den von Ihnen angesprochenen. Das muss nicht sein, nach einer gewissen Zahl von Beitragsjahren darf man auch Feierabend machen, schließlich ist unsere Gesellschaft eine sehr wohlhabende. Aber jemanden, der fit ist wie ein Turnschuh, mit 63 aus dem Berufsleben zu kicken ist doch wirklich bedenklich, oder?

      Was die Hüftgelenke anbelangt: Nein, mit 85 Jahren muss man nicht mehr Trampolin springen können. Wenn ein Hüftgelenk in einem so hohen Alter nicht wirklich nötig ist, dann ist es unsinnig. Das zu sagen ist nicht asozial, sondern es ist egoistisch, so etwas zu fordern.

      Und die Grünen? Gerne doch! Ich bin selbst Mitglied der CDU und würde mich sehr über eine solche Zusammenarbeit freuen. Für den Fall, daß die FDP auch 2017 nicht aus der APO zurückkehrt, muss die Union einen neuen Bündnispartner außer der SPD finden. Der Schutz der Schöpfung ist doch ein urkonservativer Wert (, ich bin mir sicher, daß sich trotz sehr unterschiedlicher Wirtschaftspolitik eine Übereinkunft finden lässt.

  104. Ist dies Futterneid, verehrte Jungklugscheisser ? ihr solltet erst 20 Jahre arbeiten bevor ihr euch Gedanken um die Rente macht. Warum sollen Frauen die vor 91 ein Kind bekamen schlechter gestellt sein ? ihr seid ja wie die Grünen – Hauptsache quatschen, egal was für einen Unsinn.

  105. JU-Mitglied on

    Dieses Manifest ist lächerlich. Ich bin selbst JU und CDU Funktionär. Die Unterzeichner wollen sich wohl auf ein paar Posten retten, mehr nicht.
    Die wirklichen Probleme dieses Koalitionsvertrags werden gar nicht angesprochen! Ausverkauf der Familie, Gender-Mainstreaming, planwirtschaftliche Wirtschaftspolitik, Öko-Faschismus, keine Erwähnung des Lebensschutzes – wo bleibt hier der Aufschrei der JU???
    Hier wäre die Kritik viel mehr notwendig!!!!!

  106. Senior_Araberfreund on

    Erst mit aushandeln, dann nachkarteln – da zeigt sich wer einen „Arsch“ (Verzeihung!) in der Hose hat! Und über die Beseitigung solcher Ungerechtigkeiten, wie diejenige, dass Kinder älterer Mütter weniger Rentenpunkte wert sind dürfen Diejenigen sich nicht aufregen, die selbst sich um Ihre Alterseinkünfte keinerlei Sorgen machen müssen (vor allem Bundestagsabgeordnete und Beamte, sowie Funktionäre in Verbänden etc.). Wie wäre es, wenn sie mit guten Beispielen vorangehen und sich für Pensionen und Altersversorgungen einsetzen würden, die denen normaler Beschäftigter vergleichbar sind. Da könnte man dauerhaft und langfristig Kosten und Belastungen der Zukunft reduzieren.

  107. Wilhelm Neurohr on

    Leserbrief zum Aufmacher vom 9.12.2013 „Aufstand der CDU-Jungen“

    „IN DER RENTENDEBATTE LEISTEN DIE CDU-JUNGEN IHRER GENERATION EINEN BÄRENDIENST“

    Dass der Recklinghäuser CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Mißfelder (mit nur 28% Wählerstimmen im Wahlkreis Recklinghausen) wieder vorneweg dabei ist, wenn es um „Jung gegen Alt“ beim vermeintlichen „sozialen Verteilungskampf der Generationen“ geht, überrascht nicht. Wir erinnern uns ja noch lebhaft an seine skandalöse Forderung der Einschränkung von Krankenkassen-Leistungen für Ältere (Stichwort: Hüftoperationen).

    Nun also das Missgönnen von gerechten Leistungen der Rentenkassen zum Verhindern von Altersarmut für die langjährigen Beitragszahler, zu denen Mißfelder und seine jungen Politiker-Kollegen ja gar nicht gehören. Denn weder die Politiker und Beamten noch die Selbständigen oder die Kapitalbesitzer beteiligen sich mit eigenen Einzahlungen am solidarischen System der finanziellen Alterssicherung, nehmen aber wie selbstverständlich für sich selber in Anspruch, deutlich höhere Altersversorgung als jeder Durchschnittsrentner zu bekommen. Für wen also sprechen Herr Mißfelder & Co.?

    Dabei war es doch die CDU, die in den zähen Koalitionsverhandlungen stärker steuerfinanzierte Rentenleistungen und damit eine solidarische und generationengerechte Rentenfinanzierung verhindert hat, weil sie dafür keine Steuererhöhung für die Allerreichsten akzeptierte. Mit ihrer im Koalitionsvertrag durchgesetzten Regelung, möglichst alles auf die Beitragszahler abzuwälzen, sorgte sie für eine bloße Umverteilung der Rentenversicherten untereinander und damit für den beklagten Generationenkonflikt. (Warum überlassen die selber nicht betroffenen Politiker die Rentenregelungen nicht den Versicherten selber über ihre Selbstverwaltungsorgane in den Sozialkassen? Dann kämen sicher ausgewogenere Lösungen zum Tragen.)

    Um die leicht verbesserten Rentenleistungen bezahlbar zu machen, wird laut Koalitionsvertrag immerhin auf eine Absenkung der Rentenkassenbeiträge verzichtet und eine evtl. Erhöhung der Beiträge in späteren Jahren in Kauf genommen, wie von den CDU-Jungen beklagt. Na und? Genau dieses Vorgehen dient doch der Generationengerechtigkeit unter Berücksichtigung der demografischen Altersverschiebung!

    Doch statt ein oder zwei Prozent Beitragserhöhung nimmt Herr Mißfelder als erklärter Anhänger der Agenda 2010 lieber vier Prozent zusätzlichen Beitrag für die private, aber unsichere Riester-Rente in Kauf. Laut Adam Riese sind aber vier Prozent eine vierfach höhere Belastung für die Jüngeren als etwa 1 Prozent Beitragserhöhung in der gesetzlichen Rentenversicherung. Deren Umlagefinanzierung ist kurz- und langfristig sicherer als alle Rentenprodukte am privaten Kapitalmarkt in Zeiten niedriger Zinsen und Finanzmarktkrisen. Wenn dennoch Herr Mißfelder mit seinen Jungpolitikern einer neuen „Agenda 2020“ das Wort redet und damit wohl einer weiteren Privatisierung der Sozialkassen, dann gefährden sie damit die Rentenzukunft der jungen Generation!

    Vor allem sorgte die Agenda 2010 für die Prekarisierung des Arbeitsmarktes mit Leih- und Zeitarbeitern und Niedriglöhnern etc., die nur wenig in die Rentenkassen einzahlen können und deshalb von Altersarmut bedroht sind! Die Agenda 2010 hat nicht nur die Grundsteine für die Altersarmut gelegt, sondern auch für die erschreckend zunehmende Kinderarmut und die Jugendarbeitslosigkeit (die oft mit unbezahlten Praktikantenverträgen überbrückt wird). Jedes dritte bis vierte Kind lebt in den Städten und Stadtteilen des Kreises Recklinghausen von Hartz IV.

    Mit diesen untauglichen Rezepten der Agenda-Politik als Ursache, nicht als Lösung der Probleme, möchten die CDU-Jungen die Zukunft gestalten? Damit heizen sie den Generationenkonflikt nur an statt ihn zu solidarisieren, denn Jung und Alt sitzen im selben Boot! Mit einem Unterschied: Im Gegensatz zu den CDU-Jungen, die den Verzicht vor allem auf die Alten abwälzen wollen, haben sich die Alten etwa in der Nachkriegszeit mit ihrem Kinderreichtum nie darüber beklagt, dass sie für so viele Junge aufkommen müssen, im Gegenteil: Sie haben ihnen durch ihre Lebensleistung klaglos eine bessere Zukunft in Wohlstand verschafft, die nun die CDU-Jungen durch „weniger Sozialstaat“ wieder zurückfahren möchten. Ob die betroffenen Jungwähler das honorieren?
    Die Recklinghäuser CDU sollte darüber nachdenken, ob ihr „populistischer Jung-Karrierist“ im hiesigen Wahlkreis mit solchen Aktionen hier noch tragbar ist, nachdem er bei der letzten Bundestagswahl gerade mal 28 Prozent bekam und erst nach einer Zitterpartie über die Landesliste in den Bundestag rutschte…In der Rentendebatte leisten die CDU-Jungen jedenfalls ihrer Generation einen Bärendienst.

    Wilhelm Neurohr

    • Kritiker on

      Jeder spricht bei Erhöhungen nur von den Bürgern. Bürger die mehr Ausgaben hätten und damit einen Standpunkt vertreten. Keiner spricht von den Milliarden an Euro´s die über Steuerflucht .-Hinterziehung und Kapitalentziehung aus den Gesamtkreislauf des Geldes, sowie deren Menge von einigen wenigen entzogen wird. Jede Aufstockung der Rentenbeiträge bei der Bevölkerung, sofern in Arbeit, kostet auch den Arbeitgebern viel Geld und das kann man als Geldbedürftiger der Wirtschaft auf Subvensionen aus privaten Kassen nicht mit Gewinn verrechnen. Den Jungen Politikern soll so mit auf den Weg gegeben werden das sie für die Rückführung von entzogenen Geldern in den Geldkreislauf eintreten müssen und künftige Hinterziehungen als Verbrechen angesehen werden auch so zu bestrafen sind. Ggf. mit Verbot auf Geldanlagen in Steueroasen der Welt. Meine Erwartung an die Jungen Politiker: 90% aller Einnahmen, Gewinne, Geldwechsel, finanzielle Investitionserfolge etc. sind in Deutschland anzulegen und die restlichen 10% kann die Wohlstandsschicht dann in Oasen der Steuergerechtigkeit nach freien Belieben anlegen. Wie viele Miliarden an Euro wären dann wohl zusätzlich für den Bundeshaushalt verfügbar und das auch zum Ausgleich von Rentenkassen? Beamte und gleichrangige Mitmenschen bis hin zu Politkern und Abgeordneten sollten auch dazu verholfen werden sich wie die Arbeitnehmer in entsprechende Kassen mit Finanzmitteln einzubringen und nicht immer nur auf Kosten der Steuereinnahmen sowie auf Kosten der Steuerzahler leben oder leben lassen.

  108. Rainer Weber on

    Ich finde es gut, dass es in der CDU noch Leute gibt, die einen klaren Blick auf die zukünftigen großen gesellschaftlichen Problem haben.

    Zur Rentendebatte meine Meinung: Warum muss in Deutschland das Eintrittsalter in die Rente gesetzlich festgeschrieben werden? Warum ist es nicht möglich, jedem Bürger die Entscheidung zu überlassen, wann er in Rente gehen möchte. Damit würde jedem Bürger die Augen geöffnet, dass die Höhe der gesetzlichen Rente vom Verdienst und den Beitragsjahren abhängig ist. Damit ergäbe sich auch einen Anreiz für mehr Eigenverantwortung. Denn daran mangelt es in Deutschland und mir schmeckt die stetige Fahrt in Richtung auf mehr Sozialismus überhaupt nicht.

    Rainer Weber

    • Kritiker on

      ANREIZ FÜR MEHR EIGENVERANTWORTUNG??? Wo die Wirtschaft, die Arbeitgeber nicht für jeden einen Arbeitsplatz bereithalten um diesen dann auch besetzen zu können bleibt die Eigenverantwortung auf der Strecke. Kein Arbeitssuchender kann einen Arbeitgeber VERPFLICHTEN das er bei diesem eingestellt wird. Dann kommt die Floskel: Ohne Moos nicht los! Also woher soll die Eigenverantwortung im Alltag auf finanzielle Unabhängigkeit kommen? Womit soll die Eigenverantwortung für das Alter bestritten werden und Arbeitnehmer müssen zunehmend Hilfen in Anspruch nehmen, die aus Steuergeldern finanziert werden und genau diese Steuergeldeinnahmen sinken mit jeder Zustimmung an die Wirtschaft. Diese Wirtschaft auf ach so problematische Wettbewerbsgrundlage verweisen und ohne solche weiteren Begünstigungen bei Sozialabgaben und Löhnen nicht mehr wettbewerbsfähig sein können und/oder Arbeitsplätze abbauen müssen. Was stört da auf dem Weg zum Sozialismus? Der Umstand das jeder der will Arbeit hätte,seinen Lebensbedarf selbst decken könnte oder der Umstand das Sozialismus nicht grundsätzlich dafür stand das Reiche immer reicher werden? Würde dies eintreffen dann kann man als Bürger wieder und ich betone; WIEDER!!! auf Eigeninitiative aufbauen. Einen Blick auf zukünftige gesellschaftliche Probleme zu haben ist gut doch diese dann abzuwenden oder zu ändern das finde ich bei keinen der Politiker des alten wie des neuen Standes.

    • Alfred Krupka on

      „Ich finde es gut, dass es in der CDU noch Leute gibt, die einen klaren Blick auf die zukünftigen großen gesellschaftlichen Problem haben.“

      Die darfst du eher weniger bei der CDU suchen.
      Ansonsten ist ihre angst vorm Sozialismus Blödsinn.

  109. Hannes on

    Ich stimme Ihnen ausdrücklich zu, dass der Koalitionsvertrag eine große Belastung für die jüngere Generation darstellt. Gleichwohl hat die Union auch eigene (teure) Punkte (Mütterrente) durchgesetzt, die erstmal aus der Rentenkasse bezahlt werden soll. Man sollte also nicht nur auf die SPD zeigen.

    Außerdem bin ich nach wie vor verärgert, dass die CDU ohne Inhalte in den Wahlkampf gezogen ist. Wo war da der Aufschrei der jungen Abgeordneten? Sie täuschen sich in ihrer Analyse. Das war eine Persönlichkeitswahl, ohne Merkel hätte man nie solch ein starkes Ergebnis eingefahren.

    Grüße von einem Jungwähler.

    • Es tut mir leid, aber eine höhere Belastung der Jüngeren ist unausweichlich, denn das bisherige Schneeballprinzip funktioniert nicht mehr. Das habe ich oben am 9. Dezember 2013 at 1:43 genauer erläutert.

  110. Bürger on

    Die Quittung für die parteitaktisch zu kurz gedachte Nicht-Unterstützung der FDP wird die Union noch erhalten, schön verteilt über die nächsten Jahre bis zur BT-Wahl (die erste Quittung wird die Europa-Wahl werden!) Die Rechnung allerdings wird aber leider der Bürger & Leistungsträger zahlen und wird sein Wahlverhalten anpassen müssen. Weder SPD noch die andere sozialdemokratische Partei unter Führung Merkels sind da noch wählbar, leider. Die „Jungen “ erhebn ihre Stimme zu spät, glaubwürdig ist ihr Engagement erst, wenn SIe auch im Bundestag Ihrem Gewissen folgen und dem Stillstands und Rüsckschritts-Gesetzen die Folgschaft verweigern!“ Bei der heutigem kleinen Parteitg war wohl niemand von hen anwesend?? Ich sehe keine Gegenstimme?!

  111. Hans Gutjahr on

    Die sogenannten Jungen müssen zuerst einmal lernen was Arbeit ist und wie sich 40 Jahre Arbeit und mehr anfühlt.

  112. Gerhard Modrow on

    Ich bin erstaunt, dass es doch noch richtige Politiker in der CDU Deutschlands gibt. Weiter so……..

    • Wenn dies „richtige“ Politiker sein sollen, warum gab es dann im CDU Bundesausschuss zum KV nur zwei Enthaltungen? Nein. diesen „richtigen“ Politikern geht es nur um Pöstchen mit möglichst viel Nähe zu Wirtschaftsverbänden.

  113. D ie jungen wilden um Missfelder und Spohn Gehören garnicht in den Bundestsag,dasie noch nie gearbeitet haben und jetzt schon auf ihre sichere Rente Warten. Wenn Herr Missfelder so dumme wie dreiste Sprüche klopft Ältere bräuchten keine neuen Hüften mehr ,frage ich mich wie ein Wahlkreis solch einen Kadidaten aufstellen kann und dann auch noch wählen, wennauch nur 28 % ?
    Wenn 60% der Gesetze in Brüssel gemacht werden warum müssen wir 600 Abgeordnete haben?
    Warum wird der tägliche Beamtenturismus zwischen Berlin und Bonn nicht eingestellt,dre doch jährlich Millionen kostet?

  114. Lupine on

    Glückwunsch. Außer zwei Stimmenthaltungen haben heute alle dem Koalitionsvertrag in der CDU zugestimmt. Da denkt man an Heuchelei, Feigheit und Wendehälse.

  115. 2 Enthaltungen im Bundesausschuss der CDU zum Koalitionsvertrag sind also das Ergebnis der Empörung der 46 Jungpolitiker und des Wirtschaftsausschusses vom Wochenende ?
    Entweder war es nur Wichtigtuerei auf Kosten der Rentner oder Profilierung und Pöstchenhascherei im neuen Kabinett. Diese Politikerkaste der Mißfelders oder Spahns sind Egoisten mit Elenbogenmentalität denen es nur um die eigene Karriere geht, aber immer mehr aufkommende Altersarmut ignorieren. Volkspartei?

  116. Ihr Manifest in Ehren, aber in der Partei, für deren Spitze das Internet „Neuland“ ist, scheint der jungen Basis offensichtlich der Schneid zu fehlen.

    Wenn zwei Enthaltungen bei der Abstimmung des Koalitionsvertrages im Bundesausschuss alles sind, was die „jungen Wilden“ der CDU zustande bringen, war Phillip Rösler dagegen ein Hells Angel!

    Diese Abstimmung macht die Verfasser dieses Manifestes absolut unglaubwürdig.

    Wenn in der Partei keiner Aufsteht, wie um alles in der Welt soll sich da etwas bewegen? Wenn die sogenannten „Jungpolitiker“ nicht den Schneid haben, sind sie in vier Jahren genau so weichgewaschen wie der Rest der Parteispitze.

  117. Uwe Fink on

    Der Abgesang einer ehemals konservativen Volkspartei. Keiner hat mehr Eier in der Hose und muckt gegen den Linksruck auf. Der Höhepunkt ist die Anbiederung an die „Grünen“, einer Partei, die die Zerstörung sämtlicher konservativen freiheitlichen Werte zum Ziel hat und deren Führungsriege sich klar gegen Deutschland ausgesprochen hat. Ich warte gespannt auf den Vereinigungsparteitag der CDU/CSU mit der SPD zur neuen SED.
    Gute Nacht, Union.
    Ich werde mir eine neue konservative Partei suchen müssen.

  118. Kritiker on

    Nun 46 Jungpolitiker sind ein Anfang und es wird sich ergeben wie viel man diesen jungen Menschen in Zukunft vertrauen kann. Ich möchte daran erinnern das 1989 auch damals 100 bis 150 Bürger angefangen haben worauf es dann die Wende gab. Es soll nun an die jungen Politiker liegen ob sie mehr Mitmenschen auch weitere politisch unzufriedene Mitglieder ihrer und anderer Parteien bei/auf sich vereinen können.Wenn nicht kann man immer noch sagen: Außer Spesen nichts gewesen! Leider bin ich nur ein Bürger wie viele hunderttausend Andere und meine eigenen finanziellen Mittel reichen nicht auf kleiner Veranstaltungen oder gar große Kundgebungen das zu vertreten was ich mir als ein Teil dieser Gesellschaft von der Zukunft wünsche. Einer Partei bin ich deswegen nicht bereit beizutreten denn dann wird oftmals das eigene Wort, die eigenen Vorstellungen beschnitten, um diesen oder jenen nicht zu verprellen. Ob das Wirtschaft ist, die Reichen, die ach so gelobten Stützen unserer Gesellschaft. Ich kann nur feststellen hier in Deutschland muss sich vieles, _seeeehr vieles ändern um unter den Menschen wieder Ruhe und Frieden einkehren zu lassen wenn man das als Politiker überhaupt will. Da würden mir viele Erwartungen einfallen. Von der Kontrolle aller, zu betonen sich extra ALLE Finanzmitteltransfers bis hin zu Arbeitsplatzauslastung (auch wenn dieses heißt das viele Unternehmen sich von Börse und Wettbewerbswirtschaft zurückziehen müssten für den Weg zur Vollbeschäftigung). Es wird zu verfolgen sein wie sich die Jugend (wenn) mit solchen Erwartungen auseinandersetzen wird um dann den Weg in ihre Zukunft finden zu können. Bis dahin jedoch ist allein bei den jungen Menschen noch viel, seeehr viel Eigenfindung und Verständnis für die Mitbürger zu erbringen. Jürgen Brandt

  119. Euro-Payer on

    Liebe „Jung“-CDU-ler! Was seid ihr denn für Papiertiger? Auf dem kleinen Parteitag gab es ganze 2 Enthaltungen und keine einzige Gegenstimme zur Großen Koalition. Wenn ihr glaubwürdig sein wollt, dann müßt ihr Euch schon trauen, auch gegen Mutti’s Wunsch abzustimmen.

  120. Andreas Becker, Knuewenstrasse 68, 48477 Hoerstel on

    Es ist gut das Herr Jens Spahn zustimmt. Ich habe die Leute in Rheine doch nicht umsonst auf sein Plakat aufmerksam gemacht.

    Ich wünsche allen eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das Jahr 2014.

  121. Einen herzlichen Dank an alle Kommentatoren – die scheinbar im Internet unvermeidlichen anonymen Pöbeleien nehem ich da allerdings aus.

    Wir nehmen Ihre Anregungen gerne auf – besonders die Hinweise, zum „C“ müssten wir noch mal deutlicher werden.

    Das ist ja erst der Anfang einer Debatte. Und an alle, die sich wunderten, das wir gestern zugestimmt haben: Wer das Papier vom Sonntag genau gelesen hatte, konnte/musste wissen, das wir zustimmen. Ein bisschen mehr Mitdenken als einfach nur Nein-Sagen muss schon sein…

      • Der Herr Abgeordnete hätte gerne nur noch Lob und Zustimmung von Gleichgesinnten in den Blogs.
        Als ehemaliger CDU Wähler sind es gerade diese Abgeordneten die mein Stimmverhalten geändert haben.
        Mit der großen Koalition gibt es ja nur noch eine kleine Opposition, da wird sich Herr Spahn sicherlich wohlfühlen.

        • Kritiker on

          ….und die Jugend wenn sie so entscheiden, wie sie es vor haben, denke ich wird dieses Land und die Bürger, gerade die älteren Bürger ein weiteres Mal betrogen. Es lässt sich schlussfolgern, solange nicht das Gegenteil bewiesen wird, das die Rentenkassen erschöpft scheinen und man sich nicht einmal mit einem Dankeschön für diese Geldtransfers der Vergangenheit diese Gelderbringer, (Rentenkasseneinlagen der Arbeitnehmer von vor 1989) vernümftig ehren und mit diesen Bürgern und deren Meinung beschäftigen möchte. So oder so kommt auch von der anderen Seite des politischen Spektrum (SPD und jungen Co´s) ein =JA= zur großen Koalition und diesem Vertrag dann wird für den Bürger =Otto-Normalverbraucher= nur eines messbar sein und werden: Die großen Parteien haben sich ihre Mehrheit und damit den Bundestagseintritt erkauft. Was daraus wird, nun das sehen wir heute schon hier in Sachsen-Anhalt unter der Landesregierung. (CDU/SPD) Sparen,Sparen,Sparen um den Wohlstand in ganz Deutschland Nähren,Nähren Nähren bis ein Land wie Deutschland ruiniert wird und die Damen und Herren der Elite VIELLEICHT DANN für ein Dankeschön wenn überhaupt danach gern dieses Land verlassen werden oder dann schon haben. Nun die Zeit wird es zeigen was Wahrheit wird!!

  122. Wenn das Private Weltgeldsystem , auch Schneeballsystem genannt , weiter so benutzt wird das sich eine Minderheit bereichert und der Rest der Bevölkerung je nach Bildung mit Almosen abgefertigt wird haben wir weiter eine Feudalherrschaft.Wollen wir das wirklich ? , eine Feudalherrschaft wo nur der Erfolg hat der in Politik und Wirtschaft als Mitläufer darauf vertraut in gut bezahlte Stellungen gehievt zuwerden ?Bei der Ministerauswahl der GROKO wie auch in der Vergangenheit hat man den Eindruck das es genau so praktiziert wird. Wenn dann noch das zarte Pflänzchen Demokratie dafür benutzt werden kann die Opposition auszuschalten und das Parlament als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme zu degradieren sind wir auf dem falschen Weg. Diese Politik erzeugt Verweigerer, so gewollt, das diese immer mehr werden um es dem Einparteiensystem mit vier Flügeln, nach Lafontaine, erleichtert wird sich als Gesinnungsgehilfen von Wirtschaft und Hochfinanz anzubiedern.

    • Janßen on

      Feudalherrschaft? 🙂 Da hat aber jemad zu viel Marx gelesen…

      Was genau hindert die Tochter eines Hartz-VI-Empfängers denn daran, ein Gymnasium zu besuchen, zu studieren und bei einer Bank anzufangen? Die CDU, zu deren Mitgliedern ich mich zähle, steht für eine Leistungsgesellschaft. Das bedeutet, dass jemand, der etwas erreichen will, auch etwas leisten muss und dass jemand, der viel leistet, auch gute Chancen hat, etwas zu erreichen. All diese schrecklichen Kapitalistenschweine, die alle anderen Menschen (vor allem Sie natürlich, Mr. W. H.) ausbeuten wollen, haben genau das gemacht: Etwas geleistet.

      Es gibt Menschen, die bereichern sich durch ihre Position oder ihr Kapital auf Kosten anderer. Das ist charakterlos und schweinisch, es muss bekämpft werden. Daraus resultiert aber nicht die Forderung, eine untere Mittelschicht zu fördern. Denn genau das ist die Funktion des jetzigen Sozialsystems, die wirklich Armen profitieren nicht von Mindestlohn, Rente mit 63 oder dem Sechs-Stunden-Tag, den die Linksextremen so gerne hätte, in keinster Weise.

      Mein Großvater ist 73, geht ins Fitnessstudio und fährt Rennrad. Er ist stärker und ausdauernder als ich, auch der Krebs und eine sehr starke Arthrose haben daran nichts geändert. Und nun sagt jemand, er sei ausgebeutet worden, weil er nicht schon mit 63 in Rente gehen durfte?!

      Wir werden auch ausgebeutet, weil wir acht Stunden am Tag arbeiten müssen?! Die Linke fordert den 6-Stunden-Tag. In Bangladesh arbeiten 12-jährige 14 Stunden am Tag unter bekannten Bedingungen und jede Stunde, die ein egoistischer, „sozialer“ Möchtegern-Weltverbesserer hier weniger arbeitet, arbeiten sie mehr.

      Und wer wird unter all diesen „sozialen“ Maßnahmen zu leiden haben? Nein, nicht Sie. Sie werden mit 63 in Rente gehen und sich bis zu ihrem Lebensende freuen, wie gerecht Sie sind und wie ungerecht sie dabei immer behandelt wurden. Aber die so genannte junge Generation, zu der ich mich zähle, und die den unschönen Job hat, Ihre Rente zu bezahlen und irgendwie den teuer erarbeiteten und nun als vollkommen selbstverständlich erachteten Reichtum unserer Gesellschaft aufrecht zu erhalten.

      Darum freue ich mich, dass sich endlich ein Teil meiner Partei vom verantwortungslosen, linken GroKo-Kurs verabschiedet hat. WEITER SO, CDU 2017!!!

  123. Heribert Joppich on

    Dieses Papier geht genau in die richtige Richtung. Bleiben Sie dabei.

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