Für einen Islam mitteleuropäischer Prägung

von Serap Güler MdL, Günter Krings MdB, Thomas Kufen MdL, Jens Spahn MdB

“Der Islam gehört mittlerweile auch zu Deutschland” – dieser Satz bewegt seit einiger Zeit die Gemüter im Land. Dabei ist die Aussage so selbstverständlich wie erklärungsbedürftig. Selbstverständlich, weil die über vier Millionen Muslime, die in Deutschland leben, hier geboren wurden, ihre Kinder großziehen, arbeiten, Unternehmen gründen, Steuern zahlen und sich einbringen, auch mit ihrem Glauben zu uns gehören. Klar tun sie das, das ist eine schlichte Realität. So ist der Satz gemeint. Und so haben ihn viele Muslime in Deutschland auch verstanden und sich über diesen Satz gefreut.

Erklärungsbedürftig wird die Aussage, wenn es um die Frage geht, welcher Islam zu uns gehört. Denn „den Islam“ gibt es nicht. So kann beispielsweise jede Art des extremistisch ausgelegten Islam kein Teil unserer demokratischen Gesellschaft sein. Genauso wenig gehört ein Islam zu uns, der sich mehr als politische Ideologie denn als Religion versteht oder Menschenrechte und Gleichberechtigung der Frau ablehnt.

Errungenschaften der Aufklärung Grundlage unseres Zusammenlebens

Das Besondere am Islam ist, dass er dem Einzelnen deutlich mehr Raum für die individuelle Deutung und Umsetzung seines Glaubens in den Alltag lässt, als es etwa die christlichen Kirchen mit ihrem Amtsverständnis als kollektive Instanzen tun. Eine einheitliche Lehrmeinung oder gar eine höchste Glaubensinstanz, wie beispielsweise in der katholischen Kirche, gibt es nicht. Hinzu kommt, dass unsere europäische Geschichte seit dem Mittelalter ganz wesentlich  durch das Verhältnis und den Konflikt zwischen Religion und Staat geprägt worden ist. Dieses besondere Spannungsverhältnis mündete durch die Errungenschaften der Aufklärung in die grundsätzliche Trennung zwischen Staat und Kirche sowie in der Garantie der Religionsfreiheit als zentralem Element der universell geltenden Menschenrechte. Diese lange und mitunter schmerzhafte Entwicklung ist heute die Grundlage unseres Zusammenlebens.

Wortwörtliche Auslegung des Korans passt nicht in unsere Zeit

Der Islam ist in Deutschland eine Religion unter vielen und muss sich den Regeln unseres Zusammenlebens in einer offenen und freien Gesellschaft unterordnen -wie alle anderen Religionen es auch tun. Eine wortwörtliche Auslegung des Korans, wie ihn etwa salafistische Gruppen in Deutschland predigen, hat immer auch einen Alleinstellungs- und Allmachtsanspruch ins Weltliche, der mit jeder Faser dem Geist unserer Verfassung widerspricht. Er kann nicht nur nicht zu Deutschland gehören, er muss sogar mit rechtsstaatlichen Mitteln bekämpft werden, wo er sich aktiv gegen das Grundgesetz wendet. Die strafrechtliche Verfolgung und Ausweisung von Hasspredigern, das Verbot entsprechender Vereine und eine klare Kante auch im öffentlichen Diskurs gehören dazu. Und hier stellen sich auch die Fragen, die sich an die islamische Geistlichkeit und Autoritäten richten. So wie es unsere Bundeskanzlerin Angela Merkel im Deutschen Bundestag eindeutig formuliert hat: „Warum schätzen Terroristen den Wert eines Menschenlebens so gering und verbinden ihre Untaten stets mit ihrem Glauben?“

90 Prozent der Muslime halten Demokratie für gute Regierungsform

Festzuhalten ist, dass die große Mehrheit der 1,4 Milliarden Muslime weltweit und der vier Millionen in Deutschland lebenden Muslime eine solche gewaltbereite und -legitimierende Auslegung des Islam eindeutig ablehnen. Wie aktuelle Studien bestätigen, halten 90 Prozent der hier lebenden Muslime die Demokratie für eine gute Regierungsform, neun von zehn Muslimen haben in ihrer Freizeit Kontakt zu Nicht-Muslimen. Gleichzeitig empfinden 57 Prozent der Nicht-Muslime in Deutschland den Islam als Bedrohung und 40 Prozent der Befragten fühlen sich durch Muslime wie Fremde im eigenen Land.

Die Berichterstattung über die Gräueltaten radikaler Islamisten sowie aktuell über die Hasspredigten in manchen deutschen Moscheen prägen aber schon länger das Bild vieler Deutsche über den Islam so, dass sich viele Muslime nachvollziehbarer Weise zu Unrecht unter Generalverdacht und Rechtfertigungszwang gestellt sehen. Das führt immer mehr zu einer bedenklichen Sprachlosigkeit zwischen Muslimen und Nicht-Muslimen in Deutschland und Europa, weil Vorurteile so nicht ausgeräumt werden können und sich auch Resignation breit macht – auch angesichts von weltweit immer neuer Gräueltaten.

Es ist natürlich nicht die Aufgabe der deutschen Politik, eine Reformation des Islams zu betreiben. Dies müssen allen voran Muslime selbst tun. Diejenigen, die für einen Islam stehen, der den Koran in seinem historischen Kontext sieht und ihn in der heutigen Zeit und im europäischen Kontext deutet, müssen sich aber auf unsere Unterstützung verlassen können.

Viel falsch verstandene Toleranz in Vergangenheit

Und hier sind auch die muslimischen Vereine, Verbände und Gemeinden gefordert. Wir sind bereit, sie mit ihren Anliegen im Rahmen der Deutschen Islamkonferenz zu fördern, wir haben aber auch konkrete Erwartungen an die weltlichen und geistlichen Vertreter des Islam in Deutschland. Da waren wir in der Vergangenheit aus falsch verstandener Toleranz und sich daraus teilweise ergebender Ignoranz oft viel zu zurückhaltend.

Theologische muslimische Ausbildung in Deutschland fördern

Es ist richtig, dass an vier deutschen Universitäten Lehrstühle für islamische Theologie eingerichtet wurden, die sich um eine dem 21. Jahrhundert entsprechende Auslegung des Korans in Mitteleuropa bemühen und sie theologisch fundieren können – auch und gerade wenn dies auf Widerstand bei muslimischen Verbänden stößt. Diese Arbeit an den Hochschulen müssen wir aus Mitteln des Bundes und der Länder noch besser unterstützen. Nicht nur die Ausbildung von Lehrern und Hochschullehrern, auch die von Imamen und Seelsorgern, etwa für Gefängnisse, müssen wir in Deutschland endlich vorantreiben.

Sprache und Religion gehören zusammen

Denn sie sind es, die direkten Einfluss auf die Gemeinden und Gläubigen haben. Sie sind es, die die wissenschaftlichen und theologischen Diskurse an den Hochschulen in die Gemeinden transportieren und gesellschaftsfähig machen. Imame, die aus der Türkei entsandt und bezahlt werden, können diese Aufgabe oft nicht erfüllen. Dieses Modell stammt aus einer Zeit, als wir in Deutschland noch von „Gastarbeitern“ sprachen. Die Integration hat sich in Deutschland erfreulich gut weiterentwickelt, das Import-Imam-Modell nicht. Viele von ihnen kennen weder unsere kulturellen Gepflogenheiten, noch sprechen sie unsere Sprache. Das ist nicht nur für die Integration, sondern auch für die Seelsorge und insbesondere den interreligiösen Dialog schlicht hinderlich. Das führt dazu, dass sich gerade die Muslime, die in Deutschland geboren wurden und hier aufgewachsen sind, sich von ihnen im Wortsinne nicht angesprochen fühlen. Sie erscheinen dann  fremder und weniger “cool” als beispielsweise Hassprediger wie Pierre Vogel oder Sven Lau, die nicht nur die Sprache der Jugend sprechen, sondern auch auf Deutsch predigen. Sprache und Religion sollten nicht nebeneinander stehen, sondern zusammengehören. Nur wer den Alltag der Muslime, insbesondere der Jugendlichen, in Deutschland kennt, kann als Imam oder Religionslehrer lebensnah predigen und lehren.

Religion ist auch im 21. Jahrhundert keine Privatsache

Eine schwierige Aufgabe bleibt es, verbindliche Ansprechpartner für den gesellschaftlichen oder auch interreligiösen Dialog mit dem Islam zu finden. So sind die an der Islamkonferenz beteiligten Gruppen keine theologischen, sondern eher religions-politische Ansprechpartner, die zudem nach ihren Mitgliederzahlen nur eine sehr kleine Minderheit der hier lebenden Muslime repräsentieren. In Ermangelung von Alternativen sind sie aber bisher der Partner bei Gesprächsrunden, Veranstaltungen oder Staatsverträgen. Eine entscheidende Frage ist also, wie wir helfen können, dass sich der Islam in Deutschland und Europa auch theologisch so organisiert, dass er Verhandlungs-, Vertrags- und Dialogpartner von Staat und Gesellschaft sein kann. Die in der Mehrheit vom Ausland, etwa der Türkei oder den Muslimbruderschaften, finanzierten Vereine und Gemeinden können nur Übergangslösungen sein. Genau deshalb hat Österreich gerade erst bei der Überarbeitung seines Islamgesetzes für die Zukunft eine entsprechende Finanzierung aus dem Ausland verboten. Dieses österreichische Gesetz schreibt übrigens im Gegenzug auch Rechte für die islamische Gemeinschaft im Land vor, etwa auf eigene Friedhöfe, Seelsorge in staatlichen Einrichtungen und die Einhaltung von Speisevorschriften etwa beim Bundesheer oder öffentlichen Kantinen.

Durch eine mangelnde Differenzierung tun wir auch den hier lebenden Muslimen keinen Gefallen, da sie es sind, die heute unter dem pauschalen Blick auf den Islam und einer verletzenden Deutung dieser Religion leiden. Die Erwartung an eine islamische Theologie und auch an die islamischen Gemeinden, fundamentalistischen Extremisten den Nährboden zu entziehen ist durchaus berechtigt, umfasst aber eben nicht die ganze Debatte. Wir müssen deshalb die Debatte zum Islam jetzt nutzen, um uns über das über Jahrhunderte gewachsene Verhältnis zwischen Staat und Religion in Deutschland neu Rechenschaft abzulegen. Wir müssen klarmachen, dass Religion auch im 21. Jahrhundert nicht zur reinen Privatsache wird und zugleich klären, wie wir sicherstellen, dass jegliche Religionsausübung die für alle geltenden Gesetze im säkularen Rechtsstaat respektiert. Diese Klärung ist geradezu Auftrag und Chance für eine Volkspartei wie die CDU und eine Einladung an alle, die daran mittun wollen.

7 thoughts on “Für einen Islam mitteleuropäischer Prägung

  1. Reinartz on

    Sehr geehrter Herr Spahn,

    Ihre gemeinsames Thesenpapier ist ein Schritt in die richtige Richtung.
    Wünschenswert für Deutschland wäre eine ähnliche Regelung wie sie in Österreich verabschiedet wurde!
    Gehen Sie diesen Weg bitte weiter!

    Beste Grüsse H.Reinartz

  2. Sehr gut, Herr Jens Spahn!

    Wir können nicht Parallelgesellschaften beklagen, ohne einen Weg in die Mehrheitsgesellschaft anzubieten. Österreich hat es uns vorgemacht und aus deren Gesetz sollte wir viel übernehmen.
    Das ganze in Kombination mit einem Zuwanderungsgesetz und basierend auf einer gesamtgesellschaftlichen Wertediskussion (Fragen Sie bitte mal Peter Tauber nach “mir”): so können wir es schaffen, die Gesellschaft daran zu hindern, auseinanderzubrechen und was gegen Demokratieverdrossenheit zu machen. Keep going!

  3. Torben aus Dresden on

    Vieles halte ich für richtig, was in Ihrem Thesenpapier steht, vor allem die Essenz, dass wir uns mit den in Deutschland lebenden Muslimen auseinandersetzen müssen, uns annähern müssen und uns nicht gegenseitig bekämpfen dürfen. Dazu könnte doch Deutschland mal ein Vorbild für die ganze Welt und eine Initialzündung sein.

    Am allerwichtigsten auf diesem Weg ist meiner Meinung nach aber, falsch verstandene Toleranz und Vorsicht gegenüber “dem Islam” endlich fallen zu lassen. Wir können nur etwas für die Annäherung zwischen Muslimen und allen anderen in Deutschland Lebenden tun, wenn klarer gegen Fundamentalisten vorgegangen wird, das fängt bei Salafisten an, deren Moscheen man endlich schließen sollte und geht bis zum Verband der Muslime, der nach meiner Beobachtung nichts, aber auch garnichts für einen modernen Islam innerhalb Deutschlands tut, nur um keinen einzigen Muslim zu verlieren, der dem Verband zuträglich sein könnte und diesen finanziert.

    Dieser Verband hätte schon längst etwas für eine Annäherung tun können, wenn er es nur gewollt hätte.

  4. Peter aus Sachsen on

    Der Ansatz hört sich ja gut an, aber wie soll sich dies mit dem Ergebnis der Studie des WZB vereinbaren?

    http://www.wzb.eu/de/pressemitteilung/islamischer-religioeser-fundamentalismus-ist-weit-verbreitet

    “…religiöser Fundamentalismus in den westeuropäischen muslimischen Gemeinschaften kein Randphänomen ist. Fast 60 Prozent stimmen der Aussage zu, dass Muslime zu den Wurzeln des Islam zurückkehren sollten; 75 Prozent meinen, dass nur eine Auslegung des Korans möglich ist, an die sich alle Muslime halten sollten; und 65 Prozent sagen, dass ihnen religiöse Regeln wichtiger sind als die Gesetze des Landes, in dem sie leben.”

    Das bedeutet 65% der Muslime stellen ihre Religion über das GG, doch das ist nicht zu akzeptieren. Eine Religionsfreiheit
    kann es nur im Rahmen des GG geben.

  5. Adrian on

    Sehr sehr sehr sehr gutes Papier. Eigentlich mit das Beste was ich in der gesamten Islam-Diskussion bisher lesen konnte. Vielen Dank an die Autoren.

    In dem Absatz „Viel falsch verstandene Toleranz in [der] Vergangenheit“ würde ich mich freuen, wenn Sie konkret werden würden. Einige Beispiele für Ihre ‚konkreten Erwartungen‘ würden diese Position veranschaulichen. Es ist natürlich so, dass Muslime sich nicht automatisch für alles rechtfertigen müssen, was andere Muslime tun, aber in Anbetracht der zahlreichen ‚Einzelfälle, die alle nichts mit dem Islam zu tun haben‘ wäre eine klarere Abgrenzung a la ‚#notinmyname‘ wünschenswert. Die beschwichtigende Leier des politischen Establishments, die nach jedem Anschlag die gleichen Phrasen drischt, bauen keine Ängste in der Bevölkerung ab. Da sollten die Muslime selbst aktiver sein. Wenn in Deutschland Neonazis demonstrieren, dann ist die Gegendemo vielfach so groß. Wenn die Salafisten aktiv werden fragt man sich, wo die riesige Mehrheit an gemäßigten Muslimen bleibt.

    Tolerare heißt „erdulden“ und vielleicht könnte man noch klarer herausarbeiten, dass Recht und Freiheit der Toleranz Grenzen setzen. Juden sollen in Deutschland frei leben können und deshalb darf der Rechtstaat keine Toleranz zeigen, wenn sich Antisemitismus ausbreitet. Für Muslime können da keine Sonderrechte gelten. (Die Verehrung eines Judenschlächters, muss man wohl oder übel hinnehmen). Auch in Fragen der Gleichberechtigung der Frau oder dem Umgang mit Kindern gibt es eindeutige Rechtslagen. Wenn jemand aus seiner Religion andere Handhabungen ableitet, darf sich der Staat nicht kompromissbereit zeigen. Zwangsheiraten, Polygamie, Gewalt gegen Frauen oder die Verheiratung Minderjähriger sind nicht tolerierbar. Die Burka-Frage kann man an dieser Stelle sicherlich auch ansprechen…

  6. Jörg Ballnus on

    Sehr geehrte CDU-Parteifreunde,

    vielen Dank für Ihre Offenheit. Leider fühle ich mich als deutscher Muslim durch Ihre klare Kante dermaßen angegriffen, dass Sie nun ein langjährigen Wähler Ihrer Partei verloren haben. Herr Wulff hat in Niedersachsen viele Dinge richtig gemacht. Leider scheint es nun jedoch wieder salonfähig zu sein, uns Muslime in die Schmuddelecke zu stellen. Ich verwahre mich außerdem gegen jede ‘theologische’ Einmischung von außen, die sich um unsere Textzugänge ‘bemühen’ möchten. Das sollten sie unseren Theologen doch bitte selbst überlassen. Wir kümmern uns um unsere Textzugänge nicht erst seit einigen Jahren hier in Deutschland, sondern haben eine 1400-jährige Erfahrung in diesen Dingen, die Sie uns doch auch zugestehen sollten.

    Herzliche Grüße
    Jörg Ballnus

  7. ich bin ganz anderer Meinung!
    man muss nicht mit allen punkten der cdu übereinstimmen, aber dieser punkt (A) “„Nur wer den Alltag der Muslime in Deutschland kennt, kann lebensnah predigen oder lehren. (…)“ Das Modell des „Import-Imams“, welches vielfach praktiziert wird, sei laut CDU-17 ein Hindernis für Integration. Somit fördere man das Anschließen der Jugendliche an radikale Prediger.” stimme ich zu!

    Ich selber versuche vergeblichst ehrenamtlich Freitags sowohl in türkischer als auch deutscher Sprache zu Predigten damit der “Markt” nicht den “bösen Jungs” frei steht. Aber leider wurde ich aufgrund meiner “Innovation” häufig kritisiert oder man setzte mich in “Zwangspause”, obwohl es den jugendlichen Muslimen sehr gefiehl und sie davon einen Nutzen hatten. Aber weil diese Art und Weise zu “neu” und ungewohnt war, bewirkte dies vielleicht bei den älteren Menschen Befremdlichkeit.

    Das Problem aber ist, während jugende Menschen, welche z.B. an deutschen Unis Islam studiert haben, versuchen als Freitagsprediger, Imame, Erzieher zu arbeiten und dabei entweder keine finanzielle Unterstützung erhalten oder gar nicht die Möglichkeit bekommen ihr Wissen umzusetzen; haben solche IS-Anheuer wie der Rückkehrer Ibrahim B. berichtete “freie Hand” ihre Arbeit professionel zu verrichten und bestimmt keine finanziellen Mängel.

    Darum müssen Imame, welche in Deutschland geboren sind, der Sprache mächtig sind, die Probleme der Jugend aus der eigenen Empirie kennen gefördert werden. Ohne stattliche “Impulse” denke ich wird das nicht gehen, weil man – so aus meiner Erfahrung – lieber z.b. die Predigten weiter auf rein türkisch halten lassen möchte, wenn dabei die wissenshungrigen Jugendlichen den deutschprachigen Extremen in die Hände fallen mögen.

    Ich denke, dass ist nicht zu Verantworten! Darum bin ich dafür z.b. muslimische islam absolventen der deutschen unis die möglichkeit zu geben als Imame z.b. teilzeit tätig sein zu können, damit sie sowohl ihre akademische karriere als auch ihren know-how als imame und vorbild für die jugend praktizieren können.

    dadurch werden sich die muslimische jugend mehr anerkannt fühlen in deutschland und somit können wir die gefahr von extremen einstellungen eindämmen.

    noch einmal in dem punkt (A) stimme ich der cdu zu. darum meine frage: wann wird dies endlich umgesetzt? und meine frage an die ditib: wann werdet ihr sehen, dass wir deutsch-sprechende und in deutschlandgeborene Muslime die Möglichkeit geben müssen als Imame wenigstens am Freitag arbeiten zu können? Der Staat kann ja nichts alles machen…..

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